Monthly Archives: August 2016

Das ReActivate™ Programm

Wer sollte an diesem Programm teilnehmen?

ReAktiviere Deine Brevetierung

Jetzt Beginnen

Warst du schon länger nicht mehr tauchen, und brauchst eine schnelle Tauch-Auffrischung? Das ReActivate™ Programm ist die perfekte Gelegenheit, deine Tauchfertigkeiten und Tauchkenntnisse aus dem PADI Open Water Diver Kurs aufzufrischen, bevor es wieder zurück ins Wasser geht. Egal, ob du nur ein paar Gedächtnisstützen brauchst, oder die Grundlagen durchgehen möchtest, ReActivate ist individuell auf dich abgestimmt: Du überarbeitest ganz bequem Tauch-Konzepte auf deinem Tablet, Mobilgerät oder Computer, und gehst dann mit einem PADI Profi tauchen. Es ist schnell und einfach, und die ideale Weise, dich für deinen nächsten PADI Kurs oder Tauchurlaub vorzubereiten. Das Beste daran ist, dass Taucher, die sowohl die Wiederholungsfragen, als auch Übungen im Wasser auffrischen, ein Ersatz-Brevet mit einem ReActivated Datum darauf erhalten.

Alle brevetierten PADI Taucher, die eine Auffrischung oder ein Update vor ihrer Reise möchten, sollten am ReActivate teilnehmen. Tauchgeschäfte schätzen es, ein aktuelles ReActivate Datum auf deinem Brevet vorzufinden, da es bedeutet, dass du bereit bist, wieder einzutauchen. ReActivate ist in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch verfügbar.

Wenn du mehr über das Tauchen an einem neuen Ort oder unter anderen Tauchbedingungen erfahren möchtest, frage nach dem Programm Discover Local Diving am hiesigen Tauchplatz.

ReActivate ist ein neues PADI Programm, das möglicherweise noch nicht an allen Orten verfügbar ist. Wenn du keinen Zugriff auf ReActivate hast, oder es nicht in deiner Sprache verfügbar ist, kann dein PADI Instructor dennoch deine Tauchfertigkeiten mit dir überprüfen, und du kannst deine Tauchkenntnisse mit Scuba Tune-Up Online auffrischen.

*Deine PADI Brevetierung erlischt nicht. Die Teilnahme am PADI ReActivate™ ist nicht obligatorisch, jedoch als eine einfache Weise empfehlenswert, um deine grundlegenden Tauchsicherheits- Kenntnisse und Fertigkeiten zu aktualisieren, wenn du schon eine Weile nicht mehr getaucht bist. Taucher, die sowohl die Wiederholungsfragen, als auch Übungen im Wasser auffrischen, erhalten ein Ersatz-Brevet mit einem „ReActivated“ Datum.

Was du lernen wirst?

Mit dem ReActivate Touch (für Tablets oder mobile Geräte) oder dem ReActivate Online (für deinen PC), tauchst du in Tauchszenarien ein, und triffst Entscheidungen, die dein Verständnis von wichtigen Tauchsicherheitskonzepten, wesentlicher Tauchplanung, und Problem-Management testen. Navigiere durch ReActivate in deinem eigenen Tempo, mit der Möglichkeit, auf Themen gründlicher einzugehen, wenn du es brauchst oder möchtest.

Im Wasser wird dein PADI Profi dir helfen, deine Ausgeglichenheit und dein Selbstvertrauen im Tauchen wiederzugewinnen. Du übst ein paar sicherheitsrelevante Fertigkeiten, und wiederholst alles, was du speziell auffrischen möchtest.

Wie du jetzt schon mit dem Lernen anfangen kannst?

Setze dich mit deinem hiesigen PADI Dive Center or Resort in Kontakt, um das ReActivate Touch oder ReActivate Online zu erwerben, und fange an, die Szenarien durchzugehen. Oder aber, lade dir die PADI App auf dein Tablet oder mobiles Gerät herunter (wenn du es nicht bereits getan hast), und erwerbe ReActivate, um sofort loszulegen. Danach kannst du anfangen, deine ReActivate Übungen im Wasser zu planen.

Welche Ausrüstung wirst du verwenden?

Du benutzt eine Grundtauchausrüstung, einschließlich Maske, Schnorchel, Flossen, Lungenautomat, Tarierjacket und Tauchflasche. Der Kälteschutz, den du brauchen wirst, hängt davon ab, ob du in einem Pool, im begrenzten Freiwasser oder im Freiwasser tauchst. Die Mitarbeiter in deinem PADI Dive Center or Resort werden dir weitere Ausrüstung erklären, die du gegebenenfalls zum ReActivate benötigst.

Der nächste Schritt

Mit ReActivate wieder zurück ins Wasser:

Sei ein besserer Tauchpartner: 5 Dinge, die du nicht tun solltest

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Wenn du regelmäßig den PADI Blog liest, dann weißt du mittlerweile ziemlich genau, warum wir einen Tauchpartner haben und was du tun kannst um ein besserer Tauchpartner zu werden.

Dann gibt es jedoch noch einige Dinge, die du vermeiden solltest, wenn du willst, dass deine Taucherlebnisse mit anderen sicher sind und Spaß machen. Hier unsere Top 5:

Nr. 1 – Zum Gruppenzwang beitragen

Vielleicht tauchst du einmal mit jemandem, der weniger Erfahrung hat als du oder der vielleicht eine Weile nicht mehr im Wasser gewesen ist. Vielleicht ist er oder sie beim Tauchen nicht so sicher.  Egal, was der Grund ist, wenn dein Tauchpartner bei einem bestimmten Tauchplan kein gutes Gefühl hat, dann solltest du ihn nicht drängen.  Wenn ihr alles in einem entspannten, angenehmen Tempo macht, dann werdet ihr beide sehr viel mehr Spaß bei eurem Tauchgang haben.

Nr. 2 – Nicht auf das achten, was vor dem Tauchgang passiert

Wenn du dich während des Tauchbriefings mit anderen Tauchern unterhältst oder zu beschäftigt mit deinem Tauchcomputer bist, während dein Tauchpartner den Buddycheck macht, dann kann es gut sein, dass du wichtige Informationen verpasst, die du später während des Tauchgangs brauchen wirst. Pass an der Oberfläche auf und du bist unter Wasser sicherer.

Dive Buddy Check

Nr. 3 – Während des Tauchgangs unaufmerksam sein

Natürlich bedeutet ein Abtauchen unter die Oberfläche nicht, dass du komplett abschaltest. Du musst auch während des Tauchgangs auf deinen Tauchpartner achten. Das bedeutet, dass du nah genug bei ihm bleibst um ihm im Notfall helfen zu können.  Wenn du nah bei ihm und aufmerksam bist, dann kann dein Tauchpartner dir auch viel einfacher die Meeresbewohner zeigen, die er entdeckt hat!

Nr. 4 – Riskante Unterwasserscherze

Wenn du regelmäßig mit jemandem tauchst, mit dem du auch an der Oberfläche gut befreundet bist, dann macht ihr sicherlich auch mal Unsinn. Während ihr aber eure Ausrüstung vorbereitet und unter Wasser Tauchpartner seid, solltet ihr eine Pause einlegen. Ausrüstungsteile vertauschen, Verstecken spielen und auf den anderen springen ist nicht lustig. Im besten Fall ist es nur ärgerlich und im schlimmsten Fall führt das Ganze zu Unfällen. Also spart euch eure Späße für später auf und konzentriert euch lieber darauf den Tauchgang zu genießen.

Nr. 5 – Egoistisch sein

Dieser Punkt hängt eng mit Nr. 1 zusammen und ist vor allem für Taucher wichtig, die ihre Pläne zusammen machen. Man sollte immer daran denken, dass ein Buddy Team aus zwei Leuten besteht.  Das bedeutet, dass es zwei Interessenlagen, Ziele und Erfahrungsniveaus gibt und dass beide nicht immer zusammenpassen.  Welche Unterschiede ihr als Tauchpartner-Paar auch habt, ihr solltet sicherstellen, dass ihr bei der Planung eurer Touren die Vorlieben des anderen jeweils berücksichtigt und faire Kompromisse findet. Damit ihr beide genau so Spaß am Tauchen habt, wie ihr es euch wünscht.

Happy Dive Buddy

Achte darauf, dass du nichts von dem tust, was oben beschrieben ist und du wirst ein viel besserer Tauchpartner sein. Wenn du regelmäßig mit jemandem tauchst, der in eine der oben erwähnten Kategorien passt, dann gib ihm doch mal einen dezenten Hinweis indem du diesen Artikel mit ihm teilst!

Willst du jetzt deine hervorragenden Fähigkeiten als Tauchpartner in die Praxis umsetzen? Nimm Kontakt zum PADI Dive Shop in deiner Nähe auf und buche deinen nächsten Kurs oder deine nächste Reise.

Olympia für Taucher

Diving Olympics Great White

Bei den Olympischen Spielen treten die Besten der Welt an und kämpfen um einen Platz ganz oben auf dem Treppchen. Zur Unterwasser-Olympiade nominieren wir diese fünf Meeresbewohner für die fünf Goldmedaillen der Meere.

Diving Olympics Sailfish

Der Schnellste 

Der Segelfisch wächst unglaublich schnell: über 1 Meter pro Jahr.  Und mit seiner beeindruckenden Geschwindigkeit von bis zu 110 km/h ist er im Meer der Schnellste.  Für die kleinen pelagischen Fische und Kalmare, die er unterwegs verschlingt, sind das allerdings keine guten Nachrichten.

Diving Olympics Bull Shark

Der Stärkste 

Der Bullenhai ist bekannt für seine aggressive, unberechenbare Art und ist mit seinen durchschnittlich 2,4 m Länge und seinem Gewicht von durchschnittlich 132 kg ziemlich groß. Der bislang größte Bullenhai, dessen Daten festgehalten wurden, kam auf stolze 315 kg. Zu all diesen großen Zahlen kommt außerdem noch, dass sein Biss mit geschätzten 600 kg Krafteinwirkung genauso stark ist. Autsch!

Diving Olympics Flying Fish

Der höchste/weiteste Sprung 

Fliegende Fische springen durchschnittlich 49 m weit und befinden sich dabei bis zu 45 Sekunden lang im Flug. Von Tauchern werden sie für die elegante Art geliebt, mit der sie an der Wasseroberfläche entlanggleiten.  Und was noch besser ist… sie erreichen Geschwindigkeiten von über 69 km/h.

Diving Olympics Sperm Whale

Bester Apnoetaucher 

Keine Frage: der Pottwal würde bei den Olympischen Spielen den Wettbewerb im Freitauchen gewinnen.  Diese großen Schönheiten sind die größten Wale mit Zähnen im Wasser.  Sie sind bis zu 20 m lang und wiegen über 56 Tonnen. Wenn es Zeit ist zu fressen, dann tauchen sie auf der Suche nach Nahrung in über 792 m Tiefe ab.  Sie halten die Luft über eine Stunde lang an und sind damit die Säugetiere mit den längsten Tauchgängen.

Diving Olympics Mimic Octopus

Beste Verkleidung

Wir präsentieren die unterhaltsamsten Meeresbewohner: der Mimic Octopus verdient einen Oscar für seine schauspielerischen Fähigkeiten.  Seine natürliche Farbe ist hellbraun.  Der Meister der Verkleidung schützt sich selbst vor Raubfischen indem er seine Farbe und Form ändert und viele verschiedene Tiere wie z. B.  einen Rotfeuerfisch, eine Seeschlange oder an der Oberfläche sogar eine Qualle imitiert.

Meereslebewesen passen sich ihrer Umgebung im Meer unglaublich gut an. Hier findest du noch mehr:  Der schnellste Fisch im Meer.

Entdecke die echten Balearen

Im Osten des spanischen Festlandes liegen die Balearischen Inseln, ein Schatz, den es sich zu sehen lohnt. Sie profitieren von einem üppigen Mittelmeerklima, das sich das ganze Jahr über zum Tauchen eignet – obwohl die Hauptsaison zwischen Juli und September ist. Auf den vier von kleineren Inseln umgebenen Hauptinseln kann man aus über 80 Tauchplätzen auswählen.

An der Oberfläche gibt es auch viel zu entdecken – stelle dir ein Bohème-Leben vor, rustikale alte Dörfer, beeindruckende Strände, Meeresarme und Buchten plus aufregende Bergketten mit tollen Wanderrouten.  Jede der Inseln hat ihren ganz eigenen Charakter, der die unterschiedlichsten Reisetypen anspricht.

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Mallorca

Die größte der Hauptinseln, Mallorca, bietet einen leichten Zugang zum Meeresschutzgebiet von Cala Ratjada. Das Schutzgebiet besteht aus 11.000 Hektar schroffen Felsformationen, die aufgrund der vielen Löcher in ihrer Struktur den Namen „großer Käse“ tragen. Wie vermutet, kann man – wie bei einem Schweizer Käse – durch diese Schlüssellöcher wie durch Tunnel hindurchschauen. Und so werden sie zur perfekten Umgebung für viele verschiedene Meeresbewohner wie Muränen, Sepien und neugierige Goldmakrelen.

Die Cove de Jeroni hat auch ein lohnenswertes Erlebnis zu bieten. Dort kannst du einen der ungewöhnlicheren Tauchgänge machen. Als Highlight tauchst du in einer Höhle auf und erlebst eine überraschende Licht-Show.  Lichtstrahlen werden überall in der Höhle reflektiert und werfen ihr Scheinwerferlicht auf die Stalaktiten, die von der Decke herabhängen.

Menorca

Menorca wurde per UNESCO-Dekret zum Biosphärenreservat ernannt und ist zweifellos eine wundersame Schönheit der Natur. Daher überrascht es nicht, dass diese Schönheit unter Wasser weitergeht und sich über die zahllosen Wände und Unterwasserhöhlen erstreckt, die man entlang der Kalksandsteinküste findet.  Entdecke eine 220 m lange Höhle mit Lufttaschen, in der du eine fantastische Ansammlung von Stalagtiten und Stalagmiten zu sehen bekommst.  Die unglaubliche Wasserqualität und die große Artenvielfalt, die man rund um die Insel findet, solltest du dir nicht entgehen lassen.  Hier triffst du Petersfische, Rochen, Zackenbarsche und viele andere.

Ibiza

Vor Ibiza liegt das größte Schiffswrack des Mittelmeeres: die Don Pedro. Sie ist sage und schreibe 142 Meter lang und liegt auf einer Maximaltiefe von 46 Metern. Um das Schiff zu erreichen brauchst du also mindestens ein PADI Advanced Open Water Brevet . Es gibt jedoch auch noch jede Menge andere Schiffswracks zu entdecken und viele Möglichkeiten für Taucher, die sich brevetieren lassen wollen.  Schau dir einen Gorgonienwald an oder lass dich entlang des „Heuhaufens“  treiben und beobachte Barrakudaschwärme und Riffbarsche. Dank des kristallklaren Wassers kannst du kilometerweit sehen und die Meeresgeologie wird dich faszinieren.

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Formentera

Die friedlichere und relaxtere Atmosphäre an der Oberfläche der abgelegenen und ruhigeren Insel Formentera ist ein Spiegelbild der magisch-ruhigen Tauchkulisse, die dich unter Wasser erwartet. Die Unterwasserlandschaft ist mit farbenfrohen Anemonen, Seegraswiesen und verschiedenen Felsformationen übersäht.  Das Wasser lockt eine enorme Bandbreite an geschützten Meeresbewohnern an, u. a. Hammerhaie, Blauhaie und Seepferdchen sowie farbenfrohe Seesterne, verspielte Delphine und Meeresschildkröten.

Bist du jetzt davon überzeugt, dass du die Unterseite der Balearischen Inseln entdecken solltest? Der PADI Scuba Diver Kurs ist der perfekte Begleiter für dein Abenteuer auf den spanischen Inseln. Als Teil des PADI Open Water Kurses bietet der PADI Scuba Diver dir die Grundlagen des Gerätetauchens und die Möglichkeit unter der Anleitung eines PADI Profis Tiefen von bis zu 12 Metern zu erforschen.  Das ist super, wenn du nicht viel Zeit hast und nicht den kompletten Open Water Kurs machen kannst.

Starte deinen Kurs online mit PADI eLearning bevor du abreist. Für den PADI Scuba Diver Theorieteil musst du nur die ersten drei der fünf Abschnitte durchgehen.

Beginne jetzt oder nimm Kontakt zu einem PADI Dive Shop auf den Balearischen Inseln auf.

Mallorca

Menorca

Ibiza

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PADI ist auf der InterDive 2016 vertreten

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PADI Europe, Middle East and Africa wird auf der InterDive 2016 vertreten sein, und freut sich darauf, dich am Stand in Halle B5 der Messe Friedrichshafen vom 15. bis 18. September begrüßen zu dürfen.

Bist du schon länger nicht mehr getaucht, oder würdest du gerne dein PADI Abenteuer fortsetzen? Besuche uns am Stand 307, um herauszufinden, wie ReActivate funktioniert. Bist du daran interessiert, dein PADI rund um die Uhr zur Hand zu haben? Lade dir die fantastische PADI App herunter, um in den Vorteil all dessen zu kommen, was PADI zu bieten hat.

Wir sehen uns auf der großartigen Messe InterDive !

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Wir präsentieren Gary Green, PADI AmbassaDiver

Unser Leben verläuft nicht immer wie geplant. Manchmal stehen wir vor Hürden, von denen wir glauben, dass wir sie niemals überwinden werden.  Was aber tust du, wenn politische Konflikte und Kriege alle Hoffnung auf ein „normales Leben“ zerstören? Wie baust du dir ein neues Leben auf? Gary Green, unser neuester PADI AmbassaDiver beantwortet diese Frage mit einem Wort: Gerätetauchen.

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Eine Karriere – und ein Leben – auf den Kopf gestellt

Als Gary 2009 als britischer Infanteriesoldat in Afghanistan stationiert war, änderte sich sein Leben für immer.

Dem Infanterieregiment trat ich 2007 als 18-jähriger Junge bei, verließ das Infanterieausbildungszentrum Catterick im Mai 2008 dann als bester Rekrut, und wurde dem 4. Infanteriebattalion zugewiesen. Im Juni 2009 wurde ich als Teil des Unterstützungstrupps für die Wahlen in die südliche Provinz Helmand in Afghanistan verlegt.  Ich war in einer kleinen Patrouillenbasis stationiert, die sich100m nördlich eines stark von den Taliban kontrollierten Gebiets befand.  Ich hatte es jeden Tag mit Feuergefechten und einem hohen Risiko durch IEDs (improvisierte explosive Apparate) zu tun.  

Am 21. August 2009 wurde ich von zwei IEDs erwischt, die in einer Hauswand angebracht waren und vom Feind mit einem Zugdraht ausgelöst wurden. Dabei wurde ich auf dem rechten Auge blind und in meinem Gesicht, in meinem Arm und in meinen Beinen blieben Schrapnellen zurück.“

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Der Kampf gegen die Posttraumatische Belastungsstörung

Nachdem Gary 2010 infolge seiner Verletzungen aus medizinischen Gründen aus der Armee entlassen wurde, begann sein langer Kampf zur Wiedereingliederung in die normale Gesellschaft. Innerhalb kürzester Zeit wurde er von den Auswirkungen seines schrecklichen Erlebnisses in eine selbstzerstörerische Richtung gerissen.

2011 wurde Gary nach der Diagnose einer akuten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) behandelt und erhielt Medikamente. Zwei Jahre später begann er damit seine Energie nun auf eine neue berufliche Laufbahn als Schriftsteller und Manager zu konzentrieren.

Die Entdeckung von PADI, Deptherapy und Gerätetauchen

Im darauffolgenden Jahr erfuhr Gary von Deptherapy, einer britischen gemeinnützigen Organisation, die schwer verletzte britische Armeeangehörige, die lebensverändernde psychische oder physische Verletzungen erlitten hatten, mit Hilfe des Gerätetauchens wieder rehabilitieren will.

Ich hatte mich dazu entschlossen, gegen meine Dämonen anzukämpfen. Ich weiß nicht genau, was mich aus diesem schwarzen Loch, in das ich gesprungen war, zurückholte, aber ich war für diese innere Bereitschaft dankbar und griff mit beiden Händen nach jeder neuen Chance. Eine dieser Chancen war die von PADI unterstützte Organisation Deptherapy. Beide zusammen schenkten mir ein neues Leben.

Ohne dass ich ausführlich darüber spreche, wie sehr ich unter der PTBS gelitten habe, ist es schwer vorstellbar, wie erleichtert ich war, als sie mich endlich losließ. Sobald ich unter Wasser war, waren alle Sünden und  alle körperlichen und seelischen Verletzungen wie fortgespült. Sobald ich unter Wasser war, war mein Kopf frei.  Ich konnte mich auf das konzentrieren, was direkt vor meinen Augen lag und auf die Fertigkeiten, die PADI mir gegeben hatte.“

Die Zukunft, Filme und wie es ist ein PADI AmbassaDiver zu sein

Als PADI Open Water Diver plant Gary nun seinen PADI Advanced Open Water Diver Kurs in Ägypten.

„Ich werde im Roten Meer tauchen und meinen PADI Advanced Open Water Diver Kurs und einen PADI Deep Diver Spezialkurs machen. Und am Ende meiner Reise werde ich noch einen Wracktauchgang machen. Die Reise wird von Deptherapy organisiert und ich bin Teil einer größeren Gruppe von Schülern, alles Irak- und Afghanistanveteranen mit psychischen und physischen Kriegsverletzungen. Wenn ich wieder zuhause bin, dann werde ich eine Ausbildung im Tauchen mit Trockenanzug machen und danach kann ich anfangen in Großbritannien zu tauchen.  So bekomme ich mehr Tauchgänge auf den Buckel und kann auch regelmäßig mit einigen der anderen Veteranen tauchen.

Während wir in Ägypten sind, werden wir einen Teil eines Dokumentarfilms über die gemeinnützige Organisation Deptherapy drehen. Ein Interview mit mir wurde dafür bereits aufgenommen. Dabei wird über mein Leben vor, während und nach dem Krieg berichtet und auch erzählt, wie und warum mein Leben sich änderte als ich bei meinem PADI Open Water Diver Kurs tauchen lernte. Wir werden die Reise dazu nutzen, uns selbst in Aktion zu filmen und hoffentlich werden wir damit in der Veteranen-Community viel Aufmerksamkeit für das Tauchen mit PADI erzeugen.”

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Islas de la Bahía, Honduras

Honduras

Islas de la Bahía, Honduras

Die Islas de la Bahía befinden sich in der südwestlichen Ecke der Karibik rund 48 km nördlich von Honduras. Die hervorragenden Riffsysteme hier locken Taucher aus der ganzen Welt an und die Inseln sind mittlerweile zu einem echten Zentrum für Tauchaktivitäten aller Art geworden. Die Inseln Roatán und Útila gehören zum Mesoamerikanischen Riff, also zum zweitgrößten Barriereriff der Welt. Man findet dort Korallen, tropische Fische in leuchtenden Farben, Schwämme so groß wie Kühlschränke und pelagische Fische wie Mantarochen, Meeresschildkröten und – vor allem von Mitte Februar bis April – Walhaie.

Jede Insel hat sowohl über als auch unter Wasser ihre ganz eigenen Erlebnisse zu bieten. Auf Roatán gibt es eine große Auswahl an Unterkünften, von All Inclusive Resorts bis hin zu Hotels fürs kleine Budget. Außerdem gibt es tolle Strände und auch für nicht tauchende Partner an Land jede Menge zu tun. Útila ist relaxter und ein beliebtes Ziel bei Rucksacktouristen, die Profitaucher werden wollen. Viele machen ihre gesamte Ausbildung von Anfang bis zum Ende auf der Insel. Die Islas de la Bahía sind perfekt für den nächsten Kurs auf jeder Liste und gleichzeitig kann man die hervorragendsten Tauchplätze entdecken.

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Die besten Tauchgänge

  • West End Wall, Roatán – Der Anfang dieser Wand ist schon toll und es wird noch besser, je weiter Du an ihr entlang driftest. Oben ist sie mit Fischen und vielen verschiedenen Schwammarten bedeckt und an der Seite haben sich Korallen festgesetzt. Schaue immer auch hinaus ins Blaue, dort kannst Du pelagische Fische wie z.B. Adlerrochen sehen.
  • Dolphin Den, Roatán – An diesem Tauchplatz befindet sich ein Netzwerk aus Tunneln und Canyons, die von einer Seite des Riffs zur anderen führen.       Du schlängelst dich durch ein Unterwasserlabyrinth, das von natürlichem, durch Felsspalten eindringendem Licht beleuchtet wird, auf 5 Meter Tiefe beginnt und bei 12 Metern endet. Halte Ausschau nach Aalen und Ährenfischen. Der Tauchplatz erhielt seinen Namen aufgrund eines tragischen Vorfalls, bei dem einige Delphine in einer Höhle die Orientierung verloren und starben.
  • El Aguila, Roatán – Wracktaucher werden den Ausflug zur El Aquila lieben, einem 64 Meter langem Frachtschiff, dass absichtlich versenkt wurde, um als künstliches Riff zu dienen. Es liegt bei 30 Metern auf einem sandigen Untergrund, der voll von Röhrenaalen ist. Da es vor dem Versenken auf die Besuche von Tauchern vorbereitet wurde, ist es einfach und macht Spaß, die offenen Bereiche des Schiffs erkunden und nach Fischen und Muränen zu suchen.
  • Black Hills, Útila  bei den Black Hills (den „schwarzen Hügeln“) handelt es sich um einen Unterwasserberg am südöstlichen Ende der Insel, der bei ca. 10 Metern beginnt und auf einer Seite 50 Meter in einen Unterwassergraben abfällt. Dort wirst Du Tausende leuchtend bunte tropische Fische sehen, aber auch Barrakudas, Pferdemakrelen und Gelbschwanz-Schnapper.
  • Halliburton, Útila – Die Halliburton ist ein 30 Meter langes Boot, das 1998 absichtlich als künstliches Riff versenkt wurde. Das Wrack liegt aufrecht in 30 Metern Tiefe, das Deck bei 20 Metern und die Brücke bei 18 Metern. Das Unterwasserleben reicht von Garnelen, die sich in den Spalten verstecken bis hin zu großen Fischschwärmen, die die ihre Kreise um die Brücke ziehen.
  • Blackish Point, Útila – Das Riff besteht aus schwarzem Vulkangestein und Weichkorallen. Hier findest Du ab einer Tiefe von 9 Metern atemberaubende Überhänge und Felsspalten, die bis zu einer Tiefe von 24 Metern abfallen und Rotfeuerfischen, Muränen und riesigen Langusten Unterschlupf bieten. Du könntest sogar einen großen Mitternachts-Papageifisch beobachten.

Willst du noch mehr erfahren? Auf  ScubaEarth® findest du weitere Infos zu Tausenden von Tauchplätzen, Fischarten, Urlaubszielen und noch vieles mehr.

Tauchfakten

Sicht – Die Sicht bei den Islas de la Bahía ist generell gut und reicht von 24 bis zu 45 Metern. Während der Regenzeit kann sie jedoch auch darunter liegen.

Wassertemperatur – Das Wasser ist im Winter durchschnittlich 25° C und im Sommer durchschnittlich 29° C warm.

Wetter –Tauchen ist hier das ganze Jahr über toll und normalerweise herrscht warmes, tropisches Wetter. Die Temperaturen unterscheiden sich im Winter nur wenig von denen im Sommer – durchschnittlich liegen sie bei 29° C. Die Luftfeuchtigkeit ist für gewöhnlich, und vor allem von Mai bis September, recht hoch. Von Juni bis Oktober ist in der Karibik Hurrikan-Saison.

Besondere Tierarten – Wenn du einen Walhai sehen möchtest, dann ist das hier das ganze Jahr über möglich. Die besten Chancen hast du allerdings von März bis Mai und dann noch einmal von August bis Oktober vor der Nordküste von Útila. Im Wasser rund um die Islas de la Bahía leben über 300 verschiedene identifizierte Fischarten. Taucher treffen häufig auf Delphine, Zackenbarsche, Rochen, Barrakudas, Kaiserfische, Falterfische, Grunzer, Papageienfische, Gelbschwanz-Schnapper, Pferdemakrelen, Oktopusse, Langusten, Krebse, Muränen und Hammerhaie.

Kursempfehlung – Mach die PADI Deep Diver und PADI Wreck Diver Kurse und du kannst an den tieferen Wände und Wracks der Islas de la Bahía tauchen.  Der PADI Enriched Air Diver Kurs ist auch eine gute Wahl, denn auf den Inseln gibt es Nitrox.  Auch technisches Tauchen ist möglich. Wenn dich das interessiert, dann schau dir mal die PADI TecRec Kurse an, z.B. den PADI Rebreather Diver Kurs.

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Reise-Infos

Hinweis – Reisen, ganz egal zu welchem Ziel, können durch äußere Umstände negativ beeinflusst werden. Unter anderem beispielsweise durch schwierige Sicherheitslagen, verschärfte Ein- und Ausreiserichtlinien, lokale Gesetzgebung und Kulturen, Naturkatastrophen und Klimabedingungen. Egal welches Reiseziel du hast: prüfe bitte während deiner Reiseplanung und noch einmal kurz vor deiner Abreise die Reisewarnungen deiner jeweils zuständigen Stelle bzw. des zuständigen Ministeriums.

Sprache – Die offizielle Landessprache in Honduras ist Spanisch. In den meisten Resorts und Tauchclubs gibt es aber Mitarbeiter, die mehrere Sprachen sprechen.

Währung – Honduranische Limpira. Kreditkarten werden an vielen Stellen akzeptiert.

Flughäfen – Ein paar internationale Flüge fliegen den Juan Manuel Galvez International Airport auf Roatán an, die meisten Flüge jedoch das honduranische Festland oder andere zentralamerikanische Länder. Von dort aus erreicht man mit einem Anschlussflug  dann Roatán oder Útila. Man kann auch vom Festland aus mit der Fähre auf die Inseln gelangen.

Strom und Internet – Der Strom hat 110 Volt, 60 Hz. Internetzugang gibt es in den meisten Hotels und Cafés.

An Land – Auf Roatán gibt es verschiedene Zipline-Touren, die zu den Besten der Welt gehören sollen. Du kannst die Insel auch auf dem Rücken eines Pferdes erkunden oder einen Ausflug zu Arch’s Iguana Farm oder dem Butterfly Garden machen. Auf Útila gibt es außer Tauchen noch weitere Wassersportangebote – Kajakfahren, Wakeboarding, Kitesurfen, Windsurfen, Boogieboarding, usw.

Finde PADI Dive Shops und Resorts auf Roatán oder Utila

Links für weitere Informationen: Tourismroatan.com Aboututila.com Utilaguide.com Honduras.com/bay-islands

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