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Scuba diving holiday

7 gute Gründe, warum dein nächster Familienurlaub ein Tauchurlaub werden sollte

Versucht ihr gerade zu entscheiden, wohin es beim nächsten Familienurlaub gehen soll und was ihr machen wollt? Versucht ihr die Wünsche und Bedürfnisse eurer Gruppe unter einen Hut zu bekommen? Warum nicht mal etwas Neues ausprobieren, das euch einander näher bringt UND euch eine Auswahl fantastischer Reiseziele bieten kann? Hier erfährst du, warum ein gemeinsamer Tauchkurs und gemeinsame Tauchgänge vielleicht genau das sind, wonach ihr sucht.

  • Aktiv sein – Zusammen!

Du magst ja vielleicht urlaubsreif sein und ein bisschen Ruhe und Erholung brauchen, deine Kinder erwarten aber wahrscheinlich ein bisschen mehr als nur am Pool abzuhängen. Gerätetauchen ist toll, wenn man aktiv sein möchte, aber es ist auch unglaublich entspannend. Du tauchst in eine ganz neue Welt ein, die dich völlig von der Hektik und dem Stress des Arbeitsalltags ablenkt – nichts ist entspannender als ein paar Fische zu beobachten, die vorbeischwimmen. Beim Tauchenlernen kannst du dich entspannen und die Kids sind gleichzeitig aktiv!

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  • Tolle Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben

An welchen Familienurlaub erinnerst du dich besonders? Habt ihr etwas Besonderes unternommen oder wart ihr an einem besonderen Ort? Einen Familientauchurlaub werden deine Kinder nie vergessen. Ihr werdet nicht nur die coolsten Eltern überhaupt sein, alle zusammen werdet ihr die Meere erobern und Erinnerungen für das ganze Leben sammeln.

  • Erfahrt mehr über einander

Tauchkurse können Augen öffnen! Die meisten Eltern sehen ihre Kinder nicht, wenn sie in der Schule lernen – hier lernt ihr ganz andere Seiten eurer Kinder kennen. Und nicht nur das. Wenn ihr tauchen lernt, dann gelten für alle dieselben Bedingungen. Für eine Weile seid ihr nicht mehr Mama und Papa, sondern alle Schüler.

  • Etwas Großartiges erreichen

Das PADI Open Water Brevet gilt ein Leben lang. Ein erfolgreicher Open Water-Kurs ist eine riesige Leistung und was könnte besser sein, als sie zusammen mit der ganzen Familie zu erreichen? Wenn ihr eure Kurse beendet, dann habt ihr ein Erfolgserlebnis. Ihr habt wirklich etwas geleistet.

  • Verantwortungsbewusstsein lernen

Gerätetauchen bedeutet, man muss seine Ausrüstung äußerst sorgfältig prüfen ehe man tauchen geht. Und auch während des Tauchgangs muss man sich an bestimmte Vorgehensweisen halten. Wenn deine Kinder tauchen lernen, entwickeln sie Fähigkeiten, also u. a. wie man für sich selbst aber auch für ein Team (aus „Buddys“) Verantwortung übernimmt. Diese Fähigkeiten sind auf den Alltag übertragbar und beim Tauchen erlernt man sie in einem praktischen Umfeld und hat dabei noch viel Spaß.

  • Teamwork

Taucher tauchen immer mit einem Partner („Buddy“) und während euerer Kurse werdet ihr lernen, wie wichtig es ist, als Einheit zu funktionieren. Du wirst überrascht sein, wie Geschwister, die sich sonst gerne und häufig streiten, plötzlich einander unterstützen, ermutigen und gerne zusammenarbeiten.

  • Eine ganz neue Welt entdecken

Der wichtigste Grund, aus dem wir tauchen, ist natürlich, weil wir Dinge entdecken wollen. Und genau das werdet ihr bei eurem Familienurlaub tun. Doch damit nicht genug – mit euren Brevets in der Tasche könnt ihr in Zukunft unbegrenzt viele Orte gemeinsam entdecken und erforschen. Macht die Welt zu eurer Schatzkiste!

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Hier ein paar der spannenden PADI-Kurse für Kinder:

PADI Bubblemaker (ab 8 Jahren) – Die Kinder tauchen in einem maximal zwei Meter tiefen Schwimmbecken. Und wenn ihr eine Bubblemaker-Geburtstagsparty bei der PADI-Tauchbasis in eurer Nähe organisiert, dann werdet ihr garantiert „Eltern-des-Jahres“!

PADI Seal Team (ab 8 Jahren) – Beim PADI Seal Team wird den Kindern bei aufregenden AquaMissionen im Schwimmbad jede Menge Spaß und Action geboten. Die jungen Taucher erfahren dabei mehr über Unterwasserfotografie, Navigation, Umweltschutz und weitere Themen ihrer Wahl.

PADI Junior Open Water Diver (10 bis 14 Jahre) – Schon ab einem Alter von 10 Jahren kann man an einem PADI Open Water Diver Kurs teilnehmen und ein Brevet machen. Wer den Kurs erfolgreich abschließt, ist Junior Open Water Diver und darf (mit bestimmten Einschränkungen) tauchen.

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Lust auf Rost: Die besten Wracktauchgänge in Zypern Teil 1

Die Gastbloggerin der Woche Alexandra Dimitriou nimmt uns mit ins Wasser zu ihren Lieblingswracks in Zypern…

Wracks sind wundervoll. Die Lust auf Rost ist unter Tauchern nichts Ungewöhnliches und für die, die Schiffe lieber unter Wasser als auf dem Wasser sehen, ist Zypern ein echtes Geschenk.

Bemerkenswerte Wracktauchgänge in Zypern:

Die Zenobia

Ort: Larnaca, Zypern// Beschreibung: Wrack // Länge: 174 Meter// Tiefe: 18 – 42 Meter

Dieses Weltklassewrack ist unglaublich groß. Die Zenobia war ein Roll-on-roll-off-Schiff (eine RoRo-Fähre), die 1980 während ihrer Jungfernfahrt sank und heutzutage nicht zu verfehlen ist – in einer Tiefe von 18 – 42 Metern und mit einer Länge von 174 Metern. Sie hat vier LKW-Decks für vier sehr unterschiedliche Ausbildungsebenen, d. h. dieses Wrack ist für jeden bestens geeignet, vom Open Water Diver bis hin zum Tec-Taucher.

Der Wert des Schiffs war unglaublich hoch, als es unterging. Es hatte 104 LKWs und einen PKW (den privaten blauen Lada des Kapitäns) geladen, wobei der Verlust auf 20 Millionen zypriotische Pfund für das Schiff und unfassbare 200 Millionen zypriotische Pfund für die Ladung geschätzt wurde. Für die schwedische Reederei der Zenobia muss das eine Riesenkatastrophe gewesen sein, das Wrack des Schiffs hat sich mittlerweile jedoch zu einer der lukrativsten Touristenattraktionen der Insel entwickelt. Der Gewinn, den dieser Metallriese der Tauchbranche beschert, beläuft sich auf geschätzte 25 Millionen Euro im Jahr und mehr! Allein das zeigt schon, wie toll die Zenobia ist. Fast alle brevetierten Taucher besuchen sie mindestens ein Mal und, meiner Erfahrung nach, kommen sie dann Jahr für Jahr wieder, um noch einen weiteren Bereich von ihr zu erkunden.

Das kristallklare Wasser des Mittelmeers hier ist ideal für einen Wreck Diver-Spezialkurs – man kann lernen, wie man richtig an einer Leine hinein- und heraustaucht, und zwar erstmal ohne überhaupt in das Wrack hinein zu müssen. Und anschließend kannst du dann, unter den wachsamen Augen deines PADI Instructors, das Innere nach Herzenslust erkunden.

Die Alexandria

Ort: Larnaca, Zypern// Beschreibung: Wrack // Länge: 35 Meter// Tiefe: 30 – -40 Meter

Dieses Wrack lebt im Schatten seiner Nachbarin, der Zenobia. In nur 500 Metern Entfernung wird sie größtenteils von vielen Tauchern übersehen. Ein Grund mehr, sie in deinem Logbuch zu verewigen. Die Alexandria, oder kurz „Alex“, war ein alter Fischkutter, der 2006 sank. Sie befand sich auf dem Weg nach Limassol, wo sie abgewrackt werden sollte, aber das schlechte Wetter hatte ein anderes Schicksal für sie vorgesehen. Sie sank und liegt nun in perfekter Position aufrecht auf dem Meeresboden. Wenn du deine PADI Wreck Diver und Enriched Air Diver Spezialkurse gemacht hast, kannst du dieses Wrack ganz leicht bei nur einem Tauchgang erkunden. Der perfekte Appetitanreger ehe es zu ihrer großen Schwester, der Zenobia, geht.

Die HMS Cricket

Ort: Nordöstlich von Larnaca, Zypern// Beschreibung: Wrack // Länge: 35 Meter// Tiefe: 33 Meter

Die HMS Cricket ist ein „Donald Duck”-Wracktauchgang, d. h. sie liegt verkehrt herum auf dem Meeresboden mit dem Kiel nach oben. Da sie von sehr viel Sand umgeben und durchspült ist, kann sie eine ziemliche Herausforderung sein – was bedeutet, deine Tarierung muss perfekt sitzen, ehe du diesen Tauchgang machen kannst! Und wenn schon nicht zu deinem eigenen Vergnügen, dann denke zumindest daran, dass eine gute Tarierung und leichte Flossenschläge für alle anderen wichtig sind, die hinter dir tauchen. Denn sie haben eine sehr schlechte Sicht, wenn du es nicht drauf hast. Ideal für diesen monumentalen Tauchgang wäre daher eine Kombination aus den Wreck Diver, Peak Performance Buoyancy und den Enriched Air Diver Spezialkursen.

Die Cricket wurde ursprünglich zum Einsatz im Zweiten Weltkrieg in Auftrag gegeben und ihr Ende ist sagenumwoben. Ein riesiges Implosionsloch ist der einzige Hinweis darauf und leistet heute hervorragende Dienste als Eintrittsstelle. Bei diesem Tauchgang muss du dir im Kopf alles umdrehen, damit du eine echte Vorstellung von dem bekommst, was die Cricket einst war – nämlich ein Kanonenboot der Aphis-Klasse, dessen Einsatzzeit aufgrund des Zweiten Weltkriegs verlängert wurde.

PADI Mindfulness

Freediving und Achtsamkeit

Achtsamkeit. Dieses Wort hörst du überall, beim Yoga, in Selbsthilfebüchern, oder vielleicht kennst du es auch noch aus einem Psychologiekurs, den du vor Jahren belegt hast. Für mich war Achtsamkeit immer eine abstrakte Idee, von der ich mal im Vorbeigehen gehört hatte. Und über die ich wahrscheinlich gerne mehr gewusst hätte, hätte mir nicht wirklich die Zeit gefehlt, mich mitten in meinem chaotischen Leben hinzusetzen und zu meditieren. Nun ja, das war bevor ich mit dem Freitauchen anfing.

Achtsamkeit bedeutet, sich dem Hier und Jetzt vollständig bewusst zu sein. Jetzt gerade sitze ich zum Beispiel an meinem Schreibtisch. Ich fühle wie meine Fingerspitzen auf der Tastatur hin- und herwandern. Im Hintergrund höre ich die Lüftung brummen. Ich atme tief und langsam ein und aus, während ich über die nächste Idee nachdenke, die ich in einen Satz fassen möchte. Ich habe ein bisschen Hunger und bin müde. Ganz ruhig akzeptiere ich jede Wahrnehmung und jedes Gefühl dieses Augenblicks. Achtsamkeit ist nur eine Theorie, aber aufgrund unseres immer aktiven Lebensstils, der schon zur allseits akzeptierten Kultur geworden ist, schwer in die Praxis umzusetzen.

Freediving and mindfulness

Als ich meine Freediving-Ausbildung begann, hörte ich einen Satz immer und immer wieder, an den ich nun bei meinen Achtsamkeitsübungen denke: Fühl dich wohl im Unwohlsein. Wenn man an einem Freediving-Kurs teilnimmt, dann ist dieses Motto vor allem für die mentale Entschlossenheit sehr relevant. Freediver müssen sich jederzeit bewusst sein, in welchem Zustand sie sich befinden. Denn nur so können sie die richtigen Techniken anwenden und gleichzeitig entspannt bleiben.

„Statik“ ist eine Disziplin des Freediving, bei der der Taucher völlig bewegungslos mit dem Gesicht nach unten im Wasser liegt und den Atem anhält. Dieser Teil eines Freediving-Kurses ist für den Geist ebenso eine Herausforderung wie für den Körper. Wenn ich meine „Statik“ trainiere, dann spielt Achtsamkeit eine unglaublich große Rolle. Man muss seinem Körper aktiv erlauben, das Unwohlsein zu akzeptieren und man muss sich entspannen. Sich beim Unwohlsein wohlfühlen.

Ich habe festgestellt, dass diese Akzeptanz etwas ist, das ich auf andere Aspekte meines Lebens übertragen kann, die mit dem Freediving rein garnichts zu tun haben. Die Ausbildung hatte somit einen Nutzen, den ich nicht vorhersehen konnte. Egal, ob ich im Stau stecke, mit meiner Frau streite, mir im Restaurant kalt ist, weil ich meine Jacke vergessen habe oder ob ich mich in irgendeiner anderen schwierigen Situation befinde – ich kann die Atemtechniken und die Achtsamkeit nutzen, die ich beim Freediving gelernt habe und sie helfen mir dabei, einen Zustand des Unwohlseins zu akzeptieren.

Der mentale Nutzen, den ich aus dem Freediving ziehe, erinnert mich an das, was Menschen sagen, die mit Leidenschaft Yoga betreiben. Freediving ist ein Sport, bei dem man sich auf die Suche nach dem eigenen inneren Frieden machen kann. Und wenn man ihn gefunden hat, dann kann man als Taucher dort auch dann zur Ruhe kommen, wenn es um einen herum alles andere als ruhig zugeht.

Freediving and mindfulness

Wenn man eine neue Herausforderung wie Freediving angehen will, empfiehlt es sich ein paar Tipps und Tricks zu kennen, bevor man loslegt. Schau dir diese 8 Tipps für Freediving-Anfänger an.

Underwater archaeology ©Brett Seymour

Unterwasserarchäologie mit AmbassaDiver Gemma Smith – Teil 1

In diesem zweiteiligen Blog erzählt AmbassaDiver Gemma Smith davon, wie sie in der geheimnisvollen Welt der Unterwasserarchäologie landete…

Warum Unterwasserarchäologie?

Es gibt viele Aspekte, die ich am Tauchen liebe, und es gibt immer wieder neue Abenteuer und neue Orte, die man als Taucher erleben und kennenlernen kann. Das ist eine der tollen Seiten dieses Sports. Ein Bereich des Tauchens interessiert mich jedoch am meisten und das ist das wissenschaftliche Tauchen, und zwar insbesondere die Unterwasserarchäologie. Meine Eltern waren beide Archäologen an Land. Dass ich also letztendlich durch meine Leidenschaft für das Tauchen bei der Unterwasserarchäologie gelandet bin, gibt mir ein Gefühl der Zufriedenheit. Ein Gefühl, dass sich der Kreis geschlossen hat, der begann als ich als Kind von meiner Mutter mitgenommen wurde und mit einer kleinen Schaufel im Dreck spielte, während sie an ihren Ausgrabungen arbeitete. In den letzten paar Jahren hatte ich das Glück an einigen wirklich faszinierenden archäologischen Projekten mitwirken zu dürfen. Unter anderem an einer der wahrscheinlich wichtigsten und berühmtesten Unterwasserausgrabung, die es jemals gegeben hat: an der des Schiffswracks mit dem Antikythera Mechanismus.

Das Schiffswrack mit dem Antikythera Mechanismus

Seit vielen Jahrzehnten schon gilt die winzige griechische Insel Antikythera, die abgelegen weit unter dem Peloponnes und nordwestlich von Kreta liegt, als eine der wichtigsten Unterwasser-Ausgrabungsstätten weltweit. Als erstes wurde sie um 1900 von Schwammfischern entdeckt, die von der griechischen Insel Symi kamen und vor einem Sturm Schutz suchten. Sie befanden sich auf dem Rückweg von ihren Sommerfangplätzen vor Tunesien und entschieden sich, während sie auf besseres Wetter warteten, und in der Hoffnung mit noch mehr Schwämmen ihre Ausbeute aufzubessern, hier ihr Glück zu versuchen. Man erzählt sich, dass damals ein Taucher mit dem Namen Elias Stadiatis mit der damals üblichen Ausrüstung – Anzug aus Segeltuch, schwerer Kupferhelm und ein unhandlicher Versorgungsschlauch, der gleichzeitig die einzige Verbindung nach oben darstellte – als Erster hinuntertauchte. Minuten später kam er völlig aufgeregt zurück an die Oberfläche und rief, er habe „überall auf dem Meeresboden Leichen“ gesehen. „Überall Leichen!“ Diese „Leichen“, so sollte sich bei weiteren Tauchgängen herausstellen, war eine unglaublich große Ansammlung atemberaubender Bronze- und Marmorstatuen, Relikte eines unbekannten Schiffes, das vor Tausenden von Jahren auf Grund gegangen war. Ihre Entdeckung läutet den Beginn einiger der außergewöhnlichsten Funde unserer Zeit ein.

Underwater archaeology ©Brett Seymour

©Brett Seymour

Trotz der unglaublichen Schönheit der Statuen, die gefunden und geborgen wurden, ist das Antikythera Wrack zweifelsohne am bekanntesten für das Gerät, das als „Antikythera Mechanismus“ und als „ältester Computer der Welt“ berühmt wurde. Derart komplizierte, präzise gearbeitete und ineinander verzahnte Zahnräder aus Bronze, mit winzigen Skalen und Inschriften, wurden noch nie zuvor (und auch danach nicht mehr) entdeckt. Was am meisten überwältigt, ist aber wahrscheinlich das Alter des Geräts. Die Tatsache, dass es von den alten Griechen vor über 2.000 Jahren gebaut wurde, bedeutet, dass es seiner Zeit sehr weit voraus war. Bis zu dieser Entdeckung waren noch nie zuvor andere derart akkurate Skalen oder Zahnräder aus dieser Ära gefunden worden. Die Meinung darüber, wie genau das Geräte verwendet wurde, gehen auseinander, aber heutzutage gehen Experten davon aus, dass es die Bewegungen von Sonne, Mond und Planeten voraussagen und Finsternisse sowie die Kreisläufe der alten Olympischen Spiele anzeigen sollte.

Das Wrack beflügelte die Fantasie der Menschen auch noch Jahrzehnte nach seiner Entdeckung. Die legendären Tauchpioniere Jacques Cousteau und Frederic Dumas leiteten 1952 und 1976 Expeditionen dorthin. Während ihrer Besuche entdeckten sie zwar keine weiteren Teile des Antikythera Mechanismus, konnten der beeindruckenden Liste der bereits aus dem Wrack geborgenen Schätze aber weitere Funde hinzufügen. Trotz vieler wunderbarer Funde und der offensichtlichen Wahrscheinlichkeit, dass es noch mehr zu finden gab, sollte es jedoch viele Jahre dauern, bis ein weiteres Archäologenteam zurückkehrte…

Dive Across Canada

Tauchen in Kanada

Aus Tauchersicht hat Kanada wirklich viel zu bieten: Lange Küstenstreifen am atlantischen, pazifischen und arktischen Ozean, mehr Flüsse als der Rest der Welt zusammen und 20 Prozent des weltweiten Süßwasseraufkommens. Und Kanada gilt als eine der weltweit friedfertigsten und freundlichsten Nationen.

Kanada ist riesig und abwechslungsreich. Hier gibt es die schneebedeckten Rocky Mountains, unendliche Prärien, Eisberge und arktische Weiten, die kulturellen Angebote von Montreal, Kaffee und Doughnuts bei Tim Hortons, Lachs aus British Columbia und Rodeos in Calgary. Und Kanada ist eine fantastische Tauchdestination.

Einen Überblick über die Unmengen an Tauchmöglichkeiten erhältst du am besten, wenn du regional denkst. An der Westküste lockt der Pazifik. Die Prärieprovinzen haben mehr tolle Tauchplätze als der Name vermuten lässt. In Zentralkanada gibt es Wracktauchplätze, die es mit den Besten der Welt aufnehmen können. An die atlantischen Provinzen grenzt noch ein weiterer ganzer Ozean, der starke Gezeiten aufweist. Und über allem thronen, und das sollte kein Abenteurer vergessen, die nahezu unendlichen arktischen Gebiete.

Die besten Tauchgänge

Westküste

  • Saltery Bay – Dieser beliebte Tauchplatz vor Powell River im pazifischen Nordwesten bietet Tauchern einen leichten Einstieg von Land aus und wirklich tolle Tauchgänge. Hier solltest du die Meerjungfrau nicht verpassen (im Ernst!) und an der mit Schwämmen geschmückten Steilwand, die schnell bis auf 60 Meter abfällt, deine Tiefe im Auge behalten.
  • Whytecliff Park – Dieser Tauchplatz befindet sich an der spektakulären Küste von Howe Sound und ist von Vancouver aus leicht zu erreichen. Verschiedene Tauchmöglichkeiten erleichtern hier Neulingen und Tauchveteranen gleichermaßen die Tauchgangsplanung. Alle sollten die Augen nach den Riesenkraken offen halten, die hier Kultstatus haben. Tiefen von bis zu 30 Metern sind hier für Taucher von Land aus leicht zu erreichen.
  • Porlier Pass – In diesem Strömungskanal zwischen den Gulf Islands gibt es mehrere Tauchplätze, u. a. Boscowitz Rock und die Reste eines Schleppers, der mit Anemonen geschmückt und zu einem Magnet für Meeresbewohner geworden ist. Das sind Weltklasse-Tauchplätze, die eine Seite in jedem Tauchlogbuch verdienen.

Prärieprovinzen

  • Clear Lake – Ein großartiger, künstlich angelegter Tauchplatz. Hier gibt es eine lebensgroße Kuh aus Keramik, eine Unterwasserdruckkammer, eine Taucherglocke und viele andere für Taucher sehr interessante ungewöhnliche Objekte.
  • Whiteswan Lake – Erforsche eine alte Stadt, die für den Bau von zwei Dämmen und einer Stauanlage geflutet wurde. Hier waren auch Taucher am Werk und haben kreative Strukturen als Highlights hinzugefügt.
  • West Hawk Lake – Dieser See entstand durch einen prähistorischen Meteoriteneinschlag und ist über 100 Meter tief. Felswände und -vorsprünge wechseln sich mit abfallenden Sandböden ab und bieten Schwarzbarschen ein Zuhause.

Zentralkanada

  • Fathom Five – In diesem Meerespark ist das Wasser klar und sauber, es gibt tolle Unterwasserklippen, Höhlen und Überhänge und außerdem noch über 20 Schiffswracks. Hier findet jeder Taucher etwas, egal welche Ausbildungsstufe er hat.
  • Keystorm – Dieses spektakuläre Wrack lief 1912 in der Nähe von Scow Island auf die Felsen und liegt jetzt in 6-35 Metern auf seiner Steuerbordseite. Tieftaucher können hier an Heck und Schraube spektakuläre Fotos schießen. Außerdem gibt es jede Menge im Schiff zu entdecken, u. a. den Frachtraum, das Ruderhaus und die Maschinenräume. Taucher, die ins Wrack hineintauchen, müssen aufpassen, dass sie ihre Orientierung nicht verlieren, da das Wrack stark Schlagseite hat. Viele sagen, die Keystorm sei das beste Wrack in der Region.
  • Forillon National Park – Dieser geschützte Park ist ein toller Ort, die vielfältige Unterwasserwelt des Golfs von St. Lawrence ganz aus der Nähe kennenzulernen. Hier gibt es einige Plätze, die von Land aus betaucht werden können und recht tief sind.

Die atlantischen Provinzen

  • HMCS Sagueny – Die HMCS Saguenay wurde 1994 versenkt und liegt nun in 27 Metern Tiefe. Sie hat stark Schlagseite und liegt zum Teil im Sand vergraben. Das Wrack bietet vielen verschiedenen Meereslebewesen ein Zuhause.
  • Bell Island Wracks – Die PLM-27 ist eines von vier Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg vor Bell Island. Sie ist relativ leicht zugänglich und ein toller Tauchplatz für Taucher jeder Ausbildungsstufe. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die riesige Schiffsschraube.
  • Deer Island – Hier musst du auf die Gezeiten achten. Wenn nicht, dann könntest du bei deiner geplanten Tiefe um bis zu 15 Meter daneben liegen. Man muss unbedingt bei Stauwasser tauchen. Die Gezeiten sind die Lebensgrundlage einer großen Vielfalt von Meeresbewohnern und hier gibt es unglaublich viele Filtrierer wie Schwämme und Anemonen. Hummer verstecken sich unter Vorsprüngen, sind aber neugierig und kommen für ruhige und vorsichtige Taucher auch hervor.

Das arktische Kanada

  • Wale und Eis – Über spezielle Anbieter und mit der richtigen Ausrüstung kann man in den Gewässern der kanadischen Arktis mit riesigen Meeressäugern tauchen. Begegnungen mit Narwalen, Belugas, Grönlandwalen und Buckelwalen sind hier keine Seltenheit. Und ein bisschen Grundzeit in einer einzigartigen Unterwasser-Eislandschaft ist auch drin. Eisberge und Packeis sind hier das Bühnenbild für Abenteuer, die auf Löffellisten gehören.

Tauchfakten

Sicht – Je nach Tauchplatz unterschiedlich, bis zu 50 Meter und mehr an einigen Süßwasserplätzen.

Wassertemperatur – Je nach Region zwischen unter Null und über 35 °C.

Wetter – Große Unterschiede je nach Region. Entscheide dich für ein Reiseziel und schau dir deine Region dann genauer an.

Meeresbewohner – Hier findest du nahezu alle Arten, nur keine tropischen. Arktische Wale, Amerikanische Hummer, Seewölfe und Riesenkraken in British Columbia und Süßwasserarten in den vielen Seen und Steinbrüchen.

KursempfehlungWreck und Deep Diver Spezialkurse (Wracktauchen bzw. Tieftauchen) für die vielen Wracks im Süß- und Salzwasser. Der Dry Suit Diver-Kurs (Trockentauchen) macht für viele kanadische Tauchplätze Sinn. Der Digital Underwater Photographer bietet sich für alle Tauchplätze an.

Reise-Infos

Hinweis – Reisen, egal zu welchen Zielen, können durch gewisse Umstände negativ beeinflusst werden. Unter anderem beispielsweise durch verschärfte Sicherheitslagen, Ein- und Ausreiserichtlinien, lokale Gesetzgebung und Kultur, Naturkatastrophen und Klimabedingungen. Egal welches Reiseziel du hast: prüfe bitte während deiner Reiseplanung und noch einmal kurz vor deiner Abreise die Reisewarnungen deiner jeweils zuständigen Stelle bzw. des zuständigen Ministeriums.

Sprache – Die offiziellen Landessprachen sind Englisch und Französisch.

Währung – Kanadischer Dollar

Große Flughäfen – Der meiste Luftverkehr läuft über Toronto, Vancouver, Montréal, Calgary und Edmonton. Die kanadische Verkehrsinfrastruktur ist generell hervorragend.

Strom – 120 Volt, 60Hz. Internet ist weit verbreitet.

Sehenswürdigkeiten an Land – Von großen Weltstädten bis zur fast endlosen Wildnis – deine Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt.

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Seltsames über Seelilien

Vor kurzem haben wie ein paar Videos geteilt, in denen Seelilien frei durchs Meer schweben. Es ist faszinierend ihnen zuzusehen und die Videos, die wir kürzlich geteilt haben, haben bei euch einige Fragen zu diesen Wesen aufgeworfen. Hier also ein paar interessante Fakten über Seelilien.

Sie sind keine Seesterne.

Sie sind aber mit den Seesternen und Seeigeln verwandt. Wie Seesterne sind auch Seelilien meist fünffach symmetrisch.

Sie sind keine Pflanzen.

Obwohl sie aussehen wie Blumen, sind sie keine Pflanzen. Sie sind Stachelhäuter – Tiere mit einer rauen, stachligen Oberfläche und fünffacher Symmetrie.

Es ist wahrscheinlicher ein Seelilienfossil zu finden als eine lebende Seelilie.

Heutzutage sind sie selten, aber einst gab es sehr viele und sehr unterschiedliche Seelilien.

Crinoids fossil

Seelilien sind alt… wirklich sehr alt.

Seelilien gibt es schon seit dem Ordovizium – also sei 490 Millionen Jahren! Paläontologen glauben jedoch, dass sie sogar noch sehr viel älter sein könnten.

Haarsterne oder Seelilien?

Rund 700 lebende Seelilienarten sind bekannt. Es gibt sie generell in zwei Formen. Seelilien mit „Stamm“ und solche, die ihren „Stamm“ während ihrer Reifung verlieren. Wenn von „Seelilien“ die Rede ist, sind meist die Seelilien mit „Stamm“ gemeint, da sie der Blume an Land so ähnlich sehen. Ihr Stamm kann sich im Meeresboden verankern. Die Seelilien ohne Stamm, also die Haarsterne, schweben frei durchs Meer.

Sie essen mit den Händen.

Naja, sozusagen. Die Feder-ähnlichen Arme von Seelilien sind mit klebrigem Schleim bedeckt, der vorbeischwebende Nahrung einfängt. Die Nahrungspartikel werden dann von winzigen Röhrenfüßen, die auf den Armen wachsen, in die Mitte des Arms transportiert, von wo aus sie in den Mund gelangen.

Crinoids

Sie kennen keine Grenzen

Seelilien findet man für gewöhnlich in rund 200 Metern Tiefe, Arten ohne „Stamm“ trifft man aber auch manchmal in sehr viel flacherem Wasser an.

Willst du sie mal mit eigenen Augen sehen? Die besten Chancen dazu hast du, wenn du jetzt mit dem Tauchen beginnst. Und wer weiß, vielleicht hast du ja Gluck?

Malta: Das Azure Window

Vor einer Woche stürzte das Azure Window, auch bekannt als das Blaue Fenster von Dwejra, auf Gozo (Malta) zusammen. Es hatte 500 Jahre lang in der Bucht von Dwejra gestanden und war entstanden, als zwei Meereshöhlen erodierten und sich miteinander verbanden. Im Laufe der Jahre waren unzählige Besucher gekommen, um das Naturwunder zu sehen. Es war das Tor zu Maltas einzigartiger, pulsierender Landschaft.

Es war aus dem Film „Kampf der Titanen“ von 1981 und aus der ersten Folge von „Game of Thrones“ bekannt und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Malta. Viele Menschen teilten in den sozialen Medien ihre Trauer und Geschichten rund um das legendäre Wahrzeichen.

Schlimm, dass es das Azure Window nicht mehr gibt…

Um alle etwas aufzumuntern, wollen wir uns aber einmal genauer anschauen, was die maltesischen Inseln sonst noch zu bieten haben.

Das ganze Jahr über warmes Wasser

Malta befindet sich etwas im Westen des zentralen Mittelmeers und ist eines der wenigen europäischen Tauchgebiete, das das ganze Jahr über warmes Wasser hat. Die Wassertemperatur liegt von Dezember bis April bei angenehmen 15-17°C und bei 18-25°C von Mai bis November. Das Klima an Land gilt als das beste weltweit, die Sommer sind heiß und trocken, die Winter kurz und kühl.  Die Lufttemperatur liegt durchschnittlich bei 10-15°C im Januar und bei 21-30°C im Juli.

Über 50 Tauchplätze

Wenn es dir noch nicht genügt, dass das Wasser das ganze Jahr über warm ist, dann überzeugen dich vielleicht die über 50 Tauchplätze. Von geschützten Buchten über tiefe Tauchgänge für Fortgeschrittene gibt es hier für Jeden und für jede Ausbildungsstufe etwas zu entdecken. Außerdem gibt es über 25 Wracks zu erforschen, von geschichtsträchtigen Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu erst kürzlich gesunkenen künstlichen Riffen.

Meeresbewohner

An den zahlreichen maltesischen Tauchplätzen gibt es sehr viele Meeresbewohner zu sehen. Hier kannst du mit Barrakkudas, einigen der größeren Zackenbarschen des Mittelmeers und mit Stachelrochen, Kardinalfischen und Papageienfischen rechnen. Die Kalksteinhöhlen und zerklüfteten Ecken und Winkel bieten Muränen, Okotpussen, Kalmaren und Meeraalen den perfekten Unterschlupf. Im Sommer ist auf Malta Seepferdchenzeit. Aber diese wunderschönen Geschöpfe sind klein und Meister der Tarnung, also fordere deinen Tauchguide heraus, damit er welche findet.

Weitere Informationen zu den Meeresbewohnern und den besten Tauchgängen auf Malta findest du hier.

Auch interessant

Laut der Legende (aus der Odyssee von Homer) ist Gozo die Insel, auf der die Nymphe Kalypso Odysseus gefangen hielt. Hier gibt es auch die weltweit ältesten freistehenden Gebäude, wie z. B. die Ġgantija-Tempel und die Insel ist für ihren Karneval bekannt, der den ganzen Sommer über gefeiert wird.

Wenn du mehr über das Tauchen auf Malta erfahren möchtest, dann besuche hier unser Seite zum Thema Tauchurlaub.

7 Fakten über Plastiktüten, die dafür sorgen werden, dass du sie in Zukunft anders benutzt

Dass Plastiktüten schlecht für die Umwelt sind, lässt sich nicht leugnen. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen und dokumentiert – und trotzdem werden pro Sekunde weltweit immer noch 160.000 Plastiktüten benutzt. Das muss sich ändern und deshalb haben wir ein paar Fakten zusammengetragen, die dafür sorgen werden, dass du (und deine Freunde) Plastiktüten in Zukunft anders verwendest (und sie hoffentlich irgendwann garnicht mehr benutzt).

Pro Sekunde werden weltweit 160.000 Plastiktüten benutzt.

Okay, ich weiß, davon war schon in der Einleitung die Rede. Aber denk mal genau darüber nach, wie groß diese Zahl eigentlich ist. In JEDER einzelnen Sekunde. Insgesamt kommt man da auf bis zu eine Trillion Plastiktüten pro Jahr.

Mit der Menge an Erdöl, die zur Herstellung einer Plastiktüte benötigt wird, könnte ein Auto 11 Meter weit fahren.

Das hört sich vielleicht nicht weit an, summiert sich aber schnell. Mit der Menge an Erdöl, die zur Herstellung von zehn Plastiktüten benötigt wird, könnte ein Auto ein Fußballfeld entlang fahren – du siehst also, was ich meine. Das summiert sich schnell. Jetzt rechne mal mit den oben genannten Zahlen und schon sind wir bei riesigen Entfernungen.

Eine Plastiktüte wird durchschnittlich 12 Minuten lang benutzt.

Zwölf Minuten. Mehr ist hierzu nicht zu sagen. Nach dem sie zwölf Minuten lang benutzt wurde, wird sie normalerweise weggeworfen. Tatsächlich werden weniger als 3 % aller Plastiktüten weltweit wiederverwertet. Und sobald sie einmal weggeworfen wurden, verschmutzen Plastiktüten 1.000 Jahre lang die Umwelt ehe sie zerfallen!

267 verschiedene Tierarten sind vom Müll im Meer betroffen.

Uns ist klar, dass es hierbei nicht speziell um Plastiktüten geht, aber dennoch besteht 90 % des Mülls im Meer aus der einen oder anderen Art Plastik. Wenn du das Video von National Geographic unten noch nicht gesehen hast, das davon handelt, wie es sich anfühlt, in einer Plastiktüte gefangen zu sein, dann schaue es dir jetzt an.

Plastiktüten gehören zu den 12 Gegenständen, die am häufigsten bei Aufräumaktionen in Küstengebieten eingesammelt werden.

Laut der gemeinnützigen Organisation Center for Marine Conservation gehören Plastiktüten zu den 12 Gegenständen, die bei Aufräumaktionen in Küstengebieten am häufigsten eingesammelt werden. Ein Grund mehr, ihre Nutzung einzuschränken.

Wenn wir alle Plastiktüten der Welt zusammenkleben würden, dann könnten wir die Erde damit 4.200 Mal umwickeln.

Richtig. Nicht einmal oder zweimal, sondern 4.200 Mal!

Wenn nur ein Mensch alle Plastiktüten wiederverwerten würde, die er im Laufe seines Lebens benutzt, dann wären das schon 22.000 Plastiktüten weniger für die Umwelt.

Dieser eine Mensch könntest du sein. Und wenn du diese Informationen mit deinen Freunden teilst, dann würden in Zukunft sehr viel weniger Plastiktüten die Umwelt verschmutzen.

Malaysia

Multitalent Malaysia

Malaysia

Stell dir kristallklares Wasser vor, das wunderschöne Inseln mit reinen, weißen Stränden umspült. Stell dir Palmen vor, die sich in der sanften, tropischen Brise hin- und herwiegen. Und im Hintergrund üppiger, grüner Regenwald – das ist Malaysia. Für Gerätetaucher ist Malaysias Artenvielfalt geradezu überwältigend. Das Land ist zweigeteilt – in die Malaiische Halbinsel, die im Süden an Thailand grenzt und das Malaiische Borneo, das das nördliche Viertel dieser weltweit drittgrößten Insel umfasst. Die Tauchmöglichkeiten werden nur noch von der kulturellen Vielfalt des Landes übertroffen.

Hunderte von tropischen Inseln sind von einer unglaublichen Auswahl an Tauchplätzen und unentdeckten Stränden umgeben. Für deine Tief-, Strömungs-, Wrack-, Grotten- und Steilwandtauchgänge kannst du aus einer Vielzahl Unterwasserlandschaften mit schräg abfallenden Riffen, Felsnadeln und Korallengärten auswählen. Hier findet man weltberühmte Steilwand-Tauchmöglichkeiten mit über 3.000 Arten von Meeresbewohnern und einige der besten Makrotauchplätze der Welt. Von der Malaiischen Halbinsel aus gelangt man zu den Perhentian-Inseln mit ihren hohen Felsnadeln und zur Insel Redang mit einigen der am weitesten entwickelten Korallengärten weltweit. Die Insel Tioman vor der Ostküste der Halbinsel hat erstaunliche Korallenformationen zu bieten und im nahegelegenen Tiefwasser befinden sich viele Wracks für Tec-Taucher.

Die besten Tauchgänge

  • Pulau Sibuan, Semporna – Gehört zu den Inseln und Riffen, zu denen man von Semporna aus eine Tagesausfahrt machen kann. Pulau Sibuan wird nur von ein paar wenigen als Seenomaden lebenden Bajau-Familien bewohnt. Die hervorragenden Möglichkeiten zum Muck-Diving, die es hier gibt, werden oft übersehen und die Taucher stürzen sich eher auf die Tauchplätze mit den bekanntesten Namen. Die im Semporna Marine Park gelegene Insel Pulau Sibuan ist jedoch die Topadresse zur Beobachtung von Mandarinfischen, Nacktkiemern und vielen ihrer Nachbarn.
  • Tunku Abdul Rahman Park, Kota Kinabalu – Hauptanziehungspunkt für Taucher ist hier das Makro-Leben. Wer sich aber ab und an auch mal umschaut und nach oben, auf den warten auch Riffhaie, Schildkröten und Rochen. Ihren Höhepunkt erreicht die Tauchsaison in den Monaten März und April, wenn Walhaie um Aufmerksamkeit wetteifern.
  • Das Wrack Atago Maru, Miri – Dieses 105 Meter lange japanische Handelsschiff aus dem Zweiten Weltkrieg steht aufrecht und seine Aufbauten befinden sich nur 10 Meter von der Oberfläche entfernt. Im von Korallen bewachsenen Rumpf wohnen jetzt Muränen und räuberische Barsche, und in der näheren Umgebung treiben sich häufig Makrelen und Barrakudas herum.
  • Tiger Reef, Tioman – Diese Felsnadel befindet sich unter Wasser auf einer durchschnittlichen Tiefe von 15 Metern und ist mit wunderschönen Korallenformationen, Seelilien, Gorgonien und Seefächern bewachsen. Starke Strömungen führen hier bei fast jedem Tauchgang verschiedene große Makrelen- und Barrakudaschwärme vorbei. Wenn du in die Canyons hinein- und wieder heraustauchst, kannst du dir die Rifffische, Muränen und Drachenköpfe aus der Nähe anschauen.
  • Das Sugar Wrack, Perhentian Inseln – Dieser große Zuckerfrachter sank während eines Monsuns im Jahr 2000 und liegt nun in 30 Metern Tiefe auf der Seite. Das Wrack wurde schnell von Korallen und anderen Meeresbewohnern eingenommen und bietet nun Rifffischen, Barrakudas und Bambushaien ein Zuhause und ein Versteck. Große Schnapper- und verschiedene Makrelenschwärme ziehen ihre Kreise um den Rumpf.
  • Wracks aus dem 2. Weltkrieg, Kuching – Direkt vor der Küste von Kuching liegen einige Wracks. Die japanischen Schiffe, u. a. die auseinander gebrochene Katori Maru und die intakte Hiyoshi Maru wurden von niederländischen U-Booten versenkt. Beide Wracks liegen etwa 20 Meter unter der Oberfläche und sind Zufluchtsorte für Meeresbewohner wie Barrakudas, Fledermausfische und Schnapper.
  • Pulau Lima, Redang – Dieser Unterwasserberg vor Pulau Lima hat faszinierende Felsformationen zu bieten, die bis in 30 Meter Tiefe hinabreichen. Die Strömung bringt hier manchmal große pelagische Arten wie Mantarochen oder Wale vorbei. Halte Ausschau nach Thunfischen, Barrakudas, Zackenbarschen und Schwarzspitzenhaien. Hart- und Weichkorallen, Gorgonien, Seeanemonen und Peitschenkorallen gibt es hier in Hülle und Fülle.
  • Pulau Saga, Lumut – Nur ein paar Fahrtstunden von Kuala Lumpur entfernt kann man vor Pulau Saga hervorragende Makrotauchgänge machen. Hier treffen die Taucher im Flachwasser auf Nacktschnecken, Seepferdchen und Anemonen mit Anemonenfischen. An den Rändern des Riffes ziehen Drückerfische und Blaupunktrochen vorbei und in den geschützten Gewässern wohnen unzählige Rifffische wie z. B. Füsiliere, Kofferfische und Halfterfische.

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Tauchfakten

Sicht – Je nach Region und Jahreszeit beträgt die Sicht 10 bis 40 Meter.

Wassertemperatur – So nahe am Äquator kann man das ganze Jahr über mit Wassertemperaturen von 26-30 ⁰C rechnen.

Wetter – Das Wetter ist in ganz Malaysia tropisch und es herrschen Lufttemperaturen von 21-32 ⁰C. Die Regenzeit von November bis März kann zwar die Tauchbedingungen beeinflussen, tauchen kann man hier aber das ganze Jahr über.

Meeresbewohner – Nahezu überall wirst du Schildkröten und noch mehr Schildkröten begegnen. Riffhaie, Barrakudaschwärme, verschiedene Makrelenarten, Büffelkopf-Papageienfische, Napoleon-Lippfische, Kaiserfische, Zackenbarsche, Fledermausfische, Stachelrochen, Kofferfische, Drachenköpfe, Röhrenaale und Muränen werden häufig gesichtet. Meist sieht man auch Falterfische, Schnapper, Drückerfische, Kugelfische, Garnelen, Nacktschnecken, Blaugeringelte Kraken, Karnevalstintenfische, Mandarinfische und Seepferdchen.

Kursempfehlung – Mach die PADI Peak Performance Buoyancy und PADI Deep Diver Kurse, damit du problemlos an den Steilwänden von Sipadan entlanggleiten kannst. Der PADI Digital Underwater Photographer ist ein Muss, wenn du die Schönheit der Unterwasserwelt richtig einfangen willst. Malaysia wird auch bei technischen Tauchern immer beliebter, also schau dir mal die PADI TecRec Kurse, wie z. B. den PADI Rebreather Diver Kurs an, falls dich das interessieren könnte. Du kannst auch PADI Profi werden und deinen PADI Divemaster Kurs, Assistant Instructor Kurs oder deine Ausbildung zum Open Water Scuba Instructor im wunderschönen Malaysia machen.

Reise-Infos

Hinweis – Reisen, egal zu welchen Zielen, können durch gewisse Umstände negativ beeinflusst werden. Unter anderem beispielsweise durch verschärfte Sicherheitslagen, Ein- und Ausreiserichtlinien, lokale Gesetzgebung und Kultur, Naturkatastrophen und Klimabedingungen. Egal welches Reiseziel du hast: prüfe bitte während deiner Reiseplanung und noch einmal kurz vor deiner Abreise die Reisewarnungen deiner jeweils zuständigen Stelle bzw. des zuständigen Ministeriums.

Sprache – Bahasa Malaysia ist zwar Landessprache, Englisch ist aber auch weit verbreitet. Außerdem werden verschiedene chinesische Dialekte und Hindi gesprochen.

Währung – Malaysische Ringgit. In den Städten und in vielen größeren Hotels, Restaurants und Geschäften werden Kreditkarten akzeptiert.

Flughäfen – Internationale Flughäfen gibt es in Penang (Penang International Airport), Johor Bahru (Senai International Airport), Kota Kinabalu (Kota Kinabalu International Airport), Kuching (Kuching International Airport) und Langkawi (Langkawi International Airport).

Strom und Internet – 240 Volt, 50 Hz. Internet gibt es in den Städten und in den meisten Urlaubsressorts.

Sehenswürdigkeiten an Land – Schaue dir die höchsten Hochhäuser der Welt in Kuala Lumpur an, besuche die Sabah Parks und besteige den Mount Kinabalu, besuche das Orang Utan-Schutzgebiet Sepilok in der Nähe von Sandakan, geh im Gunung Mulu Nationalpark Höhlenwandern, lerne in den Dschungeldörfern alte Kulturen kennen, besuche die vielen von Affen bewohnten Tempel im ganzen Land oder erkunde den Dschungel von Borneo.

Links für weitere Informationen:

tourism.gov.my

geographia.com/malaysia

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Erlebe das Rote Meer von einem Livaboard aus

Geschrieben von Gast- Bloggerin, Alexandra Dimitriou

Im November hatte ich das Glück, einen Platz auf einem Livaboard (Love-a-Board) zu den Brüdern, Elphinstone und Daedalus in Ägypten, mit den Masters of the Red Sea zu ergattern. Es war fantastisch. Atemberaubend. Unglaublich. Es braucht ein neues Wort, um zu beschreiben, wie klasse diese Reise war!! Sie erfüllte und überstieg all meine Erwartungen. Ich liebe Livaboards, ich liebe Ägypten und ich liebe Tauchen, mehr als alles andere auf der Welt! (Sagt es meinem Mann nicht!)

Willst du wissen, warum?

Ägypten ist das nächstgelegenste, vielfältigste Tauchziel zu Europa und dem Mittleren Osten (perfekt, wenn man sich so langweilt, wie ein Kleinkind innerhalb einer Stunde mit einer kaputten Rassel!)

Zwischen Afrika und Asien gelegen, ist das Rote Meer ein Wasserzulauf für den Indischen Ozean, mit einer maximalen Tiefe von über 2000 Metern / 6560 Fuß. Es ist das nördlichste tropische Meer auf der nördlichen Halbkugel, was bedeutet, dass Flüge von den westlichsten, europäischen Zielen, nur etwa 5 Stunden dauern.

Es ist eine ‚Global 2000 Ecoregion’

Das Rote Meer, das vom WWF als ein Ort, den es aktiv zu bewahren gilt, ernannt wurde, bietet ein erstaunlich vielfältiges, marines Ökosystem. Mit lebendigen, flachen Korallengärten, bis hin zu steilen Wänden und Abhängen, beherbergt das Rote Meer tausende von Tauchplätzen in einem sehr konzentrierten Gebiet. Jedes davon hat seine eigenen, erreichbaren Grenzen, für jeden einzelnen Taucher auf dem Planeten. Klingt gut, nicht wahr?

Etwas für jeden Geschmack: Die ägyptische Speisekarte des Roten Meeres, kann für Möchtegern- Livaboards in 3 Delikatessen unterteilt warden:

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Menü 1: Nördliche Route. Für diejenigen, die Farben, Korallen und Jacques Cousteau lieben.

Von Dahab nach Sharm-el-Sheikh ist wohl die einfachste Route, aber lasse dich von der Schwierigkeitsstufe nicht täuschen, es gibt auch einige sehr anspruchsvolle Tauchgänge für Techies. Der wahrscheinlich berühmteste davon ist wohl Blue Hole in Dahab.

Andere Tauchplätze, die unversäumbar sind, sind Shark und Yolanda Riff, das Million Hope Wrack und das Thistlegorm Wrack (entdeckt von Jacque Cousteau persönlich).

Du kannst dieses historische Wrack auch nachts tauchen, aber nur, wenn du Gast auf einem Livaboard bist – ein ganz besonderer Leckerbissen, glaub mir!

Menu 2: Brüderinseln und Variationen

Die beiden Brüderinseln liegen nahe beieinander, aber weit weg vom Festland. Elphinstone und Daedalus sind ebenfalls die beliebtesten Highlights dieser Region. Die Weltklasse-Tauchplätze, werden am meisten von fortgeschrittenen Tauchern geschätzt. Reinigungsstationen, nährstoffreiches Wasser und die Tiefe machen das Betauchen dieser Orte zu einer Freude. Haie sind auch fast garantiert, wunderbar!

Menü 3: Süden

Von Saint John aus, kannst du Tauchplätze, wie Babili Ali, GotaKebira, Zabargad und die Rocky Islands genießen. Ich selbst war noch nie dort, aber die Hai-Begegnungen sind berühmt dafür, in den Sommermonaten in den Tiefen des Sporttauchens statt zu finden.

Die Tauchplätze gehören alle dir!

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Tagesboote können nur so weit hinausgehen. Es gibt auch Grenzen, wie früh ein Taucher seinen Alarm stellen kann (zumindest gilt das für mich!). Obwohl die nördlichen Tauchplätze tagsüber erreichbar sind, sind die küstenfernern Tauchplätze nur vom Livaboard möglich. Du kannst die beiden sogar kombinieren, um einen echten Geschmack dafür zu bekommen, was das Rote Meer zu bieten hat.

Livaboard-Tauchausflüge sind auch der beste Weg, um sehr beliebte Tages-Tauchplätze zu besuchen, da du wählen kannst, wann es ins Wasser geht. Dein Kapitän weiß, wann Hauptandrang herrscht, und wird eure Ankunft drum herum planen. Ich weiß nicht, was du meinst, ich zumindest hasse es, wenn Boote und Blasen mein Gesichtsfeld und meine Sicht dominieren, wann immer ich mich umsehe. Ich möchte die Schönheit der Unterwasserwelt in all ihrer Pracht sehen, und nicht vom bunten, fluoreszierenden Neoprenanzug abgelenkt werden, der aus den Neonzeiten der 80er Jahren stammt!

Wenn du Glück hast, meilenweit das einzige Boot weit und breit zu sein, kann es nur als magisch beschrieben werden. Es ist etwas Besonderes daran, wenn man jeden Taucher benennen kann, den man für die nächsten 60 Minuten sieht, und es hat eine sehr, sehr demütigende Auswirkung. Unter Wasser bist du nur ein kleiner Punkt, ein kleiner, unbedeutender Mensch, der sich angepasst hat, um aus einer winzigen Felsspalte zu beobachten.

Groß, klein, und alles dazwischen!

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Ägypten hat alles. Korallengärten, helle Nacktschnecken, neugierige Schildkröten und Muränen, so groß wie Planeten. Napoleonfische, so groß wie Häuser, und wenn du die richtige Zeit des Jahres triffst – Mantas und Walhaie. Ein Livaboard bietet all das.