Monthly Archives: Oktober 2016

10 Instagram-Bilder, die zu Spezialkursen motivieren

Warnung: Wenn du eigentlich am Liebsten immer nur unter Wasser wärst, dann werden diese Instagram-Bilder bei dir den Taucher-Neid auslösen… und dich dazu motivieren, ein paar neue PADI Spezialkurse auszuprobieren.

Wracktauchen

PADI AmbassaDiver, Liz Parkinson zeigt eines der vielen Wracks, das es auf den Bahamas zu entdecken gibt. Foto von @lizbarrettphoto.

Höhlentauchen

Höhlentauchen im Cenote Carwash in Tulum (Mexiko).

Tarieren in Perfektion

Beeindruckend, wie PADI AmbassaDiver Julie Andersen mühelos über den Seesternen hinwegschwebt.

Eistauchen

Das Eis ist so schön, das ist die Kälte wert.  National Geografic-Fotograf bei der Arbeit in Beaufort Sea (Alaska).

Minion Taucher… äh, ich meine Enriched Air Diver

Wer, bitte, hätte nicht gerne die Chance mit einem süßen Minion-Aufkleber auf der Flasche länger unten zu bleiben?

AWARE Shark Conservation Diver

Der einzige Stau, in dem ich gerne stecken will! Großartiges Foto von Hammerhaien vor der Küste der Galapagos-Inseln. Von PADI AmbassaDiver Roberto Ochoa.

Trockentauchen

Die Silfra-Spalte, ein Traum! Mit einem Trockentauchanzug kannst du in zwei Grad kaltes Wasser zwischen den beiden tektonischen Platten des Amerikanischen und Europäischen Kontinents abtauchen. Und bist dann an zwei Orten gleichzeitig.

Digital Imaging

Wir lieben dieses Bild! Das ultimative Selfie mit Buckelwalen vor der Insel Tonga.

Nachttauchen

Foto von William Drumm, gemacht von Lauren Tabata bei einem Nachttauchgang mit sanften Riesen vor Kona (Hawaii).

Tauchen in größerer Höhe

Wer ist bereit diesen unberührten Park in den Alpen zu erforschen? Fotograf Marc Henauer strebt beim Tauchen im Grünen See in Tragöß (Österreich) nach Höherem.

War das genug Inspiration für deinen nächsten PADI Spezialkurs? Nimm jetzt Kontakt auf und melde dich bei einem PADI Dive Center oder Resort an.

PADI Profi und Stuntfrau – Szilvia Gogh aus nächster Nähe

Szilvia Gogh - scuba diving

Wann hast du mit dem Tauchen begonnen?

Ich begann mit dem Tauchen, als ich zwölf oder dreizehn Jahre alt war. Ich wuchs in Budapest in Ungarn auf, also in einem Land, das keinen Zugang zum Meer hat. Da wir kein Meer voll schöner Fische hatten, erfanden wir zum Spaß Tauchspiele und betrieben eine Sportart, die sich Orientierungstauchen nannte.  Das Ziel dieser Sportart ist es, mit Hilfe eines Kompasses und eines Geräts zur Abstandsmessung, in einem See mit schlechter Sicht bestimmte Objekte zu finden. Wie bei einer Schatzsuche sozusagen.

Bald wurde ich Mitglied in einem Tauchverein und verbrachte jeden Sommer am See. Wir tauchten morgens, mittags oder abends. Einfach bei jeder Gelegenheit. Das Militär schenkte uns die Ausrüstung und für die Ausbildung und die Teilnahme an Wettbewerben mussten wir nicht zahlen. Aber wir mussten unsere Ausrüstung gut pflegen und waren dafür verantwortlich unsere Flaschen zu streichen und unsere Atemregler und Nassanzüge zu warten bzw. zu flicken. Dabei lernte ich viel über Disziplin und darüber, wie wichtig es ist sich an Regeln zu halten.

Szilvia Gogh - my padi

Wie hast du es gemacht? Also, wie bist du Tauchausbilderin geworden?

Ich war ungefähr 20 Jahre alt und an der Uni, als ich mit einer Freundin den Sommer über nach Malta fuhr und dort eine Tauchbasis besuchte. Ich hatte kein Geld, war aber schon Rescue Diver und hatte Erfahrung als Rettungsschwimmerin. Und so arbeitete ich kostenlos als Praktikantin und arbeitete mich zum PADI Divemaster hoch. Ich habe noch nie im Leben härter gearbeitet als in diesem Sommer! Aber ich traf Menschen aus der ganzen Welt, lernte viel und wurde Divemaster… ich war so glücklich wie noch nie in meinem Leben!

Dann ging ich wieder zurück an die Uni und studierte mit dem Hauptfach Marketingmanagement weiter.   Während meines letzten Jahres an der Uni ging ich wieder nach Malta und machte dort meine Ausbildung zum PADI Open Water Scuba Instructor. Nach meinem Abschluss bot mir die Tauchbasis eine Stelle an.  Also ging ich nach Malta und arbeitete als PADI Instructor.

Letztendlich lernte ich einen Mann kennen und zog mit ihm nach England. Aber die Beziehung hielt nicht.  Und ich beschloss, dass ich irgendwo hin musste, wo es Palmen, Sonnenschein und Meer gab. Ich holte meinen Globus heraus, drehte ihn und entschied, dass ich dahin gehen würde, wo mein Finger landete.  Mein Finger fiel auf Thailand. Ich informierte mich über das Klima dort und stellte fest, dass die Saison gerade begonnen hatte. Also machte ich mich auf.

Szilvia Gogh - Family

Du hast an Fortbildungskursen teilgenommen, die deinen Horizont erweiterten und die dir zu Jobs in den verschiedensten Bereichen verhalfen. Kannst du uns etwas darüber erzählen?

Reisen ist schon seit jeher eine meiner Leidenschaften und so machte ich 2004 meinen Abschluss als Reiseberaterin. Der ermöglichte es mir über 20 internationale „frauenfreundliche“ Tauchreisen bzw. Tauchreisen nur für Frauen aller Ausbildungsstufen zu organisieren. Ich kombinierte auch meinen Marketing-Hintergrund mit meiner Ausbildung in der Reisebranche und produzierte Multi-Plattform Marketingpakete (mit Videos, Printartikeln und Fotos) zur Bewerbung von Reise- und Tauchabenteuern in der Antarktis, Ägypten, im Sudan und in Südafrika.

Mein Zertifikat im Bereich Fotojournalismus erhielt ich 2006, was mir viele Aufträge für Artikel über Tauchreisen, Tauchsicherheit und Tauchausbildungen einbrachte – von PADI, DAN (Divers Alert Network) und zahlreichen anderen internationalen Reise-, Fitness- und Lifestyle-Magazinen.

Welche Bedeutung hat My PADI für dich?

My PADI war bzw. ist mein Sprungbrett.  Dank PADI bin ich SCUBA Instructor und Stuntfrau, habe mein eigenes Schmuck-Label, gründete Miss Scuba und hatte die Chance, die Welt zu bereisen. Und jetzt reise ich mit meinem Mann Hilaire, den ich über das Tauchen kennengelernt habe. Wir haben einen zweijährigen Sohn, Enzo, und alle zusammen leben wir das Taucherleben und unseren Traum – dank PADI.

Szilvia Gogh - Underwater Photography

Warum PADI-Profi zu sein zu unerwartete Abenteuer im Ausland führt

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Von Adam Maire

Während wir einige Jahre als PADI Profis arbeiteten, hatten meine Freundin Christine und ich das große Glück bei vielen tollen Tauchunternehmen arbeiten zu können und auf der ganzen Welt fantastische Abenteuer zu erleben. Wir beide begannen in der Tauchbranche zu arbeiten, weil wir Zeit im Meer verbringen und während unserer Reisen Geld verdienen wollten. Zwei Vorteile, die wir wirklich ausgekostet und genossen haben. Bei dem, was wir jedoch aufgrund unserer Arbeit als PADI Instructors an Positivem zurückbekommen haben, waren manchmal Dinge, mit denen wir NIE im Leben gerechnet hätten. Und für sie sind wir wirklich dankbar!

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Unsere Pässe voller Stempel

Cool daran, das Tauchen zum Beruf zu machen, ist auch dass man den Beruf dann NICHT NUR in seinem Heimatland ausüben kann. PADI Instructors werden ÜBERALL auf der Welt gesucht und wir hatten dadurch die Möglichkeit an Orten zu leben, an denen andere nur Urlaub machen. Und wir konnten regelmäßig an einigen der außergewöhnlichsten Tauchplätze der Welt tauchen. Wir schlagen unsere Zelte an Orten auf, die Andere nur als Bildschirmschoner kennen.

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Wir haben die Grenzen unserer Abenteuer erweitert und sogar überschritten

Bevor man sein Brevet hat, erscheint einem die Vorstellung irgendwann einmal Tauchlehrer zu sein als ziemlich weit dahergeholt und eher abschreckend. So, als wäre das nur etwas für Leute, die schon ihr Leben lang unter Wasser sind. Dank der vielen Arbeitsjahre in der Tauchbranche sind wir nun selbstbewusster und haben nicht nur gelernt, was wir alles erreichen können. Wir haben auch unsere Leidenschaft für Abenteuersportarten entdeckt! Es ist zwar immer noch das Unterrichten, was uns wirklich antreibt, aber unterwegs haben wir auch viele neue Abenteuer erlebt: Felsenklettern, Fallschirmspringen, Yoga, Kajakfahren im Meer, Wandern, Kitesurfen und noch vieles mehr.

Und dabei sind die Abenteuer, die wir allein deshalb erlebten, weil wir nur in einer neuen Gegend wohnten, noch gar nicht berücksichtigt. Und auch nicht all die tollen Veränderungen, die Umzüge so mit sich bringen.  Neues Essen, neue Transportmittel, neue Wohnungen… Erst kürzlich hat Christine ihre lebenslange Angst vor dem Motorradfahren (erfolgreich!) überwunden und ich habe versucht, thailändisch kochen zu lernen (nicht ganz so erfolgreich!).

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Wir haben ein weltweites Netzwerk aus Freunden

An jedem neuen Ort gibt es neue Gesichter. Wenn wir eine neue Stelle antreten, dann ist eines der Dinge, die uns am besten gefallen, dass wir sofort Teil einer Gemeinschaft werden. Unserer Erfahrung nach sind die meisten Leute in der Tauchbranche unglaublich freundlich. Ich weiß gar nicht mehr wie viele erste Arbeitstage schon mit einem Abendessen auf der Veranda eines Kollegen oder mit leckeren Häppchen in einer originellen lokalen Bar endeten. Kombiniert man das mit den Menschen, die man in seiner Nachbarschaft und in der Stadt trifft, dann hat man nicht nur einen neuen Ort besucht, sondern auch damit begonnen, die Städter und die Einheimischen kennenzulernen. Und während die Verträge auslaufen und man letztendlich weiterziehen muss, bleiben einem die Freundschaften für immer.

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Wir können jetzt ein paar wirklich unglaubliche Hai-Geschichten erzählen

Je mehr Logbuch-Einträge wir haben, desto mehr Begegnungen mit großen Tieren dabei. Egal, bei wie vielen Tauchgängen wir im Laufe der Jahre schon auf Delfine, Haie oder Buckelwale getroffen sind. Mein Herz schlägt immer noch jedes Mal höher, wenn sie vorbei ziehen! Es ist einfach atemberaubend zu beobachten, wie anmutig und mühelos sich so etwas Großes bewegen kann.  Und wie sehr ich mich auch erschreckt habe, als ich sah wie ein Tigerhai mit einem Adlerrochen um einen toten Marlin kämpfte, so sind es doch genau diese Augenblicke BEI DER ARBEIT, die man nicht wirklich vorhersehen kann und die dafür sorgen, dass man immer wieder abtauchen will.

Mir ist klar, dass jeder seine eigene Vorstellung von Abenteuern hat, aber ich bin ziemlich froh über die, die ich erleben darf.  Neue Fertigkeiten lernen, den Menschen an den schönsten Orten der Welt das Meer näher bringen, in Dutzenden von Ländern und Hunderten von Städten neue Freundschaften schließen und natürlich große, wunderschöne Haie sehen – mehr Abenteuer könnte ich mir gar nicht wünschen. Alles ist Teil eines Ganzen und deswegen sind wir so froh, PADI Instructors zu sein.

Wir wissen NIE, was als nächstes passiert! Wenn ihr mehr über Adam und Christine wissen wollt, dann besucht mal ihre Webseite: Fins to Spurs.

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Gerätetauchen: Unterwasser-Meditation

underwater meditation

Es gibt unglaublich viele Informationen über die negativen Auswirkungen von Stress auf den menschlichen Körper und über die positiven Auswirkungen, die es haben kann, wenn man sich eine Auszeit nimmt, sich entspannt, meditiert und einfach alles mal nur „sein lässt“. Leichter gesagt als getan. Wir sind immer beschäftigt, unser Leben ist hektisch und unsere Terminkalender sind randvoll. Daher ist Meditation für viele von uns schon fast eine Art Luxus. Es ist nicht immer einfach einen ruhigen Ort zu finden, an dem man ungestört ist.

Selbst wenn wir die richtige Umgebung und die Zeit finden, ist es dennoch schwer den Kopf von der Arbeit, den Familienverpflichtungen und dem „Dazwischenschieben“ der Freunde frei zu bekommen. Da hast du beim Gerätetauchen einen Vorteil. Du musst dir nicht in Gedanken vorstellen, dass du an einem „schönen Ort“ bist  – du bist wirklich da! Das Telefon wird unter Wasser nicht klingeln, du kannst deine E-Mails nicht lesen und musst deinen Geist nicht anstrengen, um vor der echten Welt zu fliehen – denn dein Körper ist ja schon geflohen!

Es gibt zahlreiche erfolgreiche Meditationstechniken, aber alle haben eines gemeinsam – das Atmen.  Kontrolliertes aber entspanntes Atmen. Wer sich auf die Atmung konzentriert ist näher bei sich selbst, fokussierter und entspannter. An einem guten Tag geht das ganz einfach, bei Stress aber fällt das Abschalten und Abdriften schwer. Das liegt oft daran, dass der Geist einfach zu beschäftigt ist, selbst wenn man in einem ruhigen Zimmer ist und sich wünscht, dass er auf Reisen geht. Beim Gerätetauchen bekommt dein Gehirn ruhige Alternativen geboten, auf die es sich konzentrieren kann – die Meeresbewohner, Korallen und die Unterwasserwelt. Außerdem ist dir auf wunderbare Weise klar, dass du vom Klingeln eines Telefons oder einer ankommenden E-Mail nicht gestört werden kannst und auch nicht gestört werden wirst.

Wir Taucher wissen, wie man beim Tauchen atmet – langsam und gleichmäßig. Wenn wir das tun, verbessern wir nicht nur unsere Tarierung und unser generelles Taucherlebnis, wir sorgen auch dafür, dass Geist und Körper entspannter sind. Sogar das rhythmische Geräusch unserer ausgeatmeten Bläschen trägt zur Entspannung bei. (Wenn du Meister der Unter-Wasser-Atemtechniken und der Tarierung werden willst, dann frage in deinem Dive Shop nach dem PADI Peak Performance Buoyancy Spezialkurs, also nach „Tarieren in Perfektion“).

underwater meditation

Welchen Nutzen hat das Meditieren unter Wasser?

Meditation ist gut für unser mentales Wohlbefinden und verbessert unsere Lebensqualität und unsere Gesundheit. Meditation ist von großem Nutzen, weil sich der Blutdruck senkt und sich die Gefahr eines Herzinfarkt oder Schlaganfall reduziert. Wer regelmäßig meditiert, reduziert sein Stress- und Angstlevel und kann besser mit Problemen und schwierigen Situationen umgehen. Medizinische Studien haben gezeigt, dass sich dank der Reduzierung unseres Stresslevels auch unsere Beziehungen, unsere Konzentrationsfähigkeit, unser Schlaf und unser allgemeines Wohlbefinden verbessern und wir positiver gestimmt und glücklicher sind.

Wenn dir das immer noch nicht genügt um deinen Taucheranzug aus dem Schrank zu holen, dann haben wir hier noch ein paar andere positive Auswirkungen des Meditierens für dich: Stärkung des Immunsystems, Verlangsamung des Alterungsprozesses, längere Lebenserwartung, geringeres Risiko an einer Depression zu erkranken oder von Substanzen wie Nikotin, Alkohol und Drogen abhängig zu werden sowie ein geringeres Risiko Panikattacken zu erleiden und Bluthochdruck zu entwickeln.

Wie kann es sein, dass Meditation solch weitreichende Auswirkungen hat? Der größte Vorteil und der, der die größten Auswirkungen auf uns hat ist, dass das Meditieren zu einem ausgeglichenen und ruhigeren Leben führt.

Wenn du also bereit für deinen nächsten Tauchgang bzw. deine nächste Meditation bist, dann schau dir mal an, was dir dein PADI Dive Shop anzubieten hat.

Wie das Tauchen für gute Laune sorgen kann

Entspannung

Vorausgesetzt, man ist nicht auf der Suche nach der Herausforderung seines Lebens und springt in den Sardine Run, dann hat die Unterwasserwelt eine wunderbar beruhigende Wirkung auf Geist und Seele. Für viele Taucher ist das Meer der Ort, zu dem sie vor all ihrem Alltagsrummel flüchten.Es ist ein besänftigender Ort, an dem ständig klingelnde Telefone, überquellende Posteingangsfächer und die Sorgen des Alltags weit weg sind, während sich der Geist ganz auf die Meeresbewohner, Korallen und Farben einlässt. Wenn du also deinem inneren Frieden noch ein Stückchen näher kommen willst, dann probiere es bei deinem nächsten Tauchgang doch einmal mit Unterwasser-Meditation.

Verbundenheit

Du triffst dich mit deinem Tauchpartner, erzählst dir mit anderen Gästen Tauchergeschichten oder beeindruckst Nicht-Taucher mit deinen aufregenden Stories aus dem Meer. Das Thema Gerätetauchen ist eine todsichere Sache, wenn du gemeinsame Interessen entdecken und neue Bekanntschaften schließen willst.

 

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Belohnung

Wer seine Tauchleidenschaft zu seiner Profession gemacht hat, der weiß, wie unglaublich zufrieden man wird, wenn man anderen Menschen das Tauchen beibringt. Der Gesichtsausdruck eines Schülers beim ersten Abtauchen, bei seiner ersten Begegnung mit einer Schildkröte oder in dem Moment, wenn es mit seiner Tarierung dann endlich klappt, ist einfach unbezahlbar. Alle PADI Profis kennen dieses tolle Gefühl, das man hat, wenn man jemandem dabei geholfen hat seine Angst zu überwinden oder wenn man den ersten Schritt auf seiner Ausbildungslaufbahn mit ihm gegangen ist. PADI Instructor zu werden kann eine Belohnung für einen Taucher sein, der dem Sport, den er liebt, etwas zurückgeben möchte.

Sinn

Wenn du deine Tauchfertigkeiten mit einem höheren Sinn zusammenbringst (z. B. dem Einsammeln von Müll im Meer oder der Rettung von Meerestieren), dann weißt du, dass du dabei hilfst das Meer für zukünftige Generationen zu schützen.  Das ist nicht nur toll für unseren Planeten Erde, du kannst auch noch auf dich selbst sehr stolz sein.

Heilung

Gerätetauchen bietet dir nicht nur nach einer anstrengenden Woche Erholung – es kann dir auch auf einer viel tieferen – körperlichen und geistigen – Ebene Gutes tun. Der PADI AmbassaDiver Gary Green entdeckte die Unterwasserwelt und konnte dabei seine posttraumatische Belastungsstörung überwinden. P.T. Hirschfield, bei der vor drei Jahren Krebs im Endstadium diagnostiziert wurde, spricht darüber, wie lebendig sie sich durch das Tauchen fühlt: „Das Tauchen war mein Anreiz gesund zu werden. Die Vorstellung davon in die Unterwasserwelt abzutauchen, motivierte mich nicht aufzugeben und hielt mich davon ab einfach nur herumzusitzen und auf den mir vorhergesagten Tod zu warten.“

 

PT Hirschfield

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Ausbildung

Jedes Mal, wenn wir unsere Ausrüstung anlegen und ins Wasser springen, lernen wir etwas hinzu. Nicht nur in unseren PADI Kursen. Jede Minute unter den Wellen ist eine Chance neue Meeresbewohner zu entdecken, neue Wracks zu erforschen, unsere Fertigkeiten als Fotografen zu verfeinern oder um  uns von unserem Tauchpartner inspirieren und beraten zu lassen. Wenn wir lernen, dann weitet sich unser Geist –es gibt kaum eine bessere Abkürzung auf dem Weg zum absoluten Hochgefühl!

Wenn du auf der Suche nach etwas bist, das deinem Leben viele Wohlfühlmomente beschert, dann statte dem PADI Dive Center oder Resort in deiner Nähe einen Besuch ab und probiere dich im Gerätetauchen!

Atemberaubendes Australien

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Es geht wirklich nichts über Australien. Australien ist ein einzigartiges Reiseziel, das ist ganz klar angesichts der vielen unterschiedlichen Tauchgebiete, die es für Gerätetaucher  auf diesem riesigen Kontinent (dem sechst größten Land der Erde) gibt. Vom nördlichsten Zipfel des weltberühmten Great Barrier Reefs vor Australiens Ostküste den langen Weg bis hin zu den unberührten Tauchbedingungen vor Westaustralien ist die Auswahl für Taucher wirklich ungeheuer groß. Australien besteht aus den Staaten Queensland, New South Wales, Victoria, South Australia, Western Australia und Northern Territory sowie dem Inselstaat Tasmanien. Jeder Staat hat so viele unterschiedliche Tauchabenteuer zu bieten, dass man Jahre damit verbringen könnte, nur eine einzige Gegend zu entdecken. Von farbenreichen Korallenriffen in  tropischen Gewässern im Norden bis hin zu gigantischen Kelpwäldern in den gemäßigten Gewässern des Südens – das alles hat Australien zu bieten. An Land kannst du dich an der atemberaubenden natürlichen Schönheit der Strände, Regenwälder oder Wüsten erfreuen oder vibrierende Städte mit erstklassigen Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten besuchen. Ein wahrhaft großartiges Land, das kein Taucher sich entgehen lassen sollte.

Finde einen PADI Dive Shop

Queensland gilt als DAS Urlaubsziel von Australien und zwar zu Recht. Es ist die Heimat des Great Barrier Reefs, des größten Korallenriffsystems der Welt, dem wir auch sein eigenes PADI Vacation Spotlight gewidmet haben. Erfahre mehr über das Tauchen am Great Barrier Reef.

New South Wales (NSW)
Entlang der Küste von New South Wales gibt es vielfältige Möglichkeiten das ganze Jahr über in warmen und kalten Strömungen zu tauchen. Im Norden findet man in verschiedenen Meeresparks wärmere Meeresbewohner. In der zentralen Küstenregion liegen einige spektakuläre Tauchplätze wie z. B. auch das Wrack der HMAS Adelaide. Direkt vor den Toren der aufregenden und lebendigen Stadt Sydney gibt es Weltklasse-Tauchmöglichkeiten. Weiter im Süden, wo die Wassertemperatur gemäßigter wird, befinden sich unberührte Tauchplätze, über 30 davon nahe der Jervis Bay. Nahe der 700 km östlich von New South Wales gelegenen Insel Lord Howe befinden sich die südlichsten Korallenriffe der Welt mit über 60 Tauchplätzen, die alle erforscht werden wollen.

Victoria
Victoria ist voll von Attraktionen, wozu auch einige unglaubliche Orte unter Wasser gehören, die man so nur in gemäßigten Gewässern finden kann. Nahe der lebendigen Hauptstadt Melbourne, in der Port Phillip Bay Region, liegen einige wirklich erstaunliche Wracks und Höhlen. Hier triffst du auf so wunderschöne Meeresbewohner wie Sepien, Oktopusse, Riesenseesterne, Seepferdchen und sogar Seehunde.

South Australia
Der wunderschöne Staat South Australia ist reich an Kulturerbe. Dem steht seine natürliche Schönheit über und unter Wasser jedoch an nichts nach. South Australias artenreiche gemäßigte Gewässer können in und um Adelaide herum mit beeindruckenden  Landtauchgängen unter vielen Stegen und auch Wracktauchgänge aufwarten. Hier kannst du damit rechnen, vom Seelöwen bis zum Seepferdchen alles zu Gesicht zu bekommen. Und wenn du ein gutes Auge hast, dann vielleicht sogar das Unterwasser-Wappentier des Staates: das ist der Fetzenfisch, den man unter vielen Stegen antrifft.

Western Australia
Western Australia ist bekannt dafür, dass es von der Sonne verwöhnt wird und entwickelt sich nun schnell zu einem Top-Tauchreiseziel. Von Perth aus kannst du ganz einfach die wunderschönen Tauchplätze vor Rottnest Island erkunden oder spektakuläre Wracks wie die HMAS Swan besuchen. Vor Exmouth oder in der Nähe des Ningaloo Reef, Australiens längstem Saumriff, kann man auch auf Walhaie treffen.

Tasmanien
Tasmanien ist vom Festland getrennt und bekannt für seine natürliche und unberührte Schönheit. Da das Wasser hier kühler ist als an den meisten Tauchplätzen des Festlands, kann dir die Sicht hier endlos vorkommen. Es sei denn, du befindest dich inmitten eines riesigen Kelpwaldes. Die vielen Wracks, riesige Felsstrukturen, Höhlen und einheimische Meeresbewohner machen das Tauchen in Tasmanien zu einem echten Abenteuer.

Northern Territory
Die Korallenriffe vor Darwin bieten eine reiche Vielfalt an Rifffischen und wirbellosen Tieren und zweifellos Australiens beste Sammlung an Schiffs- und Flugzeugwracks aus dem Zweiten Weltkrieg. An der Halbinsel Gove Peninsula östlich von Darwin treffen Taucher auf Mantarochen, Riffhaie, Schildkröten, pelagische Fischschwärme und zu bestimmten Zeiten im Jahr sogar auf Walhaie.

Die besten Tauchgänge

  • North Stradbroke Island, Brisbane – Die führenden Tauchplätze hier sind Shag Rock und Flat Rock. Hier sind eine solide Menge Leoparden- und Sandtigerhaie zu Hause. Am Flat Rock solltest du in den Schluchten nach Teppichhaien und Schildkröten Ausschau halten. Mit einer maximalen Tiefe von 15 Metern ist Shag Rock bei frisch brevetierten Tauchern beliebt, denen die Schluchten und der Bereich zum Durchtauchen gefällt. Am Manta Ray Bommie herrscht tolle Sicht und, wie der Name schon sagt, kommen hier im Sommer viele Mantas vorbei. Auch Leopardenhaie und andere Meeresbewohner sind hier in rauen Mengen zu Hause.
  • HMAS Brisbane, Sunshine Coast – Die in klarem, strömungslosem Wasser in etwas weniger als 30 Metern Tiefe liegende, 133 Meter lange HMS Brisbane wurde 2005 zu einem künstlichen Riff für Taucher. Für viele Taucher macht man hier einige der besten Tauchgänge in Australien. Das Schiff wurde gut auf sein Sinken vorbereitet und es wurden viele Ein- und Ausstiegslöcher in den Schiffsrumpf gebohrt. Adlerrochen, Schildkröten, Königsmakrelen und Zackenbarsche streifen um das Wrack herum.
  • Bare Island, Sydney – Dieser beliebte Tauchplatz diente in dem Film Mission Impossible II als Virusfabrik. An der Ostseite der Insel herrscht für gewöhnlich die bessere Sicht und dank der geringen Tiefen eignet sich der Tauchplatz für neue Taucher. Die Westseite bietet Meeresbewohner im Überfluss, wunderschöne Schwammgärten und eine Felsenriffwand mit Überhängen und Tiefen von bis zu 18 Metern. Hier sollte man die Augen nach Port-Jackson-Stierkopfhaien offen halten.
  • HMAS Adelaide, New South Wales – Die HMAS Adelaide wurde im April 2011 absichtlich vor  Terrigal an der zentralen Küste von New South Walse versenkt und hat Zugangslöcher für Taucher, die so strategisch platziert sind, dass zentrale Bereiche des Schiffes ganz einfach betauchen kann. Am Wrack hat sich eine schöne Gemeinschaft von Meereslebewesen, u.a. mit Riesensepien, Zackenbarschen, Königsmakrelen, Schleimfischen, Kraken, Wimpelfischen und Fledermausfischen entwickelt.
  • Shelly Beach,  New South Wales – Beim beliebten Landtauchgang vom einzigen nach Westen gerichteten Strand der gesamten australischen Ostküste trifft man auf schönen weißen Sand und Felsbrocken, die für das Meeresleben ein natürliches Riff bilden. Wenn du flacher als 14 Meter tauchst, dann bekommst du vielleicht ein paar Teppichhaie und Port-Jackson-Stierkopfhaie, einen riesigen Zackenbarsch und sicherlich noch viele andere Fische zu sehen.
  • HMAS Canberra, Victoria – Dieses Marineschiff wurde vorbereitet und 2009 absichtlich als Tauchplatz versenkt. Die HMAS Canberra liegt in 28 Metern Tiefe auf Grund und ihr Mast reicht hinauf bis auf 5 Meter unter die Oberfläche. Dieses Wrack ist jetzt ein Marinereservat und beherbergt eine gesunde Artenvielfalt.
  • Lonsdale Wall, Victoria – Diese lange Steilwand kann man bei vielen verschiedenen Tauchgängen erforschen. Du tauchst entlang einer blanken Wand mit kleinen Felsvorsprüngen und großen Überhängen, die oft zu Durchgängen werden. Halte Ausschau nach Fischen, die sich unter den Felsvorsprüngen verstecken, wie dem Blauen Mirakelbarsch und schau dir die Weichkorallen und Schwämme an, die sich an der Wand festhalten.
  • Rapid Bay Jetty, South Australia –  Relativ nah bei Adelaide und mit einfachem Ein- und Ausstieg. Südaustraliens beliebtester Landtauchgang mit Steg. Zwischen den Pfählen kann man riesige Fischschwärme sehen und der Steg bietet die besten Chancen auf Sichtung eines großen und manchmal sogar eines kleinen Fetzenfisches! Neckisch durch den alten Bootssteg hindurch schimmernde Sonnenstrahlen machen den Ort zu einem magischen Spielplatz für Unterwasserfotografen.
  • Edithburgh Jetty, South Australia – An diesem flachen Tauchplatz findet man eine beachtliche Vielfalt an Meereslebewesen. Der Steg ist mit Schwämmen und Weichkorallen bedeckt und ein Spielplatz für allerlei Makroleben. Vom Quasten-Anglerfisch bis zur Gestreiften Pyjama-Sepie und vom winzigen Seepferdchen bis hin zu den verspielten ortsansässigen Seelöwen findet man hier alles unter dem Steg. Sogar eine kleine Kolonie großer Fetzenfische!
  • Ningaloo Reef, Western Australia – Dieses Riff liegt vor der abgelegenen nördlichen Küste von Western Australia, zieht sich über 260 Kilometer von Norden nach Süden, und ist so das längste Saumriff der Welt. Es ist die Lebensgrundlage für über 220 Korallen- und über 500 Fischarten. Allerdings sind es große Tiere wie Walhaie, Buckelwale, Mantarochen und Seekühe, die die Gegend hier wirklich besonders aufregend machen.
  • Rottnest Island, Western Australia – Rund um diese Kalksteininsel herum liegen zahlreiche Tauchplätze, die alle jeweils etwas bieten, das sie ein bisschen anders macht. Die Strömungen des Indischen Ozeans waren bei der Bildung tiefer Felsspalten, Höhlen und Durchgängen vor Rottnest beteiligt, die an manchen Plätzen zu wahren Labyrinthen geworden sind. Es gibt verschiedenartige Fische rund um die Insel und die Weichkorallen sind einfach sensationell.
  • Cathedral Cave, Tasmanien – Das ist die meistbesuchte Höhle der Waterfall Bay, denn dank ihrer drei großen Öffnungen ist das Hineintauchen einfach und Licht wird wie bei einer großen Kathedrale hineingefiltert. Die Höhle ist rund 30 Meter lang und etwa 21 Meter tief. Bunte Schwämme und wirbellose Tiere bedecken die Wände.
  • Governors Island Marine Reserve, Tasmanien – In diesem Reservat liegen über 15 Tauchplätze. Du kannst an riesigen Unterwasserhügeln tauchen und in unglaublich große Höhlen hineinschauen, an deren Wänden Weichkorallen wachsen. Hier gibt es viele Fische und ab und an eine Schule Südlicher Glattwale oder Delfine.
  • USAT Meigs, Northern Territory – Die USAT Meigs ist ein 131 Meter langes US-amerikanisches Transportschiff, das im Zweiten Weltkrieg während des ersten japanischen Luftangriffs auf Darwin (Australien) sank. Das Wrack liegt auf 18 Metern und ist ein beliebter Tauchplatz. Halte Ausschau nach verschiedenen Fischarten, wie den Pygmy Barrakudas, goldenen Scheinschnappern und großen Malabar-Zackenbarschen.

Willst du noch mehr erfahren? Auf  ScubaEarth® findest du weitere Infos zu Tausenden von Tauchplätzen, Fischarten, Urlaubszielen und noch vieles mehr.

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Es geht wirklich nichts über Australien. Australien ist ein einzigartiges Reiseziel, das ist ganz klar angesichts der vielen unterschiedlichen Tauchgebiete, die es für Gerätetaucher  auf diesem riesigen Kontinent (dem sechst größten Land der Erde) gibt. Vom nördlichsten Zipfel des weltberühmten Great Barrier Reefs vor Australiens Ostküste den langen Weg bis hin zu den unberührten Tauchbedingungen vor Westaustralien ist die Auswahl für Taucher wirklich ungeheuer groß. Australien besteht aus den Staaten Queensland, New South Wales, Victoria, South Australia, Western Australia und Northern Territory sowie dem Inselstaat Tasmanien. Jeder Staat hat so viele unterschiedliche Tauchabenteuer zu bieten, dass man Jahre damit verbringen könnte, nur eine einzige Gegend zu entdecken. Von farbenreichen Korallenriffen in  tropischen Gewässern im Norden bis hin zu gigantischen Kelpwäldern in den gemäßigten Gewässern des Südens – das alles hat Australien zu bieten. An Land kannst du dich an der atemberaubenden natürlichen Schönheit der Strände, Regenwälder oder Wüsten erfreuen oder vibrierende Städte mit erstklassigen Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten besuchen. Ein wahrhaft großartiges Land, das kein Taucher sich entgehen lassen sollte.

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Queensland gilt als DAS Urlaubsziel von Australien und zwar zu Recht. Es ist die Heimat des Great Barrier Reefs, des größten Korallenriffsystems der Welt, dem wir auch sein eigenes PADI Vacation Spotlight gewidmet haben. Erfahre mehr über das Tauchen am Great Barrier Reef.

New South Wales (NSW)
Entlang der Küste von New South Wales gibt es vielfältige Möglichkeiten das ganze Jahr über in warmen und kalten Strömungen zu tauchen. Im Norden findet man in verschiedenen Meeresparks wärmere Meeresbewohner. In der zentralen Küstenregion liegen einige spektakuläre Tauchplätze wie z. B. auch das Wrack der HMAS Adelaide. Direkt vor den Toren der aufregenden und lebendigen Stadt Sydney gibt es Weltklasse-Tauchmöglichkeiten. Weiter im Süden, wo die Wassertemperatur gemäßigter wird, befinden sich unberührte Tauchplätze, über 30 davon nahe der Jervis Bay. Nahe der 700 km östlich von New South Wales gelegenen Insel Lord Howe befinden sich die südlichsten Korallenriffe der Welt mit über 60 Tauchplätzen, die alle erforscht werden wollen.

Victoria
Victoria ist voll von Attraktionen, wozu auch einige unglaubliche Orte unter Wasser gehören, die man so nur in gemäßigten Gewässern finden kann. Nahe der lebendigen Hauptstadt Melbourne, in der Port Phillip Bay Region, liegen einige wirklich erstaunliche Wracks und Höhlen. Hier triffst du auf so wunderschöne Meeresbewohner wie Sepien, Oktopusse, Riesenseesterne, Seepferdchen und sogar Seehunde.

South Australia
Der wunderschöne Staat South Australia ist reich an Kulturerbe. Dem steht seine natürliche Schönheit über und unter Wasser jedoch an nichts nach. South Australias artenreiche gemäßigte Gewässer können in und um Adelaide herum mit beeindruckenden  Landtauchgängen unter vielen Stegen und auch Wracktauchgänge aufwarten. Hier kannst du damit rechnen, vom Seelöwen bis zum Seepferdchen alles zu Gesicht zu bekommen. Und wenn du ein gutes Auge hast, dann vielleicht sogar das Unterwasser-Wappentier des Staates: das ist der Fetzenfisch, den man unter vielen Stegen antrifft.

Western Australia
Western Australia ist bekannt dafür, dass es von der Sonne verwöhnt wird und entwickelt sich nun schnell zu einem Top-Tauchreiseziel. Von Perth aus kannst du ganz einfach die wunderschönen Tauchplätze vor Rottnest Island erkunden oder spektakuläre Wracks wie die HMAS Swan besuchen. Vor Exmouth oder in der Nähe des Ningaloo Reef, Australiens längstem Saumriff, kann man auch auf Walhaie treffen.

Tasmanien
Tasmanien ist vom Festland getrennt und bekannt für seine natürliche und unberührte Schönheit. Da das Wasser hier kühler ist als an den meisten Tauchplätzen des Festlands, kann dir die Sicht hier endlos vorkommen. Es sei denn, du befindest dich inmitten eines riesigen Kelpwaldes. Die vielen Wracks, riesige Felsstrukturen, Höhlen und einheimische Meeresbewohner machen das Tauchen in Tasmanien zu einem echten Abenteuer.

Northern Territory
Die Korallenriffe vor Darwin bieten eine reiche Vielfalt an Rifffischen und wirbellosen Tieren und zweifellos Australiens beste Sammlung an Schiffs- und Flugzeugwracks aus dem Zweiten Weltkrieg. An der Halbinsel Gove Peninsula östlich von Darwin treffen Taucher auf Mantarochen, Riffhaie, Schildkröten, pelagische Fischschwärme und zu bestimmten Zeiten im Jahr sogar auf Walhaie.

Die besten Tauchgänge

  • North Stradbroke Island, Brisbane – Die führenden Tauchplätze hier sind Shag Rock und Flat Rock. Hier sind eine solide Menge Leoparden- und Sandtigerhaie zu Hause. Am Flat Rock solltest du in den Schluchten nach Teppichhaien und Schildkröten Ausschau halten. Mit einer maximalen Tiefe von 15 Metern ist Shag Rock bei frisch brevetierten Tauchern beliebt, denen die Schluchten und der Bereich zum Durchtauchen gefällt. Am Manta Ray Bommie herrscht tolle Sicht und, wie der Name schon sagt, kommen hier im Sommer viele Mantas vorbei. Auch Leopardenhaie und andere Meeresbewohner sind hier in rauen Mengen zu Hause.
  • HMAS Brisbane, Sunshine Coast – Die in klarem, strömungslosem Wasser in etwas weniger als 30 Metern Tiefe liegende, 133 Meter lange HMS Brisbane wurde 2005 zu einem künstlichen Riff für Taucher. Für viele Taucher macht man hier einige der besten Tauchgänge in Australien. Das Schiff wurde gut auf sein Sinken vorbereitet und es wurden viele Ein- und Ausstiegslöcher in den Schiffsrumpf gebohrt. Adlerrochen, Schildkröten, Königsmakrelen und Zackenbarsche streifen um das Wrack herum.
  • Bare Island, Sydney – Dieser beliebte Tauchplatz diente in dem Film Mission Impossible II als Virusfabrik. An der Ostseite der Insel herrscht für gewöhnlich die bessere Sicht und dank der geringen Tiefen eignet sich der Tauchplatz für neue Taucher. Die Westseite bietet Meeresbewohner im Überfluss, wunderschöne Schwammgärten und eine Felsenriffwand mit Überhängen und Tiefen von bis zu 18 Metern. Hier sollte man die Augen nach Port-Jackson-Stierkopfhaien offen halten.
  • HMAS Adelaide, New South Wales – Die HMAS Adelaide wurde im April 2011 absichtlich vor  Terrigal an der zentralen Küste von New South Walse versenkt und hat Zugangslöcher für Taucher, die so strategisch platziert sind, dass zentrale Bereiche des Schiffes ganz einfach betauchen kann. Am Wrack hat sich eine schöne Gemeinschaft von Meereslebewesen, u.a. mit Riesensepien, Zackenbarschen, Königsmakrelen, Schleimfischen, Kraken, Wimpelfischen und Fledermausfischen entwickelt.
  • Shelly Beach,  New South Wales – Beim beliebten Landtauchgang vom einzigen nach Westen gerichteten Strand der gesamten australischen Ostküste trifft man auf schönen weißen Sand und Felsbrocken, die für das Meeresleben ein natürliches Riff bilden. Wenn du flacher als 14 Meter tauchst, dann bekommst du vielleicht ein paar Teppichhaie und Port-Jackson-Stierkopfhaie, einen riesigen Zackenbarsch und sicherlich noch viele andere Fische zu sehen.
  • HMAS Canberra, Victoria – Dieses Marineschiff wurde vorbereitet und 2009 absichtlich als Tauchplatz versenkt. Die HMAS Canberra liegt in 28 Metern Tiefe auf Grund und ihr Mast reicht hinauf bis auf 5 Meter unter die Oberfläche. Dieses Wrack ist jetzt ein Marinereservat und beherbergt eine gesunde Artenvielfalt.
  • Lonsdale Wall, Victoria – Diese lange Steilwand kann man bei vielen verschiedenen Tauchgängen erforschen. Du tauchst entlang einer blanken Wand mit kleinen Felsvorsprüngen und großen Überhängen, die oft zu Durchgängen werden. Halte Ausschau nach Fischen, die sich unter den Felsvorsprüngen verstecken, wie dem Blauen Mirakelbarsch und schau dir die Weichkorallen und Schwämme an, die sich an der Wand festhalten.
  • Rapid Bay Jetty, South Australia –  Relativ nah bei Adelaide und mit einfachem Ein- und Ausstieg. Südaustraliens beliebtester Landtauchgang mit Steg. Zwischen den Pfählen kann man riesige Fischschwärme sehen und der Steg bietet die besten Chancen auf Sichtung eines großen und manchmal sogar eines kleinen Fetzenfisches! Neckisch durch den alten Bootssteg hindurch schimmernde Sonnenstrahlen machen den Ort zu einem magischen Spielplatz für Unterwasserfotografen.
  • Edithburgh Jetty, South Australia – An diesem flachen Tauchplatz findet man eine beachtliche Vielfalt an Meereslebewesen. Der Steg ist mit Schwämmen und Weichkorallen bedeckt und ein Spielplatz für allerlei Makroleben. Vom Quasten-Anglerfisch bis zur Gestreiften Pyjama-Sepie und vom winzigen Seepferdchen bis hin zu den verspielten ortsansässigen Seelöwen findet man hier alles unter dem Steg. Sogar eine kleine Kolonie großer Fetzenfische!
  • Ningaloo Reef, Western Australia – Dieses Riff liegt vor der abgelegenen nördlichen Küste von Western Australia, zieht sich über 260 Kilometer von Norden nach Süden, und ist so das längste Saumriff der Welt. Es ist die Lebensgrundlage für über 220 Korallen- und über 500 Fischarten. Allerdings sind es große Tiere wie Walhaie, Buckelwale, Mantarochen und Seekühe, die die Gegend hier wirklich besonders aufregend machen.
  • Rottnest Island, Western Australia – Rund um diese Kalksteininsel herum liegen zahlreiche Tauchplätze, die alle jeweils etwas bieten, das sie ein bisschen anders macht. Die Strömungen des Indischen Ozeans waren bei der Bildung tiefer Felsspalten, Höhlen und Durchgängen vor Rottnest beteiligt, die an manchen Plätzen zu wahren Labyrinthen geworden sind. Es gibt verschiedenartige Fische rund um die Insel und die Weichkorallen sind einfach sensationell.
  • Cathedral Cave, Tasmanien – Das ist die meistbesuchte Höhle der Waterfall Bay, denn dank ihrer drei großen Öffnungen ist das Hineintauchen einfach und Licht wird wie bei einer großen Kathedrale hineingefiltert. Die Höhle ist rund 30 Meter lang und etwa 21 Meter tief. Bunte Schwämme und wirbellose Tiere bedecken die Wände.
  • Governors Island Marine Reserve, Tasmanien – In diesem Reservat liegen über 15 Tauchplätze. Du kannst an riesigen Unterwasserhügeln tauchen und in unglaublich große Höhlen hineinschauen, an deren Wänden Weichkorallen wachsen. Hier gibt es viele Fische und ab und an eine Schule Südlicher Glattwale oder Delfine.
  • USAT Meigs, Northern Territory – Die USAT Meigs ist ein 131 Meter langes US-amerikanisches Transportschiff, das im Zweiten Weltkrieg während des ersten japanischen Luftangriffs auf Darwin (Australien) sank. Das Wrack liegt auf 18 Metern und ist ein beliebter Tauchplatz. Halte Ausschau nach verschiedenen Fischarten, wie den Pygmy Barrakudas, goldenen Scheinschnappern und großen Malabar-Zackenbarschen.

Willst du noch mehr erfahren? Auf  ScubaEarth® findest du weitere Infos zu Tausenden von Tauchplätzen, Fischarten, Urlaubszielen und noch vieles mehr.

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Tauchfakten

Sicht – Die Klarheit des Wassers variiert je nach Gebiet und Jahreszeit stark – von nicht so gut bis zu unglaublich klar.

Wassertemperatur – Im Norden des Landes beträgt die Wassertemperatur durchschnittlich 30°C im Sommer und 24°C in den Wintermonaten. In der Mitte liegen die Sommertemperaturen bei durchschnittlich 24°C und bei rund  18°C in den Wintermonaten. Im Süden liegen die Wassertemperaturen je nach Jahreszeit zwischen 12 und 18°C.

Klima – Tauchen ist in den meisten Staaten das ganze Jahr über möglich. In Australien herrscht die meiste Zeit des Jahres  über eine gemäßigte Temperatur. Aufgrund der Größe des Landes kann sie aber sehr unterschiedlich sein. In den nördlich gelegenen Staaten herrscht das ganze Jahr über warmes Wetter während die Winter in den südlichen Staaten kühler sind. Von November bis April ist die Wirbelsturmsaison, die hauptsächlich die nördlich gelegenen Staaten beeinträchtigt.

Meereslebewesen – Australien bietet von enormen Buckelwalen bis hin zu kleinen Geschöpfen wie Fetzenfischen eine große Bandbreite an Meeresbewohnern mit „Kultstatus“. Überwältigende australische Riesensepien findet man an vielen Orten und Teppichhaie und Blaugeringelte Kraken bringen das einzigartige Leben unter Wasser so richtig zur Geltung. Stachelrochen, Nacktschnecken und Zackenbarsche sind auch an vielen Tauchplätzen anzutreffen.

Kursempfehlung – Fast jeder PADI Specialty Diver Kurs, außer Ice Diving (Eistauchen) wird  dir helfen, beim Tauchen in Australien noch mehr Spaß zu haben. Der PADI Digital Underwater Photographer ist ein Muss, wenn du die Schönheit der Unterwasserwelt des Landes richtig einfangen willst. Der PADI Enriched Air Diver ist auch eine gute Idee, da Nitrox an vielen Orten angeboten wird. Australien ist auch ein Reiseziel fürs technische Taucher, also schau dir mal die PADI TecRec Kurse, inklusive des PADI Rebreather Diver Kurses an, falls dich das interessieren könnte.

Reise-Infos

Hinweis – Reisen, ganz egal wohin sie gehen, können durch bestimmte Umstände negativ beeinflusst werden. Unter anderem beispielsweise durch schwierige Sicherheitslagen, verschärfte Ein- und Ausreiserichtlinien, lokale Gesetzgebung und Kultur, Naturkatastrophen und Klimabedingungen. Egal welches Reiseziel du hast: prüfe bitte während deiner Reiseplanung und noch einmal kurz vor deiner Abreise die Reisewarnungen deiner jeweils zuständigen Stelle bzw. des zuständigen Ministeriums.

Sprache – Englisch, aber in vielen Touristengebieten gibt es auch mehrsprachiges Personal.

Währung – Australischer Dollar. Kreditkarten werden nahezu überall akzeptiert.

Große Flughäfen – Internationale Flüge kommen in Sydney, Melbourne, Adelaide, Brisbane, Perth und Cairns an. Mit Inlandsflügen erreichst du viele andere Regionen des Landes.

Strom – Der Strom hat 240 Volt, 50 Hz. Internetzugang gibt es nahezu überall.

Sehenswürdigkeiten an Land – Die Liste der Dinge, die man in Australien machen kann, ist fast endlos. Fahre ins Outback und lerne die Kultur der Aboriginals kennen.  Sie gehören zu den ältesten Ureinwohnern der Erde. Mach eine Fahrt durch die Weinregionen. Treib dich an einem der berühmten Surferstrände herum. Besuch eine Krokodilfarm oder erforsche den Regenwald. Australien kann dir über und unter Wasser ein Leben lang neue Abenteuer bieten.

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Links für weitere Informationen:
australia.com

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Mit vier PADI Spezialkursen besser auf Haien und Rochen vorbereitet

Diese Woche haben wir den Erfolg der CITES-Konferenz gefeiert. Dort wurde die Aufnahme aller 13 beantragten Hai- und Rochenarten (Seidenhaie, Fuchshaie und Teufelsrochen) auf die Liste der bedrohten Arten genehmigt. Diese guten Neuigkeiten lösten in der Taucherwelt Begeisterung aus. Wenn nicht jetzt, wann ist dann die beste Zeit für tolle Tauchgänge mit diesen wunderbaren Geschöpfen?

Wir haben eine Liste mit vier PADI Spezialkursen erstellt, durch die deine Begegnungen mit Haien und Rochen (und anderen Meeresbewohnern!) noch viel besser werden.  Also schnapp‘ dir deine Ausrüstung und tauch ab:

Nr. 1 – Digital Underwater Photographer (Digitale Unterwasser-Fotografie)

Wenn du die Erinnerungen an deine faszinierenden Begegnungen mit Haien und Rochen mit deinen Tauchpartnern, Freunden und Verwandten teilen willst, dann lernst du im Digital Underwater Photographer Kurs, wie du aus deiner Kompakt- bzw. Spiegelreflexkamera das Beste herausholst. Du erfährst, wie du das beste Kamerasystem für dich findest, lernst Bildbearbeitungs- und andere Verfahren sowie die Prinzipien der Bildkomposition kennen (denn

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Nr. 2 – AWARE Shark Conservation 

Viele PADI® Dive Center und Resorts bieten den AWARE Shark Conservation Sonder-Spezialkurs an, bei dem du einige Ausbildungsvorträge hörst und an Workshops teilnimmst. Zu den Themen, die behandelt werden, gehören die Anatomie von Haien, der Schutz von Haipopulationen, spezielle Informationen zu den Haien in deiner Region sowie darüber, wie du dich zu ihrem Schutz engagieren kannst. Du kannst dein neues Wissen sogar testen, indem du an Tauchgängen teilnimmst, bei denen Haie gesucht und identifiziert werden sollen.

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Nr. 3 – Enriched Air Diver (Nitrox)

Wer mit Nitrox taucht, hat mehr Nullzeit und kürzere Oberflächenpausen. Und das vor allem bei Wiederholungstauchgängen. Wenn du also das Glück hattest, mit Teufelsrochen zu tauchen, dann aber enttäuscht warst, weil  deine Zeit unter Wasser schon vorbei war, warum wirst du dann nicht Enriched Air Diver und genießt die Begegnung mit dem magischen Mobula beim nächsten Mal ein bisschen länger?

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Nr. 4 – Rebreather Diver

Vielleicht löst du ja das Problem mit der Nullzeitgrenze indem du auf Nitrox umsattelst, aber was, wenn es dein Luftverbrauch war, der dir einen Strich durch die Rechnung gemacht hat? Wenn du Rebreather Diver wirst, dann kannst du das Gas, das du ausatmest, wieder einatmen. So hält es länger und du kannst länger tauchen. Außerdem finden viele Rebreather-Taucher, dass sie ganz besonders tolle Erlebnisse mit  Meeresbewohnern haben, weil sie keine Bläschen machen, die sie vertreiben.

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Wenn dir diese vier Ideen gefallen, dann bereite dich schon mal auf deine nächste Begegnung mit Haien und Rochen vor, nimm Kontakt zum PADI Dive Shop in deiner Nähe auf und buche deinen nächsten Kurs.