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5 Tauchtipps für eine bessere Tarierung

Buoyancy

Eines der großartigsten Gefühle beim Tauchen ist das der Schwerelosigkeit. Ob du nun über dem Bug eines Wracks schwebst, oder ein Korallenriff entlag driftest – die perfekte Tarierung spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Sicherheit und den Spaß beim Tauchen geht.

Hier haben wir fünf Tauchtipps aus dem PADI Peak Performance Buoyancy Specialty Diver-Kurs zusammengestellt, die dir helfen können:

  • Bleikontrolle: während deines PADI Open Water Diver Kurses hast du gelernt, vor jedem Tauchgang zu kontrollieren, ob du die richtige Menge Blei dabei hast – achte bitte darauf, dass du diese Kontrolle auch weiterhin immer durchführst! Ein klassischer Fehler, den Taucher immer wieder machen, ist es, zu viel Blei mitzunehmen. Wenn du das tust, dann beeinflusst das nicht nur deine Tarierung, es wirkt sich auch auf deinen Luftverbrauch aus. Denn du musst härter dafür arbeiten, den richtigen Trimm aufrechtzuerhalten und das überflüssige Blei mit dir herumzuschleppen!
  • Kenne den Unterschied zwischen Süß- und Salzwasser: wenn du sowohl im Landesinneren in Seen und alten Steinbrüchen als auch in Küstengewässern tauchst, dann musst du sichergehen, dass du deine Bleimenge immer entsprechend anpasst. In einer Salzwasserumgebung benötigst du immer mehr Blei (als Gedächtnisstütze hilft es, an das Tote Meer zu denken. Dort treibst du oben, denn dieser See ist salzig!). Sei nicht so faul und nimm in beiden Tauchumgebungen die gleiche Menge Blei mit!
  • Behalte den Überblick: benutze dein Logbuch bei ScubaEarth und notiere dort die Bleimengen, die du jeweils zusammen mit unterschiedlichen Kälteschutzanzügen brauchst. Wenn du jedes Jahr im Urlaub in den Tropen einen dünneren Anzug trägst, kannst du nachschauen, wie viel Blei du letztes Mal dabei hattest und du kannst sofort die richtige Menge verlangen, ohne viel Zeit damit zu verlieren, dich daran zu erinnern, wie das den letztes Jahr war…
  • Trag nich alles auf den Hüften: viele Tarierjackets haben jetzt integrierte Gewichte und Trimmbleitaschen, so dass du das Blei über deine ganze Ausrüstung verteilen und alles im Notfall trotzdem noch abwerfen kannst. Wenn du mit viel Blei tauchst, dann kann das bequemer sein und dir dabei helfen im Wasser den richtigen Trimm zu haben. Dein PADI Instructor kann dir die unterschiedlichen Gewichtssysteme zeigen.
  • Trimmung: die korrekte Körperhaltung im Wasser unterstützt nicht nur deine Tarierung, mit ihrer Hilfe werden auch deine Flossenschläge und deine Bewegungen im Wasser insgesamt sehr viel effektiver. Du solltest dich in horizontaler Lage durchs Wasser bewegen. Je aufrechter du bist, desto mehr Widerstand spürst du und desto mehr musst du arbeiten (auch ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass deine Flossen den Meeresboden bzw. das Riff unter dir berühren).

Der PADI Peak Performance Buoyancy Kurs behandelt alle diese Tarierungstipps und noch viel mehr im Rahmen von zwei Tauchgängen und dem dazugehörenden Theorieunterricht mit deinem PADI Instructor. Ideal, um an deiner Tarierung zu arbeiten und gleichzeitig unter der Leitung eines PADI Profis mehr Taucherfahrung zu sammeln. Kontaktiere dein PADI Dive Center vor Ort und buche einen Kurs für die perfekte Tarierung!

Ist deine Tauchausrüstung tauchbereit?

Genau wie dein Auto eine regelmäßige Inspektion benötigt, um richtig zu funktionieren, solltest du deine Tauchausrüstung auch regelmäßig einer Wartung unterziehen – besonders, wenn du eine Weile mit ihr nicht tauchen warst. Wie du bereits weißt, ist Tauchausrüstung nicht gerade billig. Schütze also deine Investition, indem du deine Ausrüstung sorgfältig pflegst und ihre Lebensdauer verlängerst. Ein regelmäßiger Service stellt auch eine zuverlässige Funktion deiner Ausrüstung bei jedem Tauchgang sicher.

BCD

Folge diesen einfachen Pflegetipps, bevor du dich in ein neues Tauchabenteuer

  • Prüfe deinen Atemregler und dein Tarierjacket gemäß der Herstellerempfehlungen, normalerweise einmal jährlich.
  • Führe eine Inspektion deiner Tauchflasche durch und lasse je nach Bestimmungen alle zwei bis fünf Jahre eine hydrostatische Druckprüfung machen.
  • Prüfe Ausrüstungsteile wie Masken, Flossen, Atemreglerschläuche und Schnorchel vor einem Tauchgang, um Risse und Löcher zu finden.
  • Prüfe deinen Nass- oder Trockentauchanzug auf ausgefranste oder fehlende Nähte oder Löcher. Falls eine Reparatur notwendig ist, bringe deinen Anzug rechtzeitig zu einem qualifizierten Service-Techniker.
  • Teste die Ein- und Auslassventile deines Trockentauchanzugs, um sicherzustellen, dass der Anzug die Luft hält und dass die Ventile nicht undicht sind.

Folge nach deinem Tauchgang diesen hilfreichen Pflegevorschlägen, um Schäden an deiner Ausrüstung zu vermeiden.

  • ScubaTanks-300x213Spüle deine Ausrüstung in frischem, warmem Süßwasser, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Verwende ein Nassanzug-Shampoo für deinen Anzug.
  • Bewahre deine Flasche nicht komplett gefüllt oder komplett entleert auf.
  • Packe Gegenstände wie Schnorchel und Flossen locker zusammen, damit sie ihre Form bewahren.

Denke daran, dass es in unterschiedlichen Regionen manchmal auch unterschiedliche Anforderungen zur Wartung von Ausrüstung gibt. Ziehe die Anforderungen in deiner Region zu Rate, um sicherzustellen, dass du den richtigen Verfahren folgst.

Um mehr über die Wartung deiner Ausrüstung und die richtigen Schritte vor und nach dem Tauchgang zu erfahren, absolviere den Equipment Specialist Kurs und profitiere vom Equipment Specialist Touch, einem neuen Produkt, das dir Informationen bietet, wie du deine Ausrüstung pflegst und die beste Ausrüstung auswählst.

Verwalte auch deine Tauchausrüstung, indem du sie deinem Ausrüstungsschrank (Gear Locker) bei ScubaEarth hinzufügst. Hier kannst du Kauf- und Service-Daten, Seriennummern etc. verfolgen

ScubaEarth Gear Locker