Monthly Archives: Januar 2017

Das Unterwasser-Nachtleben von Ibiza

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Die kleine Baleareninsel Ibiza ist für ihren Sonnenuntergang weltberühmt und Tausende von Menschen machen sich jeden Tag auf den Weg zur Westseite der Insel, um die Sonne am dem Horizont des Meeres untergehen zu sehen. Wenn der Tag in die Nacht übergeht, dann verändert sich die Welt unter Wasser dramatisch. Wie ihre menschlichen Pendants verschwinden die Organismen, die hier tagsüber herumschwimmen und die Wesen der Nacht kommen zum Spielen heraus!

Manche PADI® Dive Center machen gerne Strandtauchgänge, bei denen man langsam immer tiefer ins Wasser hineinsteigt, andere tauchen lieber vom Boot aus. Beides ist gleichermaßen aufregend und bringt viel Vorfreude und Adrenalin mit sich. Wenn man sich dem schwarzen, spiegelglatten Wasser nähert, wird das Mondlicht in den kleinen Wellen reflektiert und die Neonlichter, die die Strände erleuchten, werden in der Ferne zu kleinen bunten Punkten.

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Bei Nacht erwartet dich ein lebendiges Mittelmeer voller Tintenfische, Sepien und Oktopusse. Aber sei darauf gefasst, dass sie auch dich näher kennenlernen wollen. Und wenn du mit deiner Lampe umher leuchtest, dann werden dir einige der von Natur aus neugierigeren Meeresbewohner auch ihre Aufmerksamkeit schenken. Achte auf sandige Böden, denn dort gibt es oft auch Stachelrochen zu sehen.

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Hole dir dein PADI Night Diver Brevet

Für dein  PADI Night Diver Brevet machst du drei Tauchgänge, bei denen du Ein- und Ausstiegstechniken erlernst und Meister der Navigation wirst! Es kann schon eine Herausforderung sein, sich mitten an einem sonnigen Tag an einem Tauchplatz zurechtzufinden. Stelle dir einmal vor, welche Fertigkeiten du benötigst, um bei Nacht die Orientierung nicht zu verlieren. Du lernst neue Handzeichen und neue Methoden der Kommunikation und verbesserst deine Tarierung.

Finde ein PADI Dive Center und Resort in deiner Nähe und melde dich für den Kurs an. Und hier erfährst du mehr über das Tauchen in Spanien.

Die besten Ziele zum Eistauchen

Während Warmwassertaucher ihre Ausrüstung zusammenpacken und in einen Winterschlaf verfallen, haben Taucher mit einem Brevet im Trockentauchen viel Spaß beim Tauchen und weniger Gerangel. Hier präsentieren wir dir fünf Ziele für deine (warm eingepackte) Löffelliste.

Das Weiße Meer

Das Weiße Meer in Russland gilt als eines der zehn besten Tauchziele weltweit und bietet Tauchern mit der richtigen Ausbildung ebenso viele Herausforderungen wie Belohnungen. Die Wassertemperaturen unter dem Eis liegen bei durchschnittlich -2 °C und nach dem Tauchgang wartet kein kühles Getränk in einer Kokosnuss auf dich.

Aber wenn du gerne mal mit einem Hundeschlitten fahren, unter den Polarlichtern schlafen und von einem Beluga-Wal angelächelt werden willst, dann halte dir den März frei. In den Sommermonaten kannst du hier Orkas, Belugas oder Grönlandhaien begegnen.

Beluga Whale - White Sea Winter Diving

Baikalsee

Der Baikalsee in Russland steckt voller Superlative. Er ist der älteste und tiefste See der Welt und auch einer der klarsten. Die Sicht kann 38 Meter und mehr betragen. Im See befinden sich etwa 20% der (ungefrorenen) Süßwasserreserven der Welt sowie über 1.900 verschiedene Pflanzen- und Tierarten, u. a. Süßwasserrobben.

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Norwegen

Mit seiner reichen Fauna und Flora und Hunderten von Wracks hat Norwegen Tauchern, die sich ins kalte Wasser trauen, viel zu bieten. Besucher, die im Januar kommen, haben die Chance Orkas zu sehen, die den Heringsschwärmen folgen und sie haben eine Sicht von 30 Metern und mehr.

Vor der Küste von Bergen können Wrackfans an zwei Wracks aus dem 2. Weltkrieg tauchen, die nur 60 cm voneinander entfernt liegen (am 116 Meter langen Frachter Ferndale und am 30 Meter langen Rettungsdampfer Parat). Außerdem gibt es noch Lyngstolsvatnet, das Atlantis Norwegens.

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Die Arktis

In der Arktis erwarten dich Narwale, Grönlandwale, Bandrobben und Beluga-Wale. Du kannst sie von Kanada, Grönland oder Alaska aus besuchen, aber vergiss dabei deine Kamera nicht. Die Sicht reicht oft weiter als 40 Meter und die Eisformationen unter Wasser sind einfach unglaublich.

Finde mehr darüber heraus, wie du ein PADI Ice Diver Brevet machen kannst oder lies dir einige unserer früheren Artikel über das Kaltwassertauchen durch.

Cold Water Scuba Destinations Divers Adore (Kaltwasserziele, die Taucher lieben)
Cold Water Diving Hotspots (Kaltwasser-HotSpots für Taucher)

Freediving mit AmbassaDiver Akim Adhari

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Kannst du dich bitte vorstellen und uns ein bisschen von dir erzählen?

Ich heiße Akim Adhari, ich bin Franzose und im Süden von Paris aufgewachsen. Jedes Jahr habe ich aber immer rund drei Monate an der tunesischen Küste verbracht, an dem Ort, aus dem meine Eltern stammen. Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich bisher mit der Sportbranche zu tun.

Als ich sechs Jahre alt war, begann ich mit traditioneller japanischer Kampfkunst, mit Jiu Jitsu und Judo. Von 12 bis 18 Jahren nahm ich aktiv an Wettbewerben teil und meine Leidenschaft führte mich schließlich nach Asien, wo ich eine Karriere als Profi-Thaiboxer in Thailand begann.

Nach vier Jahren Training und Wettbewerben entschied ich mich damit aufzuhören und begann meine Laufbahn als Profitaucher auf Koh Tao.

Im Mittelmeer habe ich mit einem Segelboot, der Seaquest, ein Liveaboard-Unternehmen für Freitaucher gegründet und im Moment arbeite ich an der Entwicklung des PADI Freediver Instructor Development Centers.

Hast du das Gefühl, du befindest dich in einem echten Wettstreit und musst hart an dir arbeiten, um neue persönliche Grenzen zu erreichen?

Beim Freediving eröffnen sich dir endlos viele Möglichkeiten: man kann Fotograf werden, an Wettbewerben im Pool oder im Tieftauchen teilnehmen, oder man kann einfach das Meer entdecken und ohne schwere Ausrüstung ein Teil von ihm werden.

Freediving ist ein Sport, bei dem du die Fortschritte, die du machst, wirklich an dir selbst beobachten kannst. Diese Fortschritte können darin bestehen, dass man sich wohler dabei fühlt, die Luft anzuhalten, sich generell im Wasser wohler fühlt oder besser schwimmen oder tauchen kann. Für die meisten ist die größte Herausforderung jedoch die Tiefe, glaube ich.

Ich sehe, wie meine Schüler vor ihrem Kurs nicht glauben können, dass sie es schaffen werden, mit nur einem Atemzug 15-20 Meter tief zu tauchen. Sie haben sehr starke Zweifel, was das angeht und manchmal auch, was sie selbst angeht.

Aber schon nach einem zweitägigen Kurs sind sie ehrlich glücklich und glauben schließlich daran, dass alles möglich ist. Und sie werden selbstbewusster, nicht nur beim Freediving, sondern generell.

Für mich gilt dasselbe. Jeder Meter, den ich schaffe, ist das Ergebnis von viel Arbeit und Training darin, mich selbst psychisch und physisch besser kennenzulernen.

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Was würdest du jemandem raten, der überlegt, ob er mit dem Freediving beginnen soll?

Mache es dir einfach! Habe Spaß dabei! Suche dir deinen Ausbilder sorgfältig aus, träume davon, Großes zu erreichen und verliere das nicht aus den Augen! Wenn du davon träumst, PADI Freediving Instructor zu werden, dann schaffst du das! Oder vielleicht träumst du davon einen Wettbewerb zu gewinnen? Du schaffst das! Ich habe das bei Leuten gesehen, die bisher kaum Sport gemacht hatten und innerhalb von ein paar Jahren waren sie Weltmeister. Ich habe ein Freediving Center aus dem Nichts aufgebaut und vor acht Jahren meinen Freediving Instructor Kurs gemacht, obwohl ich nur sehr schlecht englisch konnte.

Es hat so viel zu bieten! Es ist ein Sport mit endlosen Möglichkeiten. Alles ist nur eine Frage des Willens und des Selbstvertrauens.

Was macht den PADI Freediving Kurs so einzigartig?

Ich habe mit allen großen Organisationen gearbeitet, also wirklich mit den großen, die hunderte oder tausende Freitaucher brevetieren.

In der Freediving-Branche habe ich noch keine erlebt, die so ein gutes Team hat wie PADI. Ich habe bisher immer die Unterstützung bekommen, die ich brauchte, und das schnell. Und ich habe immer mit sehr professionell arbeitenden Leuten zu tun. Es macht wirklich einen Unterschied, dass die Mitarbeiter von PADI selbst so eine Leidenschaft für das Meer, das Tauchen und für die Kurse haben, die ich unterrichte.

Hat dich Akim inspiriert? Hier erfährst du mehr über den PADI Freediver Kurs.

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Dein Tauchkalender 2017

Bist du schon dabei, deinen nächsten Tauchurlaub zu planen? Dann haben wir hier ein paar tolle Tauchziele für dich – eines für jeden Monat!

Januar:

Malediven – Auf den Malediven kann man das ganze Jahr über hervorragend tauchen. Bei einem Besuch im Januar geht man jedoch der Monsun-Saison aus dem Weg und kann Sandstrände und wunderschöne Riffe erkunden.

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Februar:

Bahamas – Wenn Haie dein Ding sind, dann wirst du dich über die Bullen- und Tigerhaie freuen, die man im Februar rund um die Bahamas antrifft.

März:

Dominica – Sie wird nicht ohne Grund auch die Naturinsel genannt – wer hier taucht, der hat das Gefühl, sie wurde nur für ihn geschützt und bewahrt.

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April:

Ägypten – Ägypten ist das ganze Jahr über ein spektakuläres Reiseziel. Aber im April kannst du das Land bevor die Hitze einsetzt noch über und unter der Wasseroberfläche richtig genießen.

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Mai:

Great Barrier Reef, Australien – In Australien ist es zwar nicht Sommer, aber hier kann man das ganze Jahr über toll tauchen. Und der Mai bietet sich für Erkundungen am Great Barrier Reef an, denn die Wassertemperaturen liegen bei rund 25°C und die Luftfeuchtigkeit ist niedrig.

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Juni:

Südafrika – Das wahrscheinlich ultimativste Abenteuer überhaupt ist der Sardine Run in Südafrika, der zwischen Mai und Juli stattfindet.

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Juli:

Gozo – Hier kannst du in den Kalksteinhöhlen und zerklüfteten Ecken des Mittelmeers Muränen und Tintenfische entdecken. Die Sommerzeit auf Malta ist auch Seepferdchenzeit. Nach diesen Meistern der Tarnung solltest du also auch die Augen offen halten.

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August:

Sipidan, Malaysien – Genieße die ruhige Oberfläche und werde Zeuge, wie hier viele Suppen- und Karettschildkröten an Land kommen, um ihr Nest zu bauen.

September:

Bonaire – Bonaire ist das ganze Jahr über ein verlässliches Ziel, aber im August ist es ein Paradies für Taucher. Wenn Vollmond ist, dann erlebst du hier die ganze Magie einer Korallenblüte.

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Oktober:

OmanVielleicht hast du noch nicht viel über dieses Land gehört, aber der Oman ist ein wunderschöner Ort, den man über und unter Wasser erkunden kann. Der Oktober ist hierfür der beste Monat. Und vielleicht begegnest du hier während deiner Reise sogar Walhaien.

Kanarische Inseln – Hier herrscht das ganze Jahr über warmes, sonniges Wetter und so sind die Kanarischen Inseln jederzeit eine Reise wert. Der Oktober gilt aber als der Monat mit dem besten Wetter, der besten Sicht und den besten Ein- und Ausstiegen.

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November:

Norwegen – Solltest du jemals davon geträumt haben, Orkas zu sehen, dann solltest du für den November eine Reise nach Norwegen einplanen. Dieses einzigartige Erlebnis könnte zur Reise deines Lebens werden.

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Foto von PADI AmbassaDiver Birgitta Mueck

Dezember:

Silfra, Island – Tauche an tektonischen Platten und bewundere die atemberaubende Landschaft und die unglaubliche Sicht. Eigentlich gibt es nicht die „beste Zeit“ um hier zu tauchen, aber im Sommer sind hier mehr Schnorchler und Taucher unterwegs. Das bedeutet in kälteren Monaten, wie im Dezember, hast du weniger Gesellschaft.

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Nimm Kontakt zu einem PADI Dive Shop an einem dieser Reiseziele auf und buche deinen nächsten Tauchurlaub.

Indonesien

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Indonesien ist ein Zentrum der Artenvielfalt. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele verschiedene marine Lebewesen. Das Südchinesische Meer, der Pazifik und der Indische Ozean treffen hier aufeinander – beim weltgrößten Archipel mit über 18.000 Inseln. Vor den Küsten Indonesiens gedeihen über 600 Korallenarten und über 3.000 Fischarten. Hier zu tauchen ist einfach grandios. Man kann aufregende Strömungstauchgänge, ausgedehnte Rifftauchgänge, fantastische Nachttauchgänge, einzigartige Makro-Tauchgänge und atemberaubende Steilwandtauchgänge machen. Technische Taucher erforschen die tiefen Gräben und Wracktaucher verlieben sich in die vielen Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg. Bali ist einer der besten Orte für eine Begegnung mit riesigen Mondfischen und hat einige beeindruckende Steilwände. Im Osten Balis liegt Komodo, wo nährstoffreiche Strömungen die Lebensadern eines pulsierenden Ökosystems sind. Vor Lombok liegen die Gili Islands ganz entspannt, wunderschön und ruhig da und bieten eine Unterwasserwelt, die jeden Taucher nur entzücken kann. Rund um die im Norden gelegene Insel Sulawesi lässt es sich in der Lembeh Strait, in Bunaken und Manado hervorragend tauchen. Wakatobis Weltklasse-Steilwand ist berühmt für seine Farben und Lebewesen – von Blaugeringelten Kraken und Geisterpfeifenfischen bis hin zu den dort ansässigen Meeresschildköten. Und Raja Ampat mit über 1.200 verschiedenen marinen Arten ist die Heimat der Liveaboards. Indonesien hat für Taucher jeder Ausbildungsstufe etwas zu bieten. Und viele Tauchplätze sind noch nicht einmal entdeckt worden.

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Die besten Tauchgänge

  • USAT Liberty, Bali – Dieses 119 m lange Transportschiff der U.S. Army wurde während des Zweiten Weltkriegs in der Straße von Lombok torpediert und liegt nun nur 30 Meter vor der Nordostküste Balis.  Der tiefste Punkt liegt bei rund 30 Metern. Das Wrack zieht neben unzähligen anderen Stammgästen auch Große Barrakudas, Napoleon-Lippfische und Schrift-Feilenfische an.
  • Crystal Bay, Bali – Einer der besten Orte für eine Begegnung mit den scheuen Mola-Mola Mondfischen.  Die geschützte Bucht öffnet sich zu einem tiefen Kanal, der zwischen den Inseln hindurchführt. Aufgrund der Strömung, die hier für gewöhnlich herrscht, schwimmen hier oft große pelagische Arten wie Mantarochen, Haie, Thunfische und Makrelen vorbei. An den flachen Riffen kann man tolle Makro-Fotos von Anglerfischen, Seepferdchen und Nacktschnecken machen.
  • German Flag, Komodo – Der Auftrieb bringt hier nährstoffreiches Tiefenwasser für das Plankton nach oben, das normalerweise von September bis Januar Mantarochen anlockt.  Hier werden oft Strömungstauchgänge gemacht, bei denen man der Küste entlang an großen Felsbrocken vorbei gleitet, die Zackenbarschen, gefleckten Riesenzackenbarschen, Napoleon-Lippfischen, Doktorfischen und Schnappern Unterschlupf bieten.
  • Cannibal Rock, Komodo – Dieser üppig bewachsene Unterwasserberg liegt knapp unter der Oberfläche und zieht eine große Artenvielfalt an.  Hier gibt es Zwergseepferdchen, Anglerfische, Dutzende von Nacktschnecken und Colemans Partnergarnelen im Überfluss. Eine wahre Explosion der Farben: hier siehst du grüne und blaue Anemonen, violette Gorgonenhäupter, limettengrüne Kamm-Gorgonien, blaue Seescheiden und bunte Federsterne.
  • Shark Point, Gili Islands – An diesem Tauchplatz sieht man regelmäßig Riffhaie und Schildkröten.  Hier macht man meist einen Strömungstauchgang, sucht sich seine Tiefe aus und schwebt an Korallenformationen vorbei, in denen sich Wimpelfische, Halfterfische und andere farbenfrohe Rifffische verstecken. Halte nach Sepien und Blaupunktrochen sowie nach vorbeiziehenden Mantarochen Ausschau.
  • The Magnet, Belongas Bay, Lombok – Diese Unterwasser-Felsnadel ist dem offenen Meer ausgesetzt und zieht pelagische Fische an.  Sie ist einer der wenigen Tauchplätze weltweit, an denen man Bogenstirn-Hammerhaie und Große Hammerhaie an ein und demselben Ort sehen kann. Beim Abstieg entlang der Felsnadel kann man außerdem auf Thunfische, Barrakudas, Weißspitzen- und Schwarzspitzen-Riffhaie treffen.
  • Molas, Manado – Dieses niederländische Handelsschiff mit Stahlrumpf sank während des Zweiten Weltkriegs und ist heute von Korallen bedeckt.  Der Boden beginnt bei 38 Metern. Richtung Bug erreicht man dann flacheres Wasser und kann das nahegelegene Riff erkunden.
  • Jahir, Lembeh – An diesem Tauchplatz trifft man auf den, für das Tauchen in Lembeh typischen, schwarzen vulkanischen Sand.  Während du über den schwarzen Boden hinweg gleitest, halte die Augen nach Zebra-Krebsen offen, die es sich auf Feuerseeigeln gemütlich gemacht haben. Vielleicht siehst du auch Karnevalstintenfische, Anglerfische, Langhornkofferfische und verschnörkelte Geisterpfeifenfische.
  • Hotsprings, Sumatra – An diesem flachen Tauchplatz steigen warme Gase und sprudelndes Wasser vom sandigen Boden auf.  Die Spalten und Löcher ändern regelmäßig ihre Form und Größe und sorgen so für interessante Darbietungen. Ein Tauchgang, der Spaß macht und etwas skurril ist – man macht ihn nicht, um viele Fische zu sehen. Trotzdem bekommt man viele Kugelfische und einige Wimpelfische und Gelbe Schnapper zu Gesicht.
  • Teluk Mauy, Wakatobi – Das Riff befindet sich auf einem sandigen Abhang und beginnt direkt unter der Wasseroberfläche. Korallengärten fallen in die tiefe blaue See ab.  Überhänge bieten Rifffischen und der einen oder anderen Schildkröte Schutz. Halte nach Zwerg-Seenadeln, seltenen Flügelrossen, Anglerfischen und dem einen oder anderen Blaugeringelten Oktopus Ausschau.
  • Boo Rock, Raja Ampat – An diesem Felsen befinden sich einige runde Löcher, die von der Oberfläche bis auf eine Tiefe von ca. 5 Metern reichen und durch die man hindurchtauchen kann. Das Riff mit seinen zahlreichen Weichkorallen und vielen Fischen ist einfach herrlich. Dieser Tauchplatz gehört zu den beliebtesten Plätzen der Unterwasserfotografen, da die dramatische Unterwasserformation endlos viele Kamerawinkel bietet und sich die vielen verschiedenen Meereslebewesen hervorragend als Bildvordergrund eignen.

Willst du noch mehr erfahren? Auf  ScubaEarth® findest du weitere Infos zu Tausenden von Tauchplätzen, Fischarten, Urlaubszielen und noch vieles mehr.

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Tauchfakten

Sicht – Je nach Region und Jahreszeit kann man 6 bis 50 m weit sehen.

Wassertemperatur – Die Temperaturen liegen je nach Tauchplatz und Insel das ganze Jahr über bei 20-28°C.

Wetter – Indonesien ist tropisch und hat ein dauerhaft warmes, feuchtes Klima.  Die Lufttemperaturen liegen in den Küstengebieten das ganze Jahr über bei 23-30°C. Von Juni bis Oktober ist Trockenzeit. Im Dezember und Januar kann es aufgrund des Monsuns sehr nass werden.

Meeresbewohner – In den indonesischen Gewässern leben über 3.500 Arten. Von den Zwergseepferdchen und Hammerhai-Schulen über die Mantarochen bis hin zu den Mondfischen (Mola Mola) sind die Meeresbewohner hier wirklich spektakulär. Kraken, Muränen, Sepien, Schildkröten, Haie, Makrelen, Delphine, Imperator-Kaiserfische, Zackenbarsche, Meerbarben, Süßlippen, Anglerfische, Pfeifenfische, Rotfeuerfische, Drachenköpfe und Buschfische gibt es im Überfluss. Und wirbellose Tiere gedeihen hier ebenso prächtig wie Gorgonien, Schwämme, Weichkorallen, Federsterne, Hartkorallen, Moos, Peitschenkorallen und farbenfrohe Nacktschnecken.

Kursempfehlung – Mach einen PADI Deep Diver und einen Drift Diver Kurs und bereite dich so darauf vor, Unterwasserberge und Felsnadeln zu erkunden und die Strömungen, die um sie herum herrschen, zu meistern. Falls du planst, an den Wracks in Indonesien zu tauchen, dann mach den PADI Wreck Diver Kurs. Der AWARE – Fish Identification Kurs ist quasi Pflichtprogramm, wenn du die Artenvielfalt der Riffe richtig genießen willst.

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Reise-Infos

Hinweis – Reisen, ganz egal wohin sie gehen, können durch bestimmte Umstände negativ beeinflusst werden. Unter anderem beispielsweise durch schwierige Sicherheitslagen, verschärfte Ein- und Ausreiserichtlinien, lokale Gesetzgebung und Kultur, Naturkatastrophen und Klimabedingungen.  Egal welches Reiseziel du hast: prüfe bitte während deiner Reiseplanung und noch einmal kurz vor deiner Abreise die Reisewarnungen deiner jeweils zuständigen Stelle bzw. des zuständigen Ministeriums.

Sprache – Bahasa Indonesia ist die offizielle Landessprache, allerdings werden in ganz Indonesien über 700 indigene Sprachen gesprochen.

Währung – Indonesische Rupien Kreditkarten werden in größeren Städten, aber normalerweise nicht in abgelegeneren Gegenden akzeptiert.

Große Flughäfen – Mit großer Wahrscheinlichkeit landest du bei deiner Ankunft auf einem dieser Flughäfen: Balis Denpasar Airport, Jakartas Soekarno-Hatta International Airport oder den Halim Perdanakusuma International Airport, Borneos Sepinggan International Airport  oder Sumatras Polonia International Airport.

Strom – 220 Volt, 50 Hz. Internet gibt es in größeren Städten.

Attraktionen an Land – Indonesien bedeckt ein geografisch so großes Gebiet, dass es überall andere interessante Dinge zu tun gibt.  Wildwasser-Kanufahren in Sulawesi, West Java oder Sumatra. Surfen auf Bali. Den Komodo National Park mit den Komodowaranen besuchen. Eine Dschungelwanderung machen oder antike Tempel erforschen. Lege einen Stopp in Jakartas Zentralmuseum ein und sieh dir die große Sammlung der Artefakte an, die die Kunst, Kultur und Geschichte der Region präsentieren.

Links für weitere Informationen:
Indonesia.travel
Indonesia-Tourism.com

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