Monthly Archives: April 2016

Tauch Ein

Probiere das Gerätetauchen einmal aus: bei einem „Tauch Ein“-Event 2016.

Dein erster Atemzug unter Wasser ist ein aufregendes Erlebnis, das du mit deinen Freunden und deiner Familie teilen kannst.  Also, bring sie alle im Mai und Juni zusammen und nutze mit ihnen dieses Schnuppertauch-Event aus, das nur einmal im Jahr stattfindet.  Spring unter der Aufsicht eines top-qualifizierten PADI Profis in den Pool eines unserer teilnehmenden PADI Centers.

Die Anzahl der Plätze in jedem Center ist begrenzt. Also sei schnell, damit du deine Chance nicht verpasst. Wenn du an einem der Events teilnehmen möchtest, dann gib deine Postleitzahl oder Stadt ein und suche dir eine teilnehmende PADI Tauchbasis in deiner Nähe.

7 Fakten über Seelöwen

 

Sea Lion Galapagos

Seelöwen gehören zu den liebenswertesten Geschöpfen, die du im Meer antreffen wirst. Tatsächlich ist „Seelöwe“ ein eher unpassender Name.  „Seewelpe“ würde es wohl eher treffen.  Aber das ist natürlich nur eine Meinung, und wahrscheinlich hättest du hierzu gerne Konkreteres über Seelöwen gewusst. Hier kommen also 7 Fakten:

# 1 – Es sind Säugetiere – Das macht natürlich Sinn, wenn man sich den „Löwen“-Anteil des Namens anschaut.  Seelöwen bringen lebende „Heuler“ zur Welt und die Weibchen produzieren Milch, mit der sie ihre Kleinen stillen – also genau wie bei Hundewelpen!

Sea Lion Mother and Pup

#2 – Es gibt viele Arten von Seelöwen – Tatsächlich gibt es sieben verschiedene Arten, auch wenn alle oft in dieselbe Kategorie zusammengeworfen werden.  Seelöwen gehören zu einer Tiergruppe, die „Flossenfüßer“ genannt wird.

Sea Lion on Dive

#3 – Je größer, desto besser – Männliche Seelöwen werden ziemlich groß – viel größer als ihre Weibchen.  Die Weibchen suchen sich zur Paarung die größten Männchen aus. In diesem Fall gilt also wirklich: je größer, desto besser.

Sea Lion

#4 – Der Nordatlantik ist tabu – Seelöwen findet man in Gewässern auf der ganzen Welt – nur nicht im Nordatlantik. Das ist merkwürdig, denn die Temperaturen dort sind sicherlich vergleichbar mit denen, die da herrschen, wo die Seelöwen üblicherweise leben. Und es gibt dort reichlich zu Fressen. Tatsächlich wissen Wissenschaftler nicht, warum Seelöwen sich weigern, in diesem Gebiet zu leben.

Sea Lions California

#5 – Sie können altersbedingte Leiden haben –  Wenn Seelöwen älter werden, dann werden sie anfällig für Lungenentzündungen, Epilepsie und Krebs.

Sea Lion Close Up

#6 – Sie sind sehr gesellig – Seelöwen kommunizieren auf viele verschiedene Arten, aber die Wissenschaftler sind immer noch ratlos, was ihre Geräusche bedeuten.  Sie wandern in großen Kolonien, die aus Untergruppen bestehen.  Seelöwen wechseln im Laufe ihres Lebens sogar von Untergruppe zu Untergruppe –  auf ihre Art ähneln die Gruppen also Cliquen.

sea-lion-group

#7 – Sie sind bedroht – Das ist wahrscheinlich unsere Schuld. Die Menschen haben Seelöwen viele Jahre lang gejagt bis sie vom Aussterben bedroht waren. Zu ihrem Schutz und ihrer Rettung verbieten internationale Gesetze nun die Seelöwenjagd.

sea-lion-pup

Hier erfährst du mehr über Seewelpen (Na gut, dann eben „Seelöwen”) und viele andere majestätische Meeresbewohner: ScubaEarth Critter Finder.

In fünf Schritten zum besseren Tauchpartner

 

Better Dive Buddy

 

Jeder lernt am Anfang seiner Tauchkarriere das Buddysystem. Je mehr man aber an Erfahrung und Selbstbewusstsein hinzu gewinnt, desto eher vergisst man wichtigen Grundlagen.  Das Buddysystem gilt aber nicht nur für Anfänger, es für die Sicherheit aller Taucher einer Gruppe wichtig.

Willst du ein besserer Tauchpartner sein? Hier sind 5 grundlegende Tipps, die du immer beherzigen solltest.

Mach’ immer deinen Buddy Check

Nur weil deine Ausrüstung gestern noch gut funktioniert hat, bedeutet das nicht, dass du heute nicht irgendetwas vergessen hast. Wenn dein Divemaster sieht, dass du den Buddy Check machst, dann erkennt er, dass du eine verantwortungsbewusster Taucher bist, noch ehe du ins Wasser steigst.

Verwende die Abkürzung TBVSL, um dich an die einzelnen Schritte des Buddy Checks zu erinnern.  Taucher Brauchen Viel Saubere Luft

Bleib’ immer in Kontakt mit deinem Tauchpartner und kommuniziere oft mit ihm

Das bedeutet nicht, dass ihr aneinander kleben müsst.  Als Regel gilt, nicht weiter als 2 Sekunden von einander entfernt zu sein.  Im Notfall braucht ihr einander vermutlich und es hilft dem Divemaster, die Gruppe im Griff zu haben, wenn ihr zusammen bleibt.  Und vergiss nicht, deinen Tauchpartner regelmäßig zu fragen, ob er ihm gut geht, also ob alles „Okay“ ist. Tauchen macht mit einem Tauchpartner wirklich mehr Spaß und ihr könnt unglaubliche Dinge zusammen erleben.  Wenn der Divemaster sieht, wie ihr mit einander kommuniziert, dann erkennt er, dass ihr für einander sorgt und dass euch Sicherheit wichtig ist.

Vergiss nicht, dass ihr ein Buddy-„Team”  seid und dass Tauchen kein Wettbewerb ist

Ermutige deinen Tauchpartner, aber zwinge ihn nie dazu, einen Tauchgang zu machen, den er nicht machen will. Wenn ihr, also du oder dein Tauchpartner, euch bei irgendetwas nicht sicher seid, dann fragt euren Divemaster um Rat und Hilfe.

Tauchen, tauchen und noch mehr tauchen

Je öfter du tauchst, desto besser wirst du. Indem du unter diversen Bedingungen und in unterschiedlichen Gegenden tauchst, erweiterst du deine Fertigkeiten und dein Tauchwissen und du verbesserst damit deine Sicherheit und die deines Tauchpartners.

Höre nicht auf zu lernen

Wenn du gerade den PADI Open Water Diver Kurs bestanden hast, dann überlege dir, den Advanced Open Water Kurs zu machen. Dort lernst du neue Fertigkeiten und probierst verschiedene Dinge aus.  Wenn du dein Advanced-Brevet hast bist du bereit für den Rescue Diver Kurs, der dich mit den Fertigkeiten und dem Wissen ausrüstet, das du brauchst, um dich selbst und andere Taucher zu retten und mögliche Probleme zu erkennen noch ehe sie auftreten.

Wenn du dich an diese 5 Schritte hältst, kannst du ein besserer Tauchpartner werden.  Nimm Kontakt zum PADI Dive Center oder Resort in deiner Nähe auf und hole dir dort Kursinformationen oder finde dort noch mehr Tauchpartner!

Better Dive Buddy

PADI AmbassaDiver Liz Parkinson über das Freitauchen, Haie und den Women’s Dive Day

 

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Als PADI Master Scuba Diver Trainer und Advanced Freediver Instructor nutzt  Liz Parkinson ihre Liebe zum Wasser und zum Freitauchen dazu, sich für den Schutz der Meere und Haie einzusetzen – und Frauen auf der ganzen Welt dazu zu inspirieren, es ihr gleichzutun.  Der PADI Women’s Dive Day™ am 16. Juli 2016 rückt  näher und wir haben Liz getroffen, um herauszufinden, wie sie sich für die Dinge engagiert, die ihr am Herzen liegen und sie gefragt, ob sie irgendwelche Pläne oder Tipps zum Women’s Dive Day dieses Jahr hat.

Liz Parkinson wurde in Großbritannien geboren, wuchs aber in Südafrika auf und wurde Wettkampfschwimmerin.  Mit 18 Jahren erhielt sie von der Universität Hawaii ein Schwimmstipendium  – und dort, auf Hawaii, lernte sie die große weite Welt des Wassersports kennen.  Sie entdeckte ihre Liebe zum Tauchen, wurde erst PADI Open Water Scuba Instructor und arbeitete sich dann den ganzen Weg aufwärts bis zu ihrer Einstufung als PADI Master Scuba Diver Trainer. „Wenn man an einem Ort wie Hawaii lebt, dann ist es nicht schwierig, die vielen verschiedenen Wassersportarten zu betreiben, die man ja quasi direkt vor der Haustür findet,“ sagt sie.

Letztendlich war es jedoch das Freitauchen, das Liz’ Herz eroberte und gefährdete Haie inspirierten sie.  Nach ihrem Studienabschluss trat sie eine Weltreise an, um sich ihren beiden Leidenschaften, dem Freitauchen und dem Schutz der Haie, zu widmen.  Dabei trat sie immer wieder in Zeitschriften, Filmen und im Fernsehen als Modell, Stuntwoman und Rednerin für Meeresschutz in Erscheinung.

Bis Liz schließlich auf den Bahamas im PADI 5 Star Instructor Development Center „Stuart Cove’s Bahamas“ ein Zuhause fand. Dort trifft man sie bei der Arbeit vor und hinter der Kamera an. „Das Freitauchen mit Haien und das Fotografieren sind Teil der „Save the Sharks, Save the Seas“-Haiaufklärungskampagne von Stuart Cove’s,“ erklärt Liz.  „Das Team von Stuart Cove’s ist auch in der Umweltbildung von Kindern sehr engagiert – die Kinder lernen etwas über die Umwelt, was zu ihrem Schutz getan werden kann und was jeder Einzelne von uns tun kann, um die Welt zu verändern.“-

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Deine Begeisterung ist ansteckend.  Was ist dein Geheimnis, wenn es darum geht andere dazu zu ermutigen und zu inspirieren, sich für den Schutz der Meere und Haie zu engagieren?

Ich habe wirklich Glück, dass ich zwei Dinge mit einander verbinden kann, die ich liebe: Freitauchen und Haie. Es ist toll, andere Menschen mit dem zu inspirieren, was man selber liebt.  Ich hoffe, dass wir durch Bilder und die sozialen Medien als Zugangspunkt Männer und Frauen zum Handeln inspirieren können.  Wenn die Menschen unseren Einsatz sehen und wir der Welt zeigen, dass Haie nicht das sind, wofür sie ein Großteil der Bevölkerung hält, vielleicht können wir dann andere dazu ermutigen, es uns gleichzutun – oder dazu, ihre eigenen Ideen zu entwickeln um die Menschen aufzuklären und ein Tier zu retten, das ihre Hilfe braucht.

Wie kann man sich für den Schutz der Meere engagieren?

Meeresschutz ist ein Riesenthema.  Menschen auf der ganzen Welt und aller Gesellschaftschichten  engagieren sich bereits in gemeinnützigen Vereinen, Stiftungen, Organisationen und Firmen – und alle arbeiten unter derselben Flagge, auf der steht „Rettet die Meere“. Project AWARE ist natürlich eine tolle Möglichkeit für Taucher, sich zu beteiligen.  Dieses Jahr laufe ich ehrenamtlich als Teamcaptain der Project AWARE Foundation beim TCS New York City Marathon 2016 mit und unterstütze ein Team von Läufern dabei, Aufmerksamkeit für unsere Anliegen zu erzeugen und Spenden für die Arbeit von Project AWARE zum Schutz der Meere zu sammeln.

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Gerätetauchen wird von vielen fälschlicherweise als Männersport betrachtet.  Jetzt, da PADI ein Freediving-Programm hat, wie können wir, deiner Meinung nach, verhindern, dass das Freitauchen auch diesen Stempel bekommt und wie können wir mehr Frauen für das Freitauchen gewinnen?

Der neue PADI FreediverTM Kurs ist wirklich spannend! Ich hoffe, durch die Arbeit, die ich mit Haien mache – und bei der mir das Freitauchen dazu dient, das Interesse der Menschen zu erregen – wird sich diese Welt für viele Frauen öffnen.  Ich denke, dass die Vorbildfunktion eine gute Möglichkeit ist, Menschen für einen Sport oder eine Sache zu interessieren und sie zum Mitmachen zu inspirieren.  Ich hoffe, dass Frauen, die sich von ihrer Liebe zum Meer inspirieren lassen, sich zu einem PADI Freediver Kurs anmelden und die Unterwasserwelt aus dieser einzigartigen Perspektive kennenlernen.

Hast du, als PADI Instructor und PADI Advanced Freediver Instructor, irgendwelche Vorschläge für den PADI’s Women’s Dive Day 2016?

Ich möchte alle Taucherinnen und Taucher dazu ermutigen, sich für den Women’s Dive Day eine tolle Veranstaltung auszusuchen und mitzumachen.  Ich hoffe, dass alle PADI Taucher auf der ganzen Welt teilnehmen und sie so noch mehr Frauen und Mädchen für unseren tollen Tauchsport begeistern.

Folge Liz auf Instagram oder Facebook und erfahre mehr darüber, was sie mit dem Team von Stuart Cove’s so treibt und wie du mitmachen kannst.

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Der Women’s Dive Day 2016 ist PADI’s jährlicher Feiertag für Taucherinnen und findet dieses Jahr am 16. Juli 2016 zum zweiten Mal  statt.  Bei diesem Event können Frauen das Tauchen zu ersten Mal ausprobieren, den Sport, den sie früher schon einmal liebten, wieder neu für sich entdecken oder einfach mit ihren Freundinnen und Freunden ein paar tolle Tauchgänge machen!

Finde ein PADI Women’s Dive Day 2016 Event in deiner Nähe!

Sechs Wege, dem Meer etwas zurückzugeben

 

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„Mit jedem Wassertropfen, den du trinkst, jedem Atemzug, den du machst, bist du mit dem Meer verbunden. Ganz egal, wo auf der Erde du lebst.” –Sylvia Earle.

Wir schulden dem Meer alles. Es versetzt uns in Erstaunen, verzaubert uns mit seiner Schönheit und ist die Quelle allen Lebens auf der Erde. Das größte Geschenk, das du dem Meer machen kannst, ist es zu schützen.  Hier sind sechs Dinge, die du am Tag der Erde und an jedem anderen Tag zum Schutz der Meere tun kannst.

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Gehe deinem Hobby verantwortungsvoll nach

Egal, ob du surfen oder tauchen gehst oder einfach nur einen Tag am Strand planst – verhalte dich verantwortungsbewusst.  Mach’ Fotos von dem, was du siehst, aber nimm nichts mit; lass’ nichts zurück außer Luftbläschen; sammle den Müll, den du findest, und respektiere immer alle Meeresbewohner (bitte Tiere also nicht berühren oder verletzen).

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Reduziere deinen CO2-Fußabdruck

Reduziere deinen CO2-Anteil und hilf dabei, die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer einzudämmen.  Achte auf deinen Energieverbrauch: steige auf Solarenergie um, kaufe dir ein treibstoffsparendes Auto, lege mehr Wege zu Fuß zurück, kaufe lokal ein und verwende Energiesparlampen.  Und vergiss auch nicht, weniger von allem zu verwenden, Dinge mehrfach zu benutzen und sie wiederzuverwerten.

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Verwende weniger Plastik

Plastikmüll verschmutzt die Meere der Welt mittlerweile in bisher nicht gekanntem Ausmaß.  Momentan schwimmen rund 5,25 Trillionen Plastikteile im Meer und jedes Jahr kommen 8 Millionen weitere hinzu.  Tu deinen Teil, indem du Plastikgegenstände durch wiederverwendbare ersetzt.  Nimm wiederverwendbare Einkaufstaschen, Brotdosen und Wasserflaschen mit und vermeide den Kauf von Produkten, die in Plastik verpackt sind.

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Wähle Fischgerichte und Meeresfrüchte aus, deren Konsum nachhaltig ist 

Aufgrund zerstörerischer Überfischung, Beifang, verantwortungsloser Fischereipraktiken und aufgrund des Verlusts von Lebensräumen sind die weltweiten Fischbestände mittlerweile dramatisch geschrumpft.  Der Blauflossen-Thunfisch steht kurz vor seinem Eintrag auf der Liste der bedrohten Arten und etwa 100 Millionen Haie leiden jedes Jahr an den sinnlosen Finning-Praktiken, die für solche „Delikatessen“ wie Haifischflossensuppe zum Einsatz kommen.  Wenn du Fisch oder Meeresfrüchte essen möchtest, dann kannst du eine kluge und nachhaltige Wahl treffen, die keine Bedrohung für die Gesundheit der Meere darstellt, indem du bestimmte Arten auf deine persönliche schwarze Liste setzt.  Im Worldwide Sustainable Seafood Guide findest du einen Liste für deine Region.

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Engagiere dich

Engagiere dich bei Organisationen und Institutionen, die sich für den Schutz der Meere einsetzen.  Arbeite ehrenamtlich an Forschungsvorhaben, Aufräumaktionen oder an Initiativen zum Schutz der Meere mit.  Werde aktiv, indem du Petitionen unterschreibst und die Politiker und Gesetze unterstützt und wählst, die die Meere und die Umwelt schützen.  Du kannst außerdem helfen, indem du einer Umweltschutzorganisation deiner Wahl, die sich für den Schutz der Meere einsetzt, Geld spendest. Also z.B. Project AWARE.

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Lerne mehr über das Meer

Lies und lerne so viel du kannst über das Meer und darüber, welche Wirkung dein Handeln haben kann. So kannst du deine Entscheidungen auf der Grundlage solider Informationen treffen und andere Menschen inspirieren.  Geh’ tauchen und fühle die Magie des Meeres.