Monthly Archives: November 2016

Neun Tipps, um deinen Luftverbrauch zu verbessern

An irgendeinem Punkt haben wir alle schon einmal die Tauchguides und Tauchlehrer mit Neid und leichtem Misstrauen betrachtet. Sie müssen versteckt unter ihrer perfekt konfigurierten Ausrüstung Kiemen besitzen – wie sonst kann jemand so wenig Luft verbrauchen? Und wir alle kennen die gefürchtete Frage nach dem Tauchgang: „Wie viel Luft hast du noch übrig?“

Die guten Neuigkeiten: Wenn du den Eindruck hast, dass du immer der erste vor allen anderen bist, der das Zeichen „Daumen hoch“ gibt, dann kannst du einiges tun, um deinen Luftverbrauch zu verbessern, damit deine Tauchgänge länger werden:

#1  – Tarierung und Bleimenge: Werde Meister des neutralen Auftriebs, indem du deine Bleimenge überprüfst und deine Trimmung perfektionierst. Mit der Tarierung kämpfen kostet viel Energie und dauernd Luft in dein Tarierjacket ein- und auslassen verbraucht schnell unnötig viel Luft.

Peak Performance BuoyancyTarieren in Perfektion: Der Spezialkurs PADI Tarieren in Perfektion hilft dir, die neutrale Tarierung zu meistern.

#2 – Warte deine Ausrüstung: Vergewissere dich, dass du deine Ausrüstung regelmäßig auf Undichtheiten überprüfst (zum Beispiel sind verschlissene O-Ringe in der Ersten Stufe ein häufiger Grund für Luftblasen) – und bringe deine Ausrüstung regelmäßig zum Service.

#3 – Konfiguriere deine Ausrüstung: Experimentiere mit unterschiedlich montierter Ausrüstung, bis deine Ruheposition im Wasser so horizontal wie möglich geworden ist. Das macht dich im Wasser stromlinienförmiger und verringert die Anstrengung beim Tauchen.

#4 – Klein halten: Wenn du Reserveausrüstung mitnimmst, verwende Zubehör, das zur Aufbewahrung in der Jackettasche konstruiert wurde. Weniger vollgestopfte Taschen machen dich stromlinienförmiger.

#5 – Entspann dich: Vielleicht der wichtigste Faktor – vermindere deinen Stress und genieße den Ausflug. Durch Verringern deiner Arbeitsbelastung unter Wasser verringert sich dein Luftverbrauch drastisch.

#6 – Langsam angehen: Ruhige, langsame und wohlüberlegte Bewegungen tragen dazu bei, deine Atemfrequenz unter Kontrolle zu halten, damit du langsam, tief und kontrolliert atmen kannst.

#7 – Warm bleiben: Je mehr du frierst, umso mehr Energie verbraucht dein Körper – und umso mehr Luft veratmest du. Denke daran, dass du im Wasser etwa 20 Mal schneller die Wärme verlierst als in der Luft. Vergewissere dich daher, dass du den entsprechenden Kälteschutz trägst, um nicht zu frieren.

Dry SuitDer Trockentauchanzug – Wenn du planst, in kaltem Wasser zu tauchen, ist der Spezialkurs PADI Dry Suit Diver unerlässlich.

#8 – Keine Hände: Verwende nicht deine Hände, sondern die Flossen. Schwimmen mit den Händen ist höchst uneffektiv und sorgt nur dafür, dass du noch mehr arbeiten musst, wodurch du deine Luft schneller verbrauchst (das gilt natürlich nicht, wenn du zum Flossenschwimmen physisch eingeschränkt bist).

#9 – Mehr tauchen: Je mehr du tauchen gehst, umso vertrauter wirst du mit der Ausrüstung, umso wohler fühlst du dich im Wasser und umso entspannter wirst du bei deinen Tauchgängen sein (denke an Punkt #5).

Wenn du also das nächste Mal deinen Kopf unter Wasser steckst, versuche diese kleinen Tricks zu beherzigen und du wirst deine vorherigen Tauchgänge übertreffen – und deine Tauchpartner!

My PADI Interview: Juan Gonzales

Juan Gonzales war früher Sergeant des United States Marine Corps (USMC) und beendete seinen Dienst nach 12 Jahren und drei U.S.-Militär-Einsätzen an internationalen Brennpunkten: zwei im Irak und einem in Afghanistan. Als bei ihm 2004 eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) diagnostiziert wurde, blieb er trotzdem noch bis zum Ende seines Einsatzes 2012 im Irak. Dann kam er nach Hause und musste sich noch größeren Herausforderungen stellen: er musste wieder eine Verbindung zu seiner Familie aufbauen und lernen wie er, mit der PTBS, ein Leben als Zivilperson führen konnte. Glücklicherweise fanden er und seine Familie Hilfe bei W.A.V.E.S. (Wounded American Veterans Experience SCUBA), einer kleinen, gemeinnützigen Organisation in Süd-Kalifornien, die U.S.-Veteranen mit Kriegsverletzungen die Chance gibt, die heilenden Kräfte des Tauchens kennenzulernen. Juan erzählt uns seine Geschichte.

Bitte erzähl uns etwas über dich

Ich bin in Woodland (Kalifornien) aufgewachsen und lebe jetzt mit meinen 5, 10 und 16 Jahre alten Kindern wieder dort. 2014 schied ich als Sergeant aus medizinischen Gründen aus der U.S. Marine aus. Dort hatte ich 12 Jahre lang als Artillerist und später als Baumaschinen-Mechaniker und Schweißer gedient.

Juan_Gonzales_Marcus

Bitte erkläre uns, was eine PTBS ist und welche Auswirkungen sie auf dich hat.

Es begann mit Angstanfällen. Und dann kamen zusätzliche Symptome wie Alpträume, nächtliches Schwitzen und Schlaflosigkeit dazu. Als ich 2004 die Diagnose erhielt, da wusste man noch recht wenig über die Störung und darüber, wie man sie behandeln kann. Meine Priorität war damals, wieder da raus ins Feld zu können und meine Arbeit als Marinesoldat zu machen. Das führte dazu, dass ich mich nur noch auf meine Aufgaben beim Militär konzentrierte und mich emotional völlig von meiner Frau und meinen Kindern entfernte.

Bis 2006 war ich dann gefühlsmäßig so abgestumpft, dass es mir viel einfacher fiel, mich in ein Krisengebiet entsenden zu lassen als eine richtige Beziehung zu meiner Familie zu haben. Erst nach meinem medizinisch bedingten Ausscheiden 2014 wurde mir klar, wie abgestumpft ich geworden war und wie wenig ich mit den Menschen um mich herum anfangen konnte. Und erst da konnte ich vollständig akzeptieren, wie gravierend meine PTBS war.

Bis heute fällt es mir immer noch schwer, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und aufrechtzuerhalten. In großen Menschenansammlungen werde ich nervös und ich bin schreckhaft. Ich fühle mich besser, wenn ich zuhause und isoliert bin – und nicht aus dem Haus gehe.

Juan Gonzales and son Marcus

Wie hast du von dem WAVES-Projekt erfahren?

Ich verbrachte den ersten Sommer seit fast 12 Jahren zusammen mit meinem Sohn Marcus, als ein Freund mich anrief und mir davon erzählte, dass man bei W.A.V.E.S. tauchen lernen kann und dass dort Veteranen mit Kriegsverletzungen das Gerätetauchen kennenlernen können. Ich sagte: „Toll, wenn ich Zeit habe, dann schaue ich mir das mal an.“ Mein Freund aber sagte, dass ich Marcus mitnehmen könne. Dass wir zusammen tauchen lernen könnten – kostenlos!

Wie hilft dir das Tauchen mit deiner PTBS?

Ich kann nicht genau sagen, wie es funktioniert, aber das Tauchen ist für mich einer der besten Wege meine PTBS-Symptome zu reduzieren. Wenn ich tauche, dann fühle ich mich entspannt und wohl bei dem, was um mich herum und in meinem Leben gerade so vor sich geht – als ob es nichts in meinem Leben gäbe, um das ich mich gerade kümmern müsste. Ich fühle, wie meine üblichen Bewältigungsmechanismen sich verabschieden und ich mich ganz auf das Tauchen konzentrieren kann und Spaß habe.

In vielerlei Hinsicht ist das Tauchen das genaue Gegenteil von meinen Einsätzen. Einsätze sind mit Feuergefechten, Explosionen und dem ständigen Funkverkehr unglaublich laut. Ein krasser Gegensatz zu der ruhigen, stillen Umgebung beim Tauchen. Das Geräusch deines Atemreglers ertränkt quasi die Geräusche um dich herum und du hörst nicht viel. Was du aber siehst und fühlst ist absolut faszinierend.

Juan Gonzales and WAVES Project

Wie sieht deine Zukunft aus?

Zunächst einmal ist es toll zu wissen, dass es etwas gibt, was ich tun kann, wenn die Dinge mal wieder zu verrückt für mich werden und ich meine Mitte wiederfinden muss: Tauchen.

Ich hoffe, dass meine Tauchabenteuer mit Marcus noch weiter gehen. Wir würden gerne Instructor werden und in der Gegend von Sacramento (Kalifornien) ein ähnliches Programm wie W.A.V.E.S. auf die Beine stellen. Dort könnten wir neuen Veteranen und ihren Familien das Gerätetauchen näher bringen.

Für Veteranen mit PTBS und anderen Verletzungen ist es wirklich wichtig zu wissen, dass es eine Zukunft für sie gibt… ein Morgen… ein nächstes Kapitel. Und W.A.V.E.S. kann ihnen auf dem Weg dorthin helfen.

Mehr über Juan Gonzales und weitere motivierende My PADI-Geschichten findest du auf http://mypadi.padi.com.

Juan Gonzales scuba diving

Noch fünf Tauchgänge – Advanced Open Water Diver

Open Water 2013

Bist du PADI Advanced Open Water Diver? Wenn du neue Erfahrungen machen, Aufregendes erleben und Entdeckungen machen willst, dann solltest du das sein! Der Kurs ist so konzipiert, dass neue (und alte) PADI Open Water Diver unter professioneller Anleitung weiter ausgebildet werden und ihre Fertigkeiten weiterentwickeln – und man muss kein „Fortgeschrittener“ sein, um daran teilzunehmen. Am besten betrachtet man den Kurse es als eine Chance, direkt nach der Brevetierung zum PADI Open Water Diver noch fünf weitere Tauchgänge zu machen.

 

wreck_diving_advanced_open_water

Fünf Abenteuertauchgänge

Und Spaß macht es auch noch. Bei dem Kurs wirst du sicherer und erweiterst deine Fertigkeiten bei fünf verschiedenen Abenteuertauchgängen. Jeder macht dabei „Tieftauchen“ und „Unterwassernavigation“ und du probierst drei zusätzliche Spezialkurse aus (z. B. „Suchen und Bergen“, „Wracktauchen“, „Nachttauchen“, usw.), die du mit deinem Instructor zusammen auswählst. Das ist eine tolle Möglichkeit, einige der vielen Dinge kennenzulernen, die Taucher so machen können und herauszufinden, was dich wirklich interessiert. Und es gibt einfach keine bessere Möglichkeit exotische Ausrüstungen wie Vollgesichtsmasken und Tauchscooter oder das Tec-Tauchen mit Sidemounts oder Rebreathern auszuprobieren.

Sobald du einmal herausgefunden hast, wo genau deine Tauchleidenschaft liegt, wirst du dich freuen zu erfahren, dass jeder Abenteuertauchgang als erster Tauchgang des entsprechenden PADI Spezialkurses (und umgekehrt) gilt. Je nachdem wo du bist, kannst du mit Eistauchen, Grottentauchen, Nitroxtauchen oder jedem anderen Tauchspezialkurs anfangen. Die Taucher, die am meisten vom Tauchen haben, hören nie auf etwas Neues hinzu zu lernen. Und hier hast du den wichtigen ersten Schritt auf deiner Fortbildungsleiter.

Night Diver - Advanced Open Water

Kann es losgehen? Melde dich für den Advanced Open Water Diver Kurs bei PADI Dive Center or Resort an.

Nach dem Advanced Kurs

Total Submersion

Als ich ernsthaft mit dem Tauchen anfing, hatte ich es ziemlich leicht. Ich ging direkt aufs Ganze und meldete mich zu einem 10-wöchigen Intensivkurs an, bei dem ich zum Instructor ausgebildet wurde. Dazu gehörten alle „Grundkurse“, also der Open Water Diver, Advanced Open Water Diver, Rescue Diver, Divemaster und Instructor, sowie fünf Spezialkurse, Erste Hilfe und HLW. Das bedeutete viel tauchen und viel Lernerei in nur 10 Wochen, war anstrengend und erforderte meinen ganzen Einsatz. Aber das Gute daran war, dass ich mich nicht entscheiden musste, was als nächstes kommen sollte. Ich hatte ein Ziel. Ich wollte PADI Open Water Scuba Instructor werden und irgendwo in den warmen Tropen unterrichten.

Wenn es so viele verführerische Möglichkeiten gibt, dann kann es für Taucher nach dem PADI Advanced Open Water Diver Kurs wirklich zur Qual werden, wenn man sich  entscheiden muss. Leichter wird es, wenn man daran denkt, dass es der nächste Schritt in eine der zwei verschiedenen möglichen Richtungen ist.

Better Dive Buddy

Richtung 1: Master Scuba Diver

Die erste Richtung ist der PADI Master Scuba Diver. Und AOW Diver haben schon einen großen Teil des Weges dorthin zurückgelegt. Man muss fünf Spezialkurse absolvieren (die Advanced Open Water Tauchgänge zählen als die ersten Tauchgänge des jeweiligen Spezialkurses), den Rescue Diver Kurs machen und 50 Tauchgänge im Logbuch haben. Das ist die höchstmögliche Stufe des Gerätetauchens für Amateure. Master Scuba Diver gehören zu einer Elite aus Tauchern, die respektiert werden, viel Erfahrung haben und eine intensive Ausbildung nachweisen können. Weniger als 2% aller Taucher erreichen diese Einstufung.

Dive Buddy 2

Richtung 2: PADI Profi

Die zweite Richtung wird von denen eingeschlagen, die schon wissen, dass sie PADI  Divemaster oder Instructor werden wollen. Wenn das dein Ziel ist und du es möglichst schnell erreichen willst, dann kommt natürlich als nächstes der Rescue Diver. Es wird oft gesagt, dass das der schwierigste, aber auch der lohnenswerteste Kurs ist, den man als Taucher macht. Rescue Diver lernen wie man Probleme vermeidet und sie meistert, wenn sie auftreten, und entwickeln mehr Vertrauen in ihre eigenen Tauchfertigkeiten. Sie üben ihre Problemlösungsfertigkeiten so lange, bis sie sie im Schlaf beherrschen. Das ist ein ernster Kurs, der gleichzeitig aber auch Spaß macht und der den Taucher letztendlich darauf vorbereitet anderen zu helfen. Die passende Voraussetzung also für eine Ausbildung für eine Tätigkeit mit Führungsverantwortung.

Ich erreichte also mein Ziel. Und stieg direkt nach meinem zehnwöchigen Kurs in ein Flugzeug und machte mich auf den Weg zu meinem neuen Arbeitsplatz auf den Virgin Islands. Wohin wird es dich durch das Tauchen wohl verschlagen?

Willst du mehr über die Ausbildung zum Master Scuba Diver oder zum PADI Profi erfahren? Gehe auf padi.com.

Hawaii

hawaii

Hawaii ist das tropische Urlaubsziel überhaupt, über 3.219 km von der nächsten kontinentalen Landmasse entfernt und einer der abgelegensten Orte der Welt. Von den Hunderten von Inseln, die sich über den Pazifischen Ozean verteilen, sind für die meisten Touristen vor allem die vier Hauptinseln wichtig – Oahu, auf der sich Honolulu befindet, sowie Maui, Kauai und die namensgebende „Big Island“ von Hawaii. Und die Abgelegenheit zahlt sich aus. Hier gibt es unberührte Landschaften, die sauberste Luft und weltweit einzigartige Lebewesen. Aber der winzige fünfzigste U.S.-Staat ist auch ein Staat der Kontraste – hier findet man heiße Lava und Eis auf schneebedeckten Vulkanen, Ackerland und Städte, Wasserfälle und Sandstrände. Kurz, es ist das Paradies im Pazifik, und zwar vor allem für Taucher.

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Die besten Tauchgänge

  • O’ahu –Die Wracks der YO-257 und der San Pedro liegen in 36 Metern Abstand parallel voneinander. Oft werden sie vom U-Boot „Atlantis“ angesteuert und Taucher können unter Wasser dann mit den Passagieren des U-Boots interagieren. Von der Sea Tiger, die vor der Küste Waikikis liegt, wird behauptet, sie sei ein Schmugglerboot gewesen. Sie liegt in 36 Metern Tiefe und Taucher treffen hier oft auf Adlerrochen, Kugelfische und Anglerfische und manchmal tauchen sogar grüne Meeresschildkröten auf. Da die Brandung im Sommer ruhiger ist, können Taucher zu dieser Jahreszeit auch an den berühmten Tauchplätzen der Nordküste tauchen, als z. B. am Shark’s Cove und am Three Tables. Es gibt aber auch noch viele weitere Landtauchgänge auf O‘ahu. Zu den beliebtesten gehören dabei die Makaha Caverns und Electric Beach.
  • Maui –Einer der beliebtesten Tauchplätze hier ist Black Rock, aber viele Hotels entlang der Ka’anapali-Küste haben auch tolle Hausriffe. Hier kann man tolle Fotos mit Adlerrochen, Schildkröten und ganzen Fischschwärmen machen. Halte die Augen nach dem Staatsfisch von Hawaii offen, dem Humahumanukanuka’apua’a, der auch unter dem Namen Diamant-Picassodrückerfisch bekannt ist. Zum Molokini-Krater sind es von Maui aus nur 30 Minuten mit dem Boot. Viele Fischarten, Aale und der eine oder andere Mantarochen leben im Innern des Kraters, der Meeresschutzgebiet ist. Auf der Rückseite von Molokini ist das Wasser tiefer und die Strömung ist hier manchmal etwas stärker, so dass große pelagische Tiere wie Mantarochen, Haie oder Wale vorbeiziehen. Außerdem gibt es ein paar tolle Wracks vor Maui. Zwei der beliebtesten sind die Anthony (vor Kihei) und die 30 Meter lange Carthaginian direkt südlich von Lahaina. Beide Wracks wurden als künstliche Riffe versenkt und bieten nun grünen Meeresschildkröten und Schwärmen von Riffbarschen, Doktorfischen, Meerbarben und Falterfischen Unterschlupf.
  • Lana’i– Lana’i ist für hervorragende Sichtweiten und Grottentauchgänge bekannt. Cathedrals I und Cathedrals II sind die beiden beliebtesten Tauchplätze und es ist sehr wahrscheinlich, dass dein Charterboot einen von beiden ansteuert. Und wenn du gerne neue Fische entdeckst oder seltenen wirbellosen Tieren begegnest, dann ist Lana’i genau der richtige Ort für dich. Obwohl man auch auf Lana’i übernachten kann, steuern die meisten Charterboote die Insel von Lahaina (Maui) aus an. Die Überfahrt dauert 30-45 Minuten und während der Wintermonate wirst du dabei wahrscheinlich Buckelwale sehen.
  • Moloka’i –Moloka’i bietet dir die seltene Chance, unberührte Tauchplätze zu besuchen und seltenen Tieren zu begegnen. Die meisten der Strömungstauchgänge hier macht man in 18-36 m Tiefe. Zu den beliebtesten Tauchplätzen gehören u. a. Fish Bowl, Deep Corner und Fish Rain. Bei den meisten gibt es flache und tiefe Abschnitte mit vielen Meeresbewohnern und man hat die Chance größeren, im offenen Meer lebenden, Tiere wie z. B. Hammerhaien zu begegnen. Und auch die seltenen hawaiianischen Mönchsrobben sind bekannt dafür, dass sie hier manchmal auftauchen.
  • Hawai’i –Für manch einen Taucher ist der Nachttauchgang mit Mantarochen vor Kona ein fast mystisches Erlebnis, das nicht von dieser Welt sein kann. Denn nichts lässt sich mit dem Gefühl vergleichen, im schwarzen Wasser zu knien, während riesige Mantas über deinen Kopf hinweg gleiten. Ruhig und wunderschön, aber gleichzeitig rast dein Puls. Wenn du den Manta-Tauchgang auf deiner Liste abgehakt hast, dann gehe doch auch noch an einigen anderen der über 50 Tauchplätze der „Big Island“ tauchen. Die große Insel ist für ihre Lavaformationen unter Wasser berühmt und man sieht dort Schildkröten, verschiedene Aalarten und viele einheimische hawaiianische Fische. Für Taucher mit der entsprechenden Erfahrung sind auch Tauchgänge im schwarzen Wasser auf offener See interessant. Dort begegnet man geheimnisvollen Kreaturen aus der Tiefsee, die nachts an die Oberfläche kommen. Zu den besten Landtauchgängen gehören hier Two Step, Honokohau Harbor, Mile Marker 4, Old Airport, Kamakahonu Beach und Keauhou.
  • Kaua’i– Taucher erreichen die Südküste hier das ganze Jahr über per Boot und können ein paar tolle Tauchplätze besuchen. In einer kollabierten V-förmigen Lavaröhre mit dem Namen Sheraton Caverns leben viele hawaiianische grüne Meeresschildkröten. Bei Turtle Bluffs lässt du dich von der Strömung treiben und siehst dabei Sandgrotten mit Weißspitzenriffhaien und Schildkröten-Putzerstationen. Die Anlegestelle von Koloa ist einer der besten Plätze für Landtauchgänge und das Zuhause einiger Drachenmuränen. Der Einstieg ist einfach und man kann hier fast das ganze Jahr über tauchen. Und Prince Kuhio ist ein weiterer toller Tauchplatz mit unglaublich vielen hawaiianischen grünen Meeresschildkröten, die keine Angst davor haben fotografiert zu werden. Am Anini Beach kann man nur während der Sommermonate tauchen, dafür gibt es hier aber tolle Riffe und unglaublich viel Leben in einer Maximaltiefe von nur 14 Metern. Tunnels Beach hat seinen Namen von den kollabierten Lavaröhren am Innen- und Außenriff. Dieser Tauchplatz ist für seine geologischen Strukturen, Schildkröten-Putzerstationen, Oktopusse und sogar Weißspitzenhaie bekannt und ist in jedem Fall beeindruckend.

Willst du noch mehr erfahren? Auf  ScubaEarth® findest du weitere Infos zu Tausenden von Tauchplätzen, Fischarten, Urlaubszielen und noch vieles mehr.

Tauchfakten

Sicht – Normalerweise 10-30 m und mehr, je nach Bedingungen

Wassertemperatur – Durchschnittlich angenehme 23-27°C und dabei eher kühler im Winter und wärmer im Sommer.

Wetter – Im Allgemeinen tropisch, Temperatur und Klima können sich aber drastisch unterscheiden, je nachdem, wo man sich auf einer bestimmten Insel gerade aufhält.

Lebewesen – An den Tauchplätzen rund um die Inseln wirst du Weißspitzen-Riffhaien, riesigen grünen Meeresschildkröten, Muränen, Bärenkrebsen, Rifffischen und Hunderten anderen Kreaturen begegnen. An einigen Stellen kann man bei morgendlichen Tauchgängen auch auf  Fleckendelfine treffen. Im Winter kannst du an der Oberfläche Buckelwale sehen, die auf Wanderschaft sind, und wenn du unter Wasser bist, kannst du sie sogar singen hören.

Ausbildungsempfehlung – Mache den PADI Boat Diver (Bootstauchen), den PADI Deep Diver (Tieftauchen) und den PADI Wreck Diver (Wracktauchen), damit du auch die tieferen Wracks betauchen kannst. Der AWARE – Fish Identification Kurs empfiehlt sich auch, wenn du die vielen einzigartigen Lebewesen identifizieren willst, denen du begegnest.

Reise-Infos

Hinweis – Reisen, ganz egal wohin sie gehen, können durch gewisse Umstände negativ beeinflusst werden. Unter anderem durch schwierige Sicherheitslagen, verschärfte Ein- und Ausreiserichtlinien, lokale Gesetzgebung und Kultur, Naturkatastrophen und Klimabedingungen. Egal welches Reiseziel du hast: prüfe bitte während deiner Reiseplanung und noch einmal kurz vor deiner Abreise die Reisewarnungen deiner jeweils zuständigen Stelle bzw. des zuständigen Ministeriums.

Sprache – Englisch

Währung – U.S.-Dollar Kreditkarten werden an vielen Stellen akzeptiert.

Flughäfen – Honolulu International Airport ist der wichtigste internationale Flughafen Hawaiis. Auf den Flughäfen Kahului Airport auf Maui, Kona International Airport auf der Big Island und Lihue Airport auf Kauai kommen internationale Flüge und Flüge von anderen Inseln an.

Strom und Internet – Der Strom hat 110-120 Volt, 60 Hz. Internet ist weit verbreitet.

Sehenswürdigkeiten an der Oberfläche – Von den großartigen Stränden und Vulkanen über die Sehenswürdigkeiten der Metropole bis hin zu der Möglichkeit, zu einem abgelegenen Wasserfall zu entfliehen – Hawaii hat jede Menge zu bieten. Und lass dir auch die Gedenkstätte der USS Arizona in Pearl Harbor nicht entgehen.

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Info-Links
gohawaii.com

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Hol Dir Deinen PADI Deep Diver Spezialkurs im Schatten des Magischen Felsens auf Ibiza

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Wenn du an der Westküste von Ibiza  während des Sonnenuntergangs in Richtung Horizont blickst, erlebst du einen der malerischsten Sonnenuntergänge der Welt. Er ist nicht unbekannt, und ist nun für viele Touristen, die gekommen sind, um seine Schönheit zu bewundern, fast zu einem Ritual geworden.

Ebenfalls an der Westküste, findest du einen riesigen Felsen, der aus dem Mittelmeer ragt. Zweifellos kann man ihn in vielen Fotos, die vom Sonnenuntergang in seiner Nähe gemacht werden, anfinden. Dabei steckt aber noch viel mehr hinter diesem besonderen Fleck der Erde, das man nicht auf Anhieb sieht.

Ibiza ist bekannt für seine historischen Hippiezeiten in den 60er Jahren, und der besagte Felsen, Es Vedra, ist zum Synonym für geistige Heilung geworden. Gläubige berichten, der Fels habe magische Kräfte und verleihe spirituelle Erleuchtung. Einige behaupten sogar, dass, wenn man oben mit einem Kompass steht, sich die Nadel unkontrolliert dreht, und aufgrund der mystischen Kräfte und Energie, nicht in der Lage ist, den magnetischen Norden zu finden.

Manchmal braucht die Welt ein kleines bisschen Ungewissheit und Magie

Ich war noch nie mit einem Kompass auf dem Felsen, um es zu beweisen, aber warum muss es überhaupt bewiesen werden? Manchmal braucht die Welt ein kleines bisschen Ungewissheit und Magie. Am nächsten kam ich dem Felsen wahrend eines  Tauchgangs in seinem beeindruckenden Schatten. Es Vedra steht nicht nur für postkarten-würdige Fotos vom Sonnenuntergang bereit, sondern bietet auch eine gewaltige Kulisse für einen Tauchplatz. Das kristallklare Wasser, das sanft entlang des Felsens vorbeifließt, ist faszinierend, und die Farben, die durch die abfallenden Tiefen und Untiefen entstehen, üben fast eine hypnotische Anziehung aus. Man könnte dies mit den Piratengeschichten von früher vergleichen, in denen Haudegen davor gewarnt wurden, nicht zu lange ins Wasser zu starren, aus Angst, es würde sie in den Wahnsinn treiben.

Mit einer Tiefe von bis zu 40 Metern, ist der Tauchplatz ‚the Needle’ – ‚die Nadel’, in der Nähe des südwestlichen Teils von Es Vedra, der ideale Ort, um dir deinen PADI Deep Diver (Tieftauchen) Spezialkurs zu holen. Das Tauchboot wird in einer kleinen Bucht unterhalb der riesigen, hochragenden Wände von Es Vedra, im ca. 8m tiefen Wasser ankern. Auf dem Weg zur Nadel, passierst du Felsspalten und Höhlen, die du erkunden wirst, nachdem du den Tiefen einen Besuch abgestattet hast. Zur Nadel an sich gehört ein steiler Abhang  bis auf den sandigen Meeresboden, wo du höchstwahrscheinlich Hummer, Zackenbarsche und große Skorpionfische antreffen wirst, während du mühelos die steile Wand herabschwebst. Neben Moostierchen, Schwämmen und Kolonien von Krustenanemonen, fallen dir auch Sprungschichten ins Auge, und der optische Effekt, den sie erzeugen.

Lerne die Handhabung von spezieller Ausrüstung zum Tieftauchen, Planung von Tieftauchgängen, Verfahren zum Tauchpartnerkontakt und Tarierungskontrolle. Du lernst auch, unter der direkten Aufsicht eines PADI Instructors, mit deiner Gasversorgung zu haushalten, und mit Stickstoffnarkose umzugehen. Wenn du nicht bereits vor dem Besuch des Es Vedra ein magisches Gefühl innehattest, wird sich dies sicher ändern, wenn du den Ort mit deinem PADI Deep Diver (Tieftauchen) Spezialkurs-Rating in der Tasche verlässt!

Um mehr über das Tieftauchen zu erfahren, setzte dein Abenteuer hier fort, oder finde ein hiesiges PADI Center.