Monthly Archives: März 2017

Erlebe das Rote Meer von einem Livaboard aus

Geschrieben von Gast- Bloggerin, Alexandra Dimitriou

Im November hatte ich das Glück, einen Platz auf einem Livaboard (Love-a-Board) zu den Brüdern, Elphinstone und Daedalus in Ägypten, mit den Masters of the Red Sea zu ergattern. Es war fantastisch. Atemberaubend. Unglaublich. Es braucht ein neues Wort, um zu beschreiben, wie klasse diese Reise war!! Sie erfüllte und überstieg all meine Erwartungen. Ich liebe Livaboards, ich liebe Ägypten und ich liebe Tauchen, mehr als alles andere auf der Welt! (Sagt es meinem Mann nicht!)

Willst du wissen, warum?

Ägypten ist das nächstgelegenste, vielfältigste Tauchziel zu Europa und dem Mittleren Osten (perfekt, wenn man sich so langweilt, wie ein Kleinkind innerhalb einer Stunde mit einer kaputten Rassel!)

Zwischen Afrika und Asien gelegen, ist das Rote Meer ein Wasserzulauf für den Indischen Ozean, mit einer maximalen Tiefe von über 2000 Metern / 6560 Fuß. Es ist das nördlichste tropische Meer auf der nördlichen Halbkugel, was bedeutet, dass Flüge von den westlichsten, europäischen Zielen, nur etwa 5 Stunden dauern.

Es ist eine ‚Global 2000 Ecoregion’

Das Rote Meer, das vom WWF als ein Ort, den es aktiv zu bewahren gilt, ernannt wurde, bietet ein erstaunlich vielfältiges, marines Ökosystem. Mit lebendigen, flachen Korallengärten, bis hin zu steilen Wänden und Abhängen, beherbergt das Rote Meer tausende von Tauchplätzen in einem sehr konzentrierten Gebiet. Jedes davon hat seine eigenen, erreichbaren Grenzen, für jeden einzelnen Taucher auf dem Planeten. Klingt gut, nicht wahr?

Etwas für jeden Geschmack: Die ägyptische Speisekarte des Roten Meeres, kann für Möchtegern- Livaboards in 3 Delikatessen unterteilt warden:

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Menü 1: Nördliche Route. Für diejenigen, die Farben, Korallen und Jacques Cousteau lieben.

Von Dahab nach Sharm-el-Sheikh ist wohl die einfachste Route, aber lasse dich von der Schwierigkeitsstufe nicht täuschen, es gibt auch einige sehr anspruchsvolle Tauchgänge für Techies. Der wahrscheinlich berühmteste davon ist wohl Blue Hole in Dahab.

Andere Tauchplätze, die unversäumbar sind, sind Shark und Yolanda Riff, das Million Hope Wrack und das Thistlegorm Wrack (entdeckt von Jacque Cousteau persönlich).

Du kannst dieses historische Wrack auch nachts tauchen, aber nur, wenn du Gast auf einem Livaboard bist – ein ganz besonderer Leckerbissen, glaub mir!

Menu 2: Brüderinseln und Variationen

Die beiden Brüderinseln liegen nahe beieinander, aber weit weg vom Festland. Elphinstone und Daedalus sind ebenfalls die beliebtesten Highlights dieser Region. Die Weltklasse-Tauchplätze, werden am meisten von fortgeschrittenen Tauchern geschätzt. Reinigungsstationen, nährstoffreiches Wasser und die Tiefe machen das Betauchen dieser Orte zu einer Freude. Haie sind auch fast garantiert, wunderbar!

Menü 3: Süden

Von Saint John aus, kannst du Tauchplätze, wie Babili Ali, GotaKebira, Zabargad und die Rocky Islands genießen. Ich selbst war noch nie dort, aber die Hai-Begegnungen sind berühmt dafür, in den Sommermonaten in den Tiefen des Sporttauchens statt zu finden.

Die Tauchplätze gehören alle dir!

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Tagesboote können nur so weit hinausgehen. Es gibt auch Grenzen, wie früh ein Taucher seinen Alarm stellen kann (zumindest gilt das für mich!). Obwohl die nördlichen Tauchplätze tagsüber erreichbar sind, sind die küstenfernern Tauchplätze nur vom Livaboard möglich. Du kannst die beiden sogar kombinieren, um einen echten Geschmack dafür zu bekommen, was das Rote Meer zu bieten hat.

Livaboard-Tauchausflüge sind auch der beste Weg, um sehr beliebte Tages-Tauchplätze zu besuchen, da du wählen kannst, wann es ins Wasser geht. Dein Kapitän weiß, wann Hauptandrang herrscht, und wird eure Ankunft drum herum planen. Ich weiß nicht, was du meinst, ich zumindest hasse es, wenn Boote und Blasen mein Gesichtsfeld und meine Sicht dominieren, wann immer ich mich umsehe. Ich möchte die Schönheit der Unterwasserwelt in all ihrer Pracht sehen, und nicht vom bunten, fluoreszierenden Neoprenanzug abgelenkt werden, der aus den Neonzeiten der 80er Jahren stammt!

Wenn du Glück hast, meilenweit das einzige Boot weit und breit zu sein, kann es nur als magisch beschrieben werden. Es ist etwas Besonderes daran, wenn man jeden Taucher benennen kann, den man für die nächsten 60 Minuten sieht, und es hat eine sehr, sehr demütigende Auswirkung. Unter Wasser bist du nur ein kleiner Punkt, ein kleiner, unbedeutender Mensch, der sich angepasst hat, um aus einer winzigen Felsspalte zu beobachten.

Groß, klein, und alles dazwischen!

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Ägypten hat alles. Korallengärten, helle Nacktschnecken, neugierige Schildkröten und Muränen, so groß wie Planeten. Napoleonfische, so groß wie Häuser, und wenn du die richtige Zeit des Jahres triffst – Mantas und Walhaie. Ein Livaboard bietet all das.

5 Top-Tauchplätze auf Ibiza

Als Teil der spanischen Balearen, steht Ibiza für idyllische Strände, friedliche Rückzugsorte, und lebendige Kultur. Unterhalb der Wellen werden Taucher gleichermaßen von Schönheit, Vielfalt und mediterraner Glückseligkeit verwöhnt. Wir haben fünf der vielen, unglaublichen Tauchplätze zusammengesucht, die die Insel umgeben, also lese weiter, und mache dich bereit, deine Tauchziel-Wunschliste zu erweitern.

Don Pedro

Der Name könnte andeuten, dass es der im Titel erwähnte Schurke in einem Mafia-Film ist, aber keine Sorge, hier gibt es keine Gefahr, „bei den Fischen zu schlafen“! Don Pedro ist ein Schiffwrack, ein Ungetüm, das auf seiner Seite 26 Meter unter der Wasseroberfläche liegt, nur wenige Minuten vom Hafen von Ibiza entfernt. Mit einer Länge von 142 Metern, und einer maximalen Tiefe von 46 Metern, wurde Don Pedro zum größten Schiffwrack des Mittelmeeres, als es 2007 sank. Obwohl es ein unglücklicher und kostspieliger Fehler für den Besitzer des Don Pedro wurde, können sich PADI Advanced Open Water Diver seitdem ein Grinsen nicht verkneifen. Du wirst um die enormen Propeller und das Radhaus geführt, jedoch ist der Don für Erkundungen im Inneren nicht zugänglich. Es ist nicht ungewöhnlich, einige Sprungschichten anzutreffen, plane also ein, , wenn nur möglich, einen dickeren Neopren als 5mm anzuziehen.

Minimales Level: PADI Advanced Open Water Diver

Halte Ausschau nach: Großen Bernsteinmakrelen, Nacktschnecken

Fischfabrik (Formentera)

Nur eine 30-minütige Bootsfahrt von Ibiza entfernt, findest du die 4. Insel der Balearen, Formentera. Auf dem Weg zu dieser wahnsinnig schönen und friedlichen Insel, befindet sich eine versunkene Fischfabrik, die vor Ort als La Plataforma bekannt ist. Obwohl die Struktur aufgrund eines heftigen Sturms unter Wasser liegt, sind die Gewässer um diese Inseln herum oft ruhig, und es ist nicht ungewöhnlich, von Delphinen begleitet zu werden, während du von Ibiza aus reist. Der Tauchplatz an sich, ähnelt einer Unterwasser-Ölplattform. Tauchboote ankern an der Spitze der Plattform, auf 11 Metern. Mit einer maximalen Tiefe von 33 Metern, sinken PADI Advanced Open Water Diver auf den Boden, bevor sie um die monströse Struktur herum nach oben kreisen. PADI Open Water Diver sind beschränkt darauf, wie tief sie gehen können, aber es ist perfekt für den Tieftauchgang während eines Advanced Open Water Diver Kurses.

Minimales Level: PADI Open Water Diver

Halte Ausschau nach: Seeaalen, Muränen, Barrakudas, Drachenköpfen

Dado Pequeno

Kannst du dich erinnern, dass wir Don Pedro erwähnten? Nun, jetzt kannst du den Felsen kennenlernen, der es versank! Als das riesige Schiff den Hafen von Ibiza verließ, ließ es sich mit Dado Pequeno ein – und verlor. Auf den ersten Blick, ist der kleine Fels, der aus dem Mittelmeer ragt, eher unscheinbar und glanzlos, aber wenn man näher kommt, und die Tiefen des Meeres von einem königlichen Blau zum lebendigsten Türkis übergehen, werden Tauchträume wahr. Dies ist ein Tauchgang, der es in sich hat: Tiefe, Untiefen, faszinierende Topographie, und eine Prominentenliste der Tierwelt. Um zu verdeutlichen, wie gut dieser Tauchplatz ist; er ist immer die Nummer eins wenn entschieden wird, wohin ein Teamausflug gehen soll.

Minimales Level: PADI Open Water Diver

Halte Ausschau nach: Barrakudas, Zackenbarschen, Tintenfisch, Drachenköpfen, Stachelrochen, Lippfischen und Stachelmakrelen

Der Leuchtturm

An der Ostküste von Ibiza, eine 5-minütige Fahrt von Cala Martina entfernt, liegt das Santa Eulalia Riff. Diese Unterwasser-Felsenplattform, liegt in Tiefen von 30 Metern, und beherbergt drei einzigartige Tauchplätze. Allerdings ist es der berühmte Tauchgang am Leuchtturm, der die meiste Aufmerksamkeit erregt. Es ist wichtig anzumerken, dass dies nicht ein echter, versunkener Leuchtturm ist, es ist vielmehr ein Warnsignal, um vorbeifahrende Boote vor dem flachen Riff zu warnen. Wahrscheinlich nannten es die Einheimischen Leuchtturm, weil Warnsignal nicht so attraktiv klang. Jedenfalls beginnt die flache Plattform auf ca. 2 Metern, der Leuchtturm geht von dieser Tiefe aus bis auf 12 Meter, und dann gibt es Routen, um bis auf 24 Meter zu erkunden. An einem Tauchplatz, der im so seichten Wasser liegt, ist das Licht fantastisch, und die Tierwelt niemals enttäuschend.

Minimales Level: PADI Scuba Diver

Halte Ausschau nach: Hummern, Tintenfischen, Barrakudas und (sehr selten) Mondfischen

Höhle des Lichts

An der Nordküste von Ibiza, eingebettet zwischen San Antonio und Portinatx, liegt ein verstecktes Juwel, die Höhle des Lichts. Lokal bekannt als La Cueva de La Luz, können die Höhle und die umgebenden Säulen mit einem Emmentaler Käse verglichen werden. Taucher können durch die Felsformationen hindurch schwimmen, bevor sie in die Höhle gelangen. Direkt beim Eingang wirst du von dem spektakulärsten und dramatischsten Sonnenstrahl begrüßt – du kennst diese Art – es ist die Art des Lichtstrahls, die mit aller Wahrscheinlichkeit in einem Indiana Jones Film eingefangen wird. Auf jeden Fall ein Tauchplatz für Unterwasser-Enthusiasten und Fotomodelle gleichermaßen – aber vermeide ihn am besten an einem regnerischen Tag.

Minimales Level: PADI Open Water Diver

Halte Ausschau nach: Garnelen

Klingen diese unglaublichen Tauchplätze verlockend? Finde ein PADI Tauchgeschäft, und buche deine nächste Reise nach Ibiza!

PADI AmbassaDiver: Birgitta Mueck

Wir haben PADI AmbassaDiver Birgitta Mueck getroffen, um mit ihr über ihre Leidenschaft für die Erhaltung der Tierwelt, und ihre Zusammenarbeit mit Crystal Water Film Production zu sprechen…

Was hat dich dazu inspiriert, Unterwasserfotografie & Videografie aufzugreifen?

Alles begann mit meiner frühen Leidenschaft fürs Meer, und für seine zahlreichen, charmanten Bewohner. Als kleines Kind, wollte ich so viel Zeit wie möglich, in der Nähe des Wassers, und im Wasser verbringen. Als mein Vater (der Gründer der Crystal Water Film Production), auf seine Tauch- und Film-Abenteuer ging, war ich das kleine Mädchen im Boot, das über Bord schaute, seine Luftblasen beobachtete, und sich vorstellte, wie es wohl unter der Wasseroberfläche aussieht. Das machte mich neugierig und spornte mich an, und ich wusste schon damals, dass ich selbst irgendwann tauchen würde.

Da ich immer das Gefühl der Freiheit liebte, das mit Schnorcheln einhergeht, gab ich mich für eine lange Zeit zufrieden, die Unterwasserwelt mit nur einer Maske, Schnorchel und Flossen zu entdecken. Im Jahr 2004 habe ich angefangen, beim Schnorcheln eine Kamera unter Wasser mitzunehmen. Es war zu dieser Zeit, dass eine Gruppe von kontaktfreudigen Pottwalen in den blauen, pelagischen Gewässern der Azoren, zu meinen ersten Unterwasser-Modellen wurde! Von diesem ersten Moment an, der meine erstaunliche Begegnung, und das Gefühl, das ich erfuhr, diese freundlichen Riesen erleben zu dürfen, verewigte, wusste ich, dass ich total süchtig war! Dank der Kamera, hatte ich das Gefühl, dass ich sowohl meine Erfahrungen, als auch mein Interesse und das Bewusstsein fürs Meer, mit anderen einfacher teilen konnte. Ein Jahr später erhielt ich meine erste PADI Brevetierung, die mir die Tür zu Entdeckungen und Dokumentationen des erstaunlichen Lebens, das in tieferen Gewässern verborgen ist, öffnete.

Durch deine Zusammenarbeit mit Crystal Water Film Production, denkst du, dass du Einfluss darauf genommen hast, wie andere die aquatische Umwelt und Meeresschutz betrachten?

Ja, wir erhalten viele E-Mails von Leuten, die uns ihre große Wertschätzung für unsere Arbeit aussprechen, und betonen, wie unsere Filme und Dokumentationen ihnen die Augen öffnen. Ich denke, dass unsere Arbeit die Ansichten anderer Menschen in Bezug auf die aquatische Umwelt und ihre Erhaltung beeinflusst.

Birgitta Orca in Sight

Foto: Christian Tousignant

Gibt es irgendwelche Umwelt- und Tierschutzanliegen, die du im Moment als besonders wichtig erachtest?

Ich möchte die Marine Protected Areas hervorheben, und die Bedeutung, mehr und größere “no take”-Zonen zu errichten. Eine “no take”-Zone ist ein geschützter Meeresbereich, in dem alle Fischerei vollständig abgeschafft wird. In diesen Gebieten können sich Fische vermehren, laichen, und zu ihrer erwachsenen Größe heranwachsen. Nur ein kleiner Bruchteil der Weltmeere ist heute geschützt, und die überwiegende Mehrheit der bestehenden Meeresreservate braucht ein viel besseres Management, um die illegale Fischerei, die innerhalb ihrer Grenzen stattfindet, zu kontrollieren. Während unserer jüngsten Filmexpedition, bei den Dreharbeiten zu “Life Against All Odds”, sind wir im Mittelmeer, im Atlantik und in skandinavischen Gewässern gesegelt und getaucht, um den Unterschied zwischen geschützten und nicht geschützten Meeresgebieten zu dokumentieren. Der Unterschied, den wir erlebt haben, war wirklich beeindruckend, vor allem in den gut verwalteten “no-take”- Zonen.

Was war dein unvergesslichstes Taucherlebnis?

Das ist sehr schwierig, da ich so viele tolle Taucherlebnisse verschiedener Art erlebt habe! Eines davon war, als wir in nordischen Gewässern nach Haien suchten. Die Expedition hat zwei Jahre gedauert, während der wir segelten und tauchten, und versuchten, in den Gewässern von Skandinavien, Schottland und Irland, Kaltwasserhaie zu finden und zu filmen. Wir fanden verschiedene Arten, angefangen von den kleinsten Samtbauchhaien bis hin zu riesigen Riesenhaien. Während der gesamten zwei Jahre, suchten wir nach dem Dornhai, einem Hai, der normalerweise in skandinavischen Gewässern anzufinden ist. Der Dornhai war einst einer der häufigsten Haiarten, aber durch die Überfischung, hat sich seine Zahl in den europäischen Gewässern in den letzten zwei Jahrzehnten um mindestens 95% verringert. Da diese Haiart spät heranreift, (die Weibchen reifen erst im Alter von 18-21 Jahren), und die nach einer zweijährigen Tragzeit, nur eine kleine Anzahl (2-11) lebender Nachkommen zur Welt bringen, war es für die Art schwer, sich zu erholen. Nach zwei Jahren Suche, als die Frist für den Film fast abgelaufen war, machten wir einen letzten Tauchgang an einem 300 Meter tiefen Abhang in Norwegen. Endlich trafen wir den Dornhai! Das war aber noch nicht alles; die Haie waren so von unseren Filmlampen angezogen, so dass uns plötzlich hunderte von Dornhaien umgaben – sowohl unter als auch über uns, sie waren überall! Stell dir den Anblick von Hunderten von Hammerhaien vor, dafür aber mit Dornhaien! Nach so viel Zeitaufwand und Mühe auf der Suche nach dieser Hai-Spezies, war es ein wahrhaft unglaubliches Erlebnis.

We must work towards Wildlife Conservation in the Ocean

Foto: Armin Mueck

Glaubst du, es liegt in der Verantwortung eines jeden Tauchers, die Erhaltung unserer Meerestierwelt zu fördern?

Ja, als Taucher haben wir das Glück, die Freude und Schönheit der Unterwasserwelt zu erleben. Mit diesem Wissen, und der Freude, die wir aus dem Meer schöpfen, kommt auch eine Verantwortung den Meeresschutz und Artenerhaltung zu fördern. Durch die großartigen Erlebnisse beim Tauchen, und unsere Leidenschaft für marine Orte und ihre Tierwelt, werden Taucher zu einer inspirierenden und informierten Informationsquelle. Durch das Teilen unseres Wissens und unserer Leidenschaft mit anderen, machen wir den Anfang, die Bedeutung der Meereserhaltung zu fördern und zu verbreiten.

Hast du irgendwelche Tipps für angehende Taucher / Unterwasserfotografen?

Zuallererst, bevor du eine Kamera unter Wasser mitnimmst, ist es wichtig, unter Wasser mit deinen Tauchfertigkeiten bequem umgehen zu können, vor allem mit der Tarierung. Es hilft sehr, dir Zeit zu nehmen, um dich mit deiner Kameraausrüstung in einer kontrollierten Umgebung über Wasser vertraut zu machen, so dass du nicht im Wasser mit den Einstellungen kämpfen musst, und dabei gute Fotomöglichkeiten verpasst. Versuche, dich darüber zu informieren, was du fotografieren möchtest, und studiere das Verhalten des Tieres. Denke immer daran, dass das Wohlergehen der Meeresbewohner an erster Stelle steht. Ein Bild lohnt sich nicht, wenn es einen negativen Einfluss auf die Tierwelt hat.

Was bedeutet MyPADI für dich?

Für mich bedeutet MyPADI, andere zu inspirieren, ein Bewusstsein zu wecken, und meine Leidenschaft für das Meer mit anderen zu teilen.

Um mehr darüber zu erfahren, wie du der Umwelt durchs Tauchen helfen kannst, lese unseren Artikel The Power of Scuba Divers to Heal the Planet.

Wenn du mehr zur Unterwasser-Videographie erfahren möchtest, stöbere durch unseren Spezialkurs Underwater Videographer (U/W Video).

Sensationelles Spanien

Durch den Atlantik im Norden und das Mittelmeer im Süden, ist Spanien renommiert für eine breite Palette an Tauchmöglichkeiten. Angefangen von großen Blauhaien, die die Bucht von Biskaya, an der zerklüfteten Nordküste durchstreifen, bis hin zu bunten Gorgonien, die sanft in den warmen, klaren Gewässern des viel milderen Mittelmeeres schaukeln – hier gibt es immer etwas, das Taucher aller Gesinnungen verführt.

In der Nähe der Straße von Gibraltar, an der Mündung des Mittelmeeres, erlauben es Gebiete wie Granada, Málaga und Cádiz, das ganze Jahr über zu Tauchen. In dieser Übergangszone vom Atlantischen Ozean zum Mittelmeer, sind marine Säugetiere weit verbreitet, und bieten fantastische Möglichkeiten zur Walbeobachtung. Im Norden findet man in Kantabrien, Galizien, Asturien und im Baskenland kältere Gewässer, beachtliche Gezeiten, und eine etwas schlechtere Sicht vor. Dafür wimmeln diese aber von Meeresbewohnern.

Spanien ist bekannt für seine Meeresreservate. Dazu zählen Cabo de Palos, Cabo de Gata und die Columbretes Inseln im Mittelmeer. Hinzu kommen La Palma, La Restinga und Isla Graciosa auf den Kanarischen Inseln im offenen Atlantik. Jeder Ort birgt seine einzigartige Besonderheit, und es gibt genug hier, was Taucher ein Leben faszinieren dürfte.

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Empfohlene Tauchgänge

  • Die Medes Inseln – Diese kleinen Inseln, direkt vor der Küste von L’Estartit an der Costa Brava, gehören zu den besten Tauchplätzen am Mittelmeer. Die Inseln sind als Meeresreservate geschützt , was zusammen mit der Popularität der Region bei Tauchern, viele Fische relativ zahm und freundlich gemacht hat. Die Sicht ist in der Regel sehr gut.
  • Baix Empordà, Katalonien – Direkt am Far de Sant Sebastià, Ullastres I, II und III, ragen Felsgipfel bis zu 7 Meter / 23 Fuß unterhalb der Wasseroberfläche auf. Sie sind von bunten Gorgonien umhüllt, und beherbergen zahlreiche Seebarsche, Makrelen, Lippfische und Nacktschnecken. Hier liegen auch einige Wracks, die zu nahe heran trieben, auf Felsen aufschlugen und versanken.
  • Furió Fitó – Direkt am Kap von Begur, liegt eine der schönsten Unterwasser-Felsformationen der Mittelmeerküste. Dieses enorme Unterwasser-Massiv, beginnt bei 14 Metern / 45 Fuß, bevor es auf 55 Meter / 180 Fuß herunterfällt. Die Nordwand beherbergt gigantische Gorgonien und unglaublich bunte Korallenformationen. Dieser Ort wird auch von Tintenfischen, Schnappern, Zackenbarschen und Rochen frequentiert.
  • Murcia und der Islas Hormigas Marine Park – Dies ist wohl der beste Ort, um in Spanien zu tauchen, wenn auch nur aufgrund der schieren Fülle und Vielfalt der Meereslebewesen. Der Park beherbergt riesige Zackenbarsche, Schwärme von Barrakudas, Tintenfische, Muränen und Adlerrochen, sowie Nacktschnecken und gelegentliche Sonnenbarsche. Ab August bis Oktober, locken riesige Köderbälle pelagische Fische, wie Thunfische, Zahnbrasse und Makrelen an, was zu spektakulären Fütterungsszenarien führt. Im Park kannst du auch mehrere Weltklasse-Schiffswracks tauchen.
  • Kanarische Inseln – Aufgrund ihrer Lage und ihres Klimas, ist es möglich, die sieben Kanarischen Inseln ganzjährig zu betauchen. Hunderte von unvergesslichen Tauchplätzen, locken mit einer üppigen und bunten Meeresflora und –Fauna, sowie mit dramatischen Unterwasserlandschaften. Lasse dir das Museo Atlantico auf Lanzarote, ein Unterwasser-Museum, das im März 2016 eröffnet wurde, nicht entgehen. Die Kanarischen Inseln werden vom Golfstrom umgeben, der die Wassertemperatur im Winter zwischen 17-18 ° C / 63-64 ° F, und im Sommer um 23 ° C / 73 ° F hält. Das Wasser ist außergewöhnlich klar, was es zu einem fantastischen Ort für Unterwasser-Fotografen macht.

Möchtest du noch mehr erfahren? Besuche ScubaEarth® für weitere Informationen zu tausenden von Tauchplätzen, Meeresarten, Tauchzielen und vielem mehr.

Tauchübersicht

Sicht – Abhängig von Region und Tauchplatz, kann die Sichtweite zwischen 3-50 Metern / 10-160 Fuß betragen.

Wassertemperatur – Variiert zwischen verschiedenen Regionen, zwischen 10-26 ° C / 50-80 ° F, mit einem Maximum von 30ºC / 86 ° F in der Balearen-Zone während der Sommermonate.

Wetter – Es gibt drei Zonen: Mittelmeer, mit trockenen, warmen Sommern und kühlen, milden Wintern, ozeanisch, mit warmen Sommern und kühlen Wintern im Norden, und semiarid im Südosten.

Besondere Tierarten – Zackenbarsche, Muränen, Mondfische, Mobula Rochen und Barrakudas werden häufig angetroffen. An Orten mit sandigen Böden, trifft man auch gelegentlich auf Delfine, Wale, Schildkröten und einige Engelhaie. Wirbellose Tierarten und die reichlich vorhandenen Korallen, sind für Fotografen von besonderem Interesse.

Empfohlenes Training – Belege den PADI Deep Diver (Tieftauchen) und PADI Underwater Naturalist (U/W Naturalist) Kurse, um das Beste aus der dramatischen Unterwasserlandschaft und der interessanten Tierwelt herauszuholen. Der PADI Digital Underwater Photographer (U/W Fotografie) Kurs ist immer eine gute Wahl, um deine Abenteuer festzuhalten.

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Reise-Info

Hinweis – Das Reisen an jedes beliebige Ziel, kann nachteilig von Gegebenheiten beeinflusst werden, einschließlich (aber nicht beschränkt auf): Sicherheit, Ein- und Ausreisebestimmungen , Gesundheitszustand, lokalen Gesetzen und Kultur, Naturkatastrophen und Klima. Unabhängig vom Ziel, konsultiere bitte deine örtliche Reiseberatungsstelle, oder das auswärtige Amt für Reiseinformationen zu diesem Ort, wenn du deine Reise planst, und noch einmal kurz vor der Abreise.

Sprache – Spanisch, Englisch wird in touristischen Gebieten gesprochen.

Währung – Euro. Kreditkarten werden allgemein akzeptiert.

Flughäfen – Alicante, Madrid, Barcelona, ​​Malaga und Gran Canaria gehören zu den verkehrsreichsten, spanischen Flughäfen.

Strom und Internet – Strom ist 220 Volt, 50 Hz. Internet ist weitgehend verbreitet.

Empfohlene Sehenswürdigkeiten – Sehenswürdigkeiten und Denkmäler sind im ganzen Land verstreut, darunter die atemberaubende Architektur der La Sagrada Familia, von Gaudí; eine Kirche, die keines Gleichen auf der Welt kennt. Alhambra von Granada und Giralda von Sevilla, sind bildschöne Kreationen, die die arabische Präsenz auf der iberischen Halbinsel widerspiegeln.

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Information links:
spain.info

Links zu Informationen: spain.info

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