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PADI AmbassaDiver Manuel Bustelo: Abenteuer und nachhaltiges Leben

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PADI AmbassaDiver Manuel Bustelo erinnert sich an seine ersten Jahre in den argentinischen Bergen und daran, wie er zum Tauchen kam.


Als ich noch ein Kind war, brachten mich meine Eltern auf Anraten meines Arztes und zur Bekämpfung meiner Asthmasymptome regelmäßig in die Berge. Ich wurde in Mendoza geboren, in einer Stadt, die sich am Fuße der argentinischen Anden befindet. Innerhalb einer Stunde konnte man von dort aus die reine Luft in 2.000 Metern Höhe erreichen.  Ich habe sehr viele Erinnerungen an die Zeit mit meinen Eltern in den Bergen. Die Höhe wurde mein Naturspielplatz und mit 18 Jahren bestieg ich schließlich die höchsten Berge der Anden.

Ein paar Jahre später war ich der erste Mann, der aus 6.800 Metern Höhe mit dem Fahrrad nach unten fuhr. Ein Dokumentarfilm, der bei neun Bergfilmfestivals gezeigt wurde, brachte mich dann nach Mittelamerika, wo ich Werbung für Mountainbike-Rennen machte. Als ich 28 war und in einer Bar in Granada (Nicaragua) von meinen Unternehmungen erzählte, fragte mich jemand, warum ich es noch nie mit dem Gerätetauchen probiert hatte. Obwohl alle meine Abenteuer bisher immer in hohen Höhen oder auf einem Mountainbike stattgefunden hatten, fühlte ich mich sofort angesprochen!

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Wissen bedeutet Verantwortung und Verantwortung bedeutet Veränderung.

Meinen PADI Open Water Diver Kurs machte ich in Roatan (Bay Islands, Honduras). Mein allererster Gedanke dabei war fast schon mathematischer Natur. Ich sagte zu mir: „Junge, 70% dieses wundervollen Planeten, den du kennst, befinden sich unter Wasser. Die ältesten Ökosysteme haben sich unter Wasser gebildet. Es gibt also außer den Bergen, die du kennst, noch viel mehr zu entdecken. Es wird Zeit abzutauchen!

Seitdem habe ich nie mit dem Tauchen aufgehört und es hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich habe die Meere der Welt erkundet, habe gesunde und nicht so gesunde Riffe gesehen; Stunden damit verbracht, neue Arten zu beobachten und ich habe den unglaublichen Schaden, den Plastik in unseren Meeren anrichtet, mit eigenen Augen gesehen. Die Veränderungen, die ich an mir selbst bemerkt habe, sind ein direktes Ergebnis dieser langen Liste aus Erinnerungen und Erfahrungen aus erster Hand.

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Ich konnte schon Eisberge schmelzen sehen, während ich die faszinierende Schönheit abgelegener Bergformationen bewunderte. Durch das, was ich unter Wasser gesehen habe, fühle ich mich viel enger mit Mutter Natur verbunden. Am Great Barrier Reef hörte ich zahllosen Wale und Delfine zu und war von so vielen Fischen umringt, dass ich meinen Buddy fast nicht mehr sehen konnte. In Roatan verbrachte ich meine Sicherheitsstopps in der Gesellschaft von Trompetenfischen, die in Schaumkorallen gruben, während Schildkröten friedlich an mir vorbei schwammen und ich Gruppen von Adlerrochen vorbeikommen sah.

Wissen bedeutet Verantwortung und Verantwortung bedeutet Veränderung. Durch den PADI Open Water Diver Kurs bin ich der Natur näher gekommen als jemals zuvor. Mein Ziel ist es, die Sicht der Menschen auf unsere Meere, die Arten, die darin leben und den Schutz, den sie brauchen, zu verändern. Die Meere brauchen unsere Hilfe und Gerätetauchen ist der Weg, mit dem sich diese Hilfe erreichen lässt.

Die besten Ziele zum Eistauchen

Während Warmwassertaucher ihre Ausrüstung zusammenpacken und in einen Winterschlaf verfallen, haben Taucher mit einem Brevet im Trockentauchen viel Spaß beim Tauchen und weniger Gerangel. Hier präsentieren wir dir fünf Ziele für deine (warm eingepackte) Löffelliste.

Das Weiße Meer

Das Weiße Meer in Russland gilt als eines der zehn besten Tauchziele weltweit und bietet Tauchern mit der richtigen Ausbildung ebenso viele Herausforderungen wie Belohnungen. Die Wassertemperaturen unter dem Eis liegen bei durchschnittlich -2 °C und nach dem Tauchgang wartet kein kühles Getränk in einer Kokosnuss auf dich.

Aber wenn du gerne mal mit einem Hundeschlitten fahren, unter den Polarlichtern schlafen und von einem Beluga-Wal angelächelt werden willst, dann halte dir den März frei. In den Sommermonaten kannst du hier Orkas, Belugas oder Grönlandhaien begegnen.

Beluga Whale - White Sea Winter Diving

Baikalsee

Der Baikalsee in Russland steckt voller Superlative. Er ist der älteste und tiefste See der Welt und auch einer der klarsten. Die Sicht kann 38 Meter und mehr betragen. Im See befinden sich etwa 20% der (ungefrorenen) Süßwasserreserven der Welt sowie über 1.900 verschiedene Pflanzen- und Tierarten, u. a. Süßwasserrobben.

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Norwegen

Mit seiner reichen Fauna und Flora und Hunderten von Wracks hat Norwegen Tauchern, die sich ins kalte Wasser trauen, viel zu bieten. Besucher, die im Januar kommen, haben die Chance Orkas zu sehen, die den Heringsschwärmen folgen und sie haben eine Sicht von 30 Metern und mehr.

Vor der Küste von Bergen können Wrackfans an zwei Wracks aus dem 2. Weltkrieg tauchen, die nur 60 cm voneinander entfernt liegen (am 116 Meter langen Frachter Ferndale und am 30 Meter langen Rettungsdampfer Parat). Außerdem gibt es noch Lyngstolsvatnet, das Atlantis Norwegens.

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Die Arktis

In der Arktis erwarten dich Narwale, Grönlandwale, Bandrobben und Beluga-Wale. Du kannst sie von Kanada, Grönland oder Alaska aus besuchen, aber vergiss dabei deine Kamera nicht. Die Sicht reicht oft weiter als 40 Meter und die Eisformationen unter Wasser sind einfach unglaublich.

Finde mehr darüber heraus, wie du ein PADI Ice Diver Brevet machen kannst oder lies dir einige unserer früheren Artikel über das Kaltwassertauchen durch.

Cold Water Scuba Destinations Divers Adore (Kaltwasserziele, die Taucher lieben)
Cold Water Diving Hotspots (Kaltwasser-HotSpots für Taucher)

Freediving mit AmbassaDiver Akim Adhari

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Kannst du dich bitte vorstellen und uns ein bisschen von dir erzählen?

Ich heiße Akim Adhari, ich bin Franzose und im Süden von Paris aufgewachsen. Jedes Jahr habe ich aber immer rund drei Monate an der tunesischen Küste verbracht, an dem Ort, aus dem meine Eltern stammen. Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich bisher mit der Sportbranche zu tun.

Als ich sechs Jahre alt war, begann ich mit traditioneller japanischer Kampfkunst, mit Jiu Jitsu und Judo. Von 12 bis 18 Jahren nahm ich aktiv an Wettbewerben teil und meine Leidenschaft führte mich schließlich nach Asien, wo ich eine Karriere als Profi-Thaiboxer in Thailand begann.

Nach vier Jahren Training und Wettbewerben entschied ich mich damit aufzuhören und begann meine Laufbahn als Profitaucher auf Koh Tao.

Im Mittelmeer habe ich mit einem Segelboot, der Seaquest, ein Liveaboard-Unternehmen für Freitaucher gegründet und im Moment arbeite ich an der Entwicklung des PADI Freediver Instructor Development Centers.

Hast du das Gefühl, du befindest dich in einem echten Wettstreit und musst hart an dir arbeiten, um neue persönliche Grenzen zu erreichen?

Beim Freediving eröffnen sich dir endlos viele Möglichkeiten: man kann Fotograf werden, an Wettbewerben im Pool oder im Tieftauchen teilnehmen, oder man kann einfach das Meer entdecken und ohne schwere Ausrüstung ein Teil von ihm werden.

Freediving ist ein Sport, bei dem du die Fortschritte, die du machst, wirklich an dir selbst beobachten kannst. Diese Fortschritte können darin bestehen, dass man sich wohler dabei fühlt, die Luft anzuhalten, sich generell im Wasser wohler fühlt oder besser schwimmen oder tauchen kann. Für die meisten ist die größte Herausforderung jedoch die Tiefe, glaube ich.

Ich sehe, wie meine Schüler vor ihrem Kurs nicht glauben können, dass sie es schaffen werden, mit nur einem Atemzug 15-20 Meter tief zu tauchen. Sie haben sehr starke Zweifel, was das angeht und manchmal auch, was sie selbst angeht.

Aber schon nach einem zweitägigen Kurs sind sie ehrlich glücklich und glauben schließlich daran, dass alles möglich ist. Und sie werden selbstbewusster, nicht nur beim Freediving, sondern generell.

Für mich gilt dasselbe. Jeder Meter, den ich schaffe, ist das Ergebnis von viel Arbeit und Training darin, mich selbst psychisch und physisch besser kennenzulernen.

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Was würdest du jemandem raten, der überlegt, ob er mit dem Freediving beginnen soll?

Mache es dir einfach! Habe Spaß dabei! Suche dir deinen Ausbilder sorgfältig aus, träume davon, Großes zu erreichen und verliere das nicht aus den Augen! Wenn du davon träumst, PADI Freediving Instructor zu werden, dann schaffst du das! Oder vielleicht träumst du davon einen Wettbewerb zu gewinnen? Du schaffst das! Ich habe das bei Leuten gesehen, die bisher kaum Sport gemacht hatten und innerhalb von ein paar Jahren waren sie Weltmeister. Ich habe ein Freediving Center aus dem Nichts aufgebaut und vor acht Jahren meinen Freediving Instructor Kurs gemacht, obwohl ich nur sehr schlecht englisch konnte.

Es hat so viel zu bieten! Es ist ein Sport mit endlosen Möglichkeiten. Alles ist nur eine Frage des Willens und des Selbstvertrauens.

Was macht den PADI Freediving Kurs so einzigartig?

Ich habe mit allen großen Organisationen gearbeitet, also wirklich mit den großen, die hunderte oder tausende Freitaucher brevetieren.

In der Freediving-Branche habe ich noch keine erlebt, die so ein gutes Team hat wie PADI. Ich habe bisher immer die Unterstützung bekommen, die ich brauchte, und das schnell. Und ich habe immer mit sehr professionell arbeitenden Leuten zu tun. Es macht wirklich einen Unterschied, dass die Mitarbeiter von PADI selbst so eine Leidenschaft für das Meer, das Tauchen und für die Kurse haben, die ich unterrichte.

Hat dich Akim inspiriert? Hier erfährst du mehr über den PADI Freediver Kurs.

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Dein Tauchkalender 2017

Bist du schon dabei, deinen nächsten Tauchurlaub zu planen? Dann haben wir hier ein paar tolle Tauchziele für dich – eines für jeden Monat!

Januar:

Malediven – Auf den Malediven kann man das ganze Jahr über hervorragend tauchen. Bei einem Besuch im Januar geht man jedoch der Monsun-Saison aus dem Weg und kann Sandstrände und wunderschöne Riffe erkunden.

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Februar:

Bahamas – Wenn Haie dein Ding sind, dann wirst du dich über die Bullen- und Tigerhaie freuen, die man im Februar rund um die Bahamas antrifft.

März:

Dominica – Sie wird nicht ohne Grund auch die Naturinsel genannt – wer hier taucht, der hat das Gefühl, sie wurde nur für ihn geschützt und bewahrt.

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April:

Ägypten – Ägypten ist das ganze Jahr über ein spektakuläres Reiseziel. Aber im April kannst du das Land bevor die Hitze einsetzt noch über und unter der Wasseroberfläche richtig genießen.

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Mai:

Great Barrier Reef, Australien – In Australien ist es zwar nicht Sommer, aber hier kann man das ganze Jahr über toll tauchen. Und der Mai bietet sich für Erkundungen am Great Barrier Reef an, denn die Wassertemperaturen liegen bei rund 25°C und die Luftfeuchtigkeit ist niedrig.

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Juni:

Südafrika – Das wahrscheinlich ultimativste Abenteuer überhaupt ist der Sardine Run in Südafrika, der zwischen Mai und Juli stattfindet.

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Juli:

Gozo – Hier kannst du in den Kalksteinhöhlen und zerklüfteten Ecken des Mittelmeers Muränen und Tintenfische entdecken. Die Sommerzeit auf Malta ist auch Seepferdchenzeit. Nach diesen Meistern der Tarnung solltest du also auch die Augen offen halten.

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August:

Sipidan, Malaysien – Genieße die ruhige Oberfläche und werde Zeuge, wie hier viele Suppen- und Karettschildkröten an Land kommen, um ihr Nest zu bauen.

September:

Bonaire – Bonaire ist das ganze Jahr über ein verlässliches Ziel, aber im August ist es ein Paradies für Taucher. Wenn Vollmond ist, dann erlebst du hier die ganze Magie einer Korallenblüte.

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Oktober:

OmanVielleicht hast du noch nicht viel über dieses Land gehört, aber der Oman ist ein wunderschöner Ort, den man über und unter Wasser erkunden kann. Der Oktober ist hierfür der beste Monat. Und vielleicht begegnest du hier während deiner Reise sogar Walhaien.

Kanarische Inseln – Hier herrscht das ganze Jahr über warmes, sonniges Wetter und so sind die Kanarischen Inseln jederzeit eine Reise wert. Der Oktober gilt aber als der Monat mit dem besten Wetter, der besten Sicht und den besten Ein- und Ausstiegen.

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November:

Norwegen – Solltest du jemals davon geträumt haben, Orkas zu sehen, dann solltest du für den November eine Reise nach Norwegen einplanen. Dieses einzigartige Erlebnis könnte zur Reise deines Lebens werden.

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Foto von PADI AmbassaDiver Birgitta Mueck

Dezember:

Silfra, Island – Tauche an tektonischen Platten und bewundere die atemberaubende Landschaft und die unglaubliche Sicht. Eigentlich gibt es nicht die „beste Zeit“ um hier zu tauchen, aber im Sommer sind hier mehr Schnorchler und Taucher unterwegs. Das bedeutet in kälteren Monaten, wie im Dezember, hast du weniger Gesellschaft.

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Nimm Kontakt zu einem PADI Dive Shop an einem dieser Reiseziele auf und buche deinen nächsten Tauchurlaub.

Indonesien

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Indonesien ist ein Zentrum der Artenvielfalt. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele verschiedene marine Lebewesen. Das Südchinesische Meer, der Pazifik und der Indische Ozean treffen hier aufeinander – beim weltgrößten Archipel mit über 18.000 Inseln. Vor den Küsten Indonesiens gedeihen über 600 Korallenarten und über 3.000 Fischarten. Hier zu tauchen ist einfach grandios. Man kann aufregende Strömungstauchgänge, ausgedehnte Rifftauchgänge, fantastische Nachttauchgänge, einzigartige Makro-Tauchgänge und atemberaubende Steilwandtauchgänge machen. Technische Taucher erforschen die tiefen Gräben und Wracktaucher verlieben sich in die vielen Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg. Bali ist einer der besten Orte für eine Begegnung mit riesigen Mondfischen und hat einige beeindruckende Steilwände. Im Osten Balis liegt Komodo, wo nährstoffreiche Strömungen die Lebensadern eines pulsierenden Ökosystems sind. Vor Lombok liegen die Gili Islands ganz entspannt, wunderschön und ruhig da und bieten eine Unterwasserwelt, die jeden Taucher nur entzücken kann. Rund um die im Norden gelegene Insel Sulawesi lässt es sich in der Lembeh Strait, in Bunaken und Manado hervorragend tauchen. Wakatobis Weltklasse-Steilwand ist berühmt für seine Farben und Lebewesen – von Blaugeringelten Kraken und Geisterpfeifenfischen bis hin zu den dort ansässigen Meeresschildköten. Und Raja Ampat mit über 1.200 verschiedenen marinen Arten ist die Heimat der Liveaboards. Indonesien hat für Taucher jeder Ausbildungsstufe etwas zu bieten. Und viele Tauchplätze sind noch nicht einmal entdeckt worden.

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Die besten Tauchgänge

  • USAT Liberty, Bali – Dieses 119 m lange Transportschiff der U.S. Army wurde während des Zweiten Weltkriegs in der Straße von Lombok torpediert und liegt nun nur 30 Meter vor der Nordostküste Balis.  Der tiefste Punkt liegt bei rund 30 Metern. Das Wrack zieht neben unzähligen anderen Stammgästen auch Große Barrakudas, Napoleon-Lippfische und Schrift-Feilenfische an.
  • Crystal Bay, Bali – Einer der besten Orte für eine Begegnung mit den scheuen Mola-Mola Mondfischen.  Die geschützte Bucht öffnet sich zu einem tiefen Kanal, der zwischen den Inseln hindurchführt. Aufgrund der Strömung, die hier für gewöhnlich herrscht, schwimmen hier oft große pelagische Arten wie Mantarochen, Haie, Thunfische und Makrelen vorbei. An den flachen Riffen kann man tolle Makro-Fotos von Anglerfischen, Seepferdchen und Nacktschnecken machen.
  • German Flag, Komodo – Der Auftrieb bringt hier nährstoffreiches Tiefenwasser für das Plankton nach oben, das normalerweise von September bis Januar Mantarochen anlockt.  Hier werden oft Strömungstauchgänge gemacht, bei denen man der Küste entlang an großen Felsbrocken vorbei gleitet, die Zackenbarschen, gefleckten Riesenzackenbarschen, Napoleon-Lippfischen, Doktorfischen und Schnappern Unterschlupf bieten.
  • Cannibal Rock, Komodo – Dieser üppig bewachsene Unterwasserberg liegt knapp unter der Oberfläche und zieht eine große Artenvielfalt an.  Hier gibt es Zwergseepferdchen, Anglerfische, Dutzende von Nacktschnecken und Colemans Partnergarnelen im Überfluss. Eine wahre Explosion der Farben: hier siehst du grüne und blaue Anemonen, violette Gorgonenhäupter, limettengrüne Kamm-Gorgonien, blaue Seescheiden und bunte Federsterne.
  • Shark Point, Gili Islands – An diesem Tauchplatz sieht man regelmäßig Riffhaie und Schildkröten.  Hier macht man meist einen Strömungstauchgang, sucht sich seine Tiefe aus und schwebt an Korallenformationen vorbei, in denen sich Wimpelfische, Halfterfische und andere farbenfrohe Rifffische verstecken. Halte nach Sepien und Blaupunktrochen sowie nach vorbeiziehenden Mantarochen Ausschau.
  • The Magnet, Belongas Bay, Lombok – Diese Unterwasser-Felsnadel ist dem offenen Meer ausgesetzt und zieht pelagische Fische an.  Sie ist einer der wenigen Tauchplätze weltweit, an denen man Bogenstirn-Hammerhaie und Große Hammerhaie an ein und demselben Ort sehen kann. Beim Abstieg entlang der Felsnadel kann man außerdem auf Thunfische, Barrakudas, Weißspitzen- und Schwarzspitzen-Riffhaie treffen.
  • Molas, Manado – Dieses niederländische Handelsschiff mit Stahlrumpf sank während des Zweiten Weltkriegs und ist heute von Korallen bedeckt.  Der Boden beginnt bei 38 Metern. Richtung Bug erreicht man dann flacheres Wasser und kann das nahegelegene Riff erkunden.
  • Jahir, Lembeh – An diesem Tauchplatz trifft man auf den, für das Tauchen in Lembeh typischen, schwarzen vulkanischen Sand.  Während du über den schwarzen Boden hinweg gleitest, halte die Augen nach Zebra-Krebsen offen, die es sich auf Feuerseeigeln gemütlich gemacht haben. Vielleicht siehst du auch Karnevalstintenfische, Anglerfische, Langhornkofferfische und verschnörkelte Geisterpfeifenfische.
  • Hotsprings, Sumatra – An diesem flachen Tauchplatz steigen warme Gase und sprudelndes Wasser vom sandigen Boden auf.  Die Spalten und Löcher ändern regelmäßig ihre Form und Größe und sorgen so für interessante Darbietungen. Ein Tauchgang, der Spaß macht und etwas skurril ist – man macht ihn nicht, um viele Fische zu sehen. Trotzdem bekommt man viele Kugelfische und einige Wimpelfische und Gelbe Schnapper zu Gesicht.
  • Teluk Mauy, Wakatobi – Das Riff befindet sich auf einem sandigen Abhang und beginnt direkt unter der Wasseroberfläche. Korallengärten fallen in die tiefe blaue See ab.  Überhänge bieten Rifffischen und der einen oder anderen Schildkröte Schutz. Halte nach Zwerg-Seenadeln, seltenen Flügelrossen, Anglerfischen und dem einen oder anderen Blaugeringelten Oktopus Ausschau.
  • Boo Rock, Raja Ampat – An diesem Felsen befinden sich einige runde Löcher, die von der Oberfläche bis auf eine Tiefe von ca. 5 Metern reichen und durch die man hindurchtauchen kann. Das Riff mit seinen zahlreichen Weichkorallen und vielen Fischen ist einfach herrlich. Dieser Tauchplatz gehört zu den beliebtesten Plätzen der Unterwasserfotografen, da die dramatische Unterwasserformation endlos viele Kamerawinkel bietet und sich die vielen verschiedenen Meereslebewesen hervorragend als Bildvordergrund eignen.

Willst du noch mehr erfahren? Auf  ScubaEarth® findest du weitere Infos zu Tausenden von Tauchplätzen, Fischarten, Urlaubszielen und noch vieles mehr.

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Tauchfakten

Sicht – Je nach Region und Jahreszeit kann man 6 bis 50 m weit sehen.

Wassertemperatur – Die Temperaturen liegen je nach Tauchplatz und Insel das ganze Jahr über bei 20-28°C.

Wetter – Indonesien ist tropisch und hat ein dauerhaft warmes, feuchtes Klima.  Die Lufttemperaturen liegen in den Küstengebieten das ganze Jahr über bei 23-30°C. Von Juni bis Oktober ist Trockenzeit. Im Dezember und Januar kann es aufgrund des Monsuns sehr nass werden.

Meeresbewohner – In den indonesischen Gewässern leben über 3.500 Arten. Von den Zwergseepferdchen und Hammerhai-Schulen über die Mantarochen bis hin zu den Mondfischen (Mola Mola) sind die Meeresbewohner hier wirklich spektakulär. Kraken, Muränen, Sepien, Schildkröten, Haie, Makrelen, Delphine, Imperator-Kaiserfische, Zackenbarsche, Meerbarben, Süßlippen, Anglerfische, Pfeifenfische, Rotfeuerfische, Drachenköpfe und Buschfische gibt es im Überfluss. Und wirbellose Tiere gedeihen hier ebenso prächtig wie Gorgonien, Schwämme, Weichkorallen, Federsterne, Hartkorallen, Moos, Peitschenkorallen und farbenfrohe Nacktschnecken.

Kursempfehlung – Mach einen PADI Deep Diver und einen Drift Diver Kurs und bereite dich so darauf vor, Unterwasserberge und Felsnadeln zu erkunden und die Strömungen, die um sie herum herrschen, zu meistern. Falls du planst, an den Wracks in Indonesien zu tauchen, dann mach den PADI Wreck Diver Kurs. Der AWARE – Fish Identification Kurs ist quasi Pflichtprogramm, wenn du die Artenvielfalt der Riffe richtig genießen willst.

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Reise-Infos

Hinweis – Reisen, ganz egal wohin sie gehen, können durch bestimmte Umstände negativ beeinflusst werden. Unter anderem beispielsweise durch schwierige Sicherheitslagen, verschärfte Ein- und Ausreiserichtlinien, lokale Gesetzgebung und Kultur, Naturkatastrophen und Klimabedingungen.  Egal welches Reiseziel du hast: prüfe bitte während deiner Reiseplanung und noch einmal kurz vor deiner Abreise die Reisewarnungen deiner jeweils zuständigen Stelle bzw. des zuständigen Ministeriums.

Sprache – Bahasa Indonesia ist die offizielle Landessprache, allerdings werden in ganz Indonesien über 700 indigene Sprachen gesprochen.

Währung – Indonesische Rupien Kreditkarten werden in größeren Städten, aber normalerweise nicht in abgelegeneren Gegenden akzeptiert.

Große Flughäfen – Mit großer Wahrscheinlichkeit landest du bei deiner Ankunft auf einem dieser Flughäfen: Balis Denpasar Airport, Jakartas Soekarno-Hatta International Airport oder den Halim Perdanakusuma International Airport, Borneos Sepinggan International Airport  oder Sumatras Polonia International Airport.

Strom – 220 Volt, 50 Hz. Internet gibt es in größeren Städten.

Attraktionen an Land – Indonesien bedeckt ein geografisch so großes Gebiet, dass es überall andere interessante Dinge zu tun gibt.  Wildwasser-Kanufahren in Sulawesi, West Java oder Sumatra. Surfen auf Bali. Den Komodo National Park mit den Komodowaranen besuchen. Eine Dschungelwanderung machen oder antike Tempel erforschen. Lege einen Stopp in Jakartas Zentralmuseum ein und sieh dir die große Sammlung der Artefakte an, die die Kunst, Kultur und Geschichte der Region präsentieren.

Links für weitere Informationen:
Indonesia.travel
Indonesia-Tourism.com

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Die Kanarischen Inseln

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Die Inseln der Glückseligen (Taucher)

Sonne, das ganze Jahr über, warmes, klares Wasser und dramatische Unterwasser-Vulkanlandschaften – das macht die Kanarischen Inseln für Taucher attraktiv. Die manchmal wegen ihres subtropischen Klimas und ihren Sandstränden auch die „Inseln der Glückseligen“ genannten spanischen Inseln liegen am östlichen Rand des Atlantischen Ozeans vor der Nordwestküste Afrikas. Sie waren ein wichtiger Anlaufhafen für spanische Galeonen, die auf ihrem Weg nach Amerika die Passatwinde für sich nutzten.

Die sieben größten Inseln – Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro – gehören zu den wichtigsten europäischen Urlaubszielen und ziehen jedes Jahr über 12 Millionen Besucher an. Wer kommt, kann sich genau den Ort aussuchen, der am besten zu ihm passt und zwischen lebendigen Städten mit einem tollem Nachtleben und verschlafenen kleinen Städtchen wählen, in denen sich der Stress einfach so verflüchtigt.

Und das noch bevor es ans Tauchen geht. Sichten von über 30 Metern sind normal und die Wassertemperaturen sinken nie weit unter 17-18° C. So lässt sich die einzigartige biologische Vielfalt hier mit Leichtigkeit genießen. Taucher treffen hier sowohl auf atlantische als auch auf mediterrane und einheimische Arten.

Die besten Tauchgänge

  • La Catedral– Dieser Tauchplatz in Gran Canaria gilt aufgrund seiner ungewöhnlichen und beeindruckenden Vulkanformationen als einer der Top-Tauchplätze der Region. Vor der Küste von La Isleta, nördlich von Las Palmas, gibt es Unmengen von Lavatunneln, Höhlen, Bögen und Spalten. Man braucht ein Boot und jemanden, der sich auskennt, damit man hier den bestmöglichen Tauchgang erlebt.
  • Die Arona– Für Schiffswrack-Fans hat Las Palmas auf Gran Canaria eine breites Angebot. Manche sagen, die Wracks hier gehören zu den besten der Welt. Die Arona liegt, in einem Stück, in 40 Metern Tiefe auf ihrer Seite. Sie ist bekannt dafür, dass Barrakudaschwärme und andere pelagische Arten entlang ihres Rumpfes Patrouille schwimmen.
  • La Restinga– Vor El Hierro gibt es ein Meeresschutzgebiet, in dem Schildkröten, Thunfischen und Delphine in Massen auftreten. Und sogar der eine oder andere Walhai zeigt sich hier schon mal. Es ist noch nicht lange her, dass 2011 hier ein Unterwasservulkan ausbrach und dennoch siedeln sich die Meeresbewohner hier schon wieder an. El Hierro ist die kleinste der Kanarischen Inseln und ein bisschen abgelegen – man fliegt nach Teneriffa und muss von dort eine Fähre nehmen – für den Aufwand wird man jedoch auf jeden Fall beim Tauchen entschädigt.
  • La Burrera– Dieser Tauchplatz, der direkt vor der kleinen Insel La Graciosa nördlich von Lanzarote liegt, wartet mit einer dramatischen Unterwasserlandschaft auf, zu der auch Felsnadeln, Säulen und große Felsvorsprünge gehören. Hier werden die Meeresbewohner geschützt und sie gedeihen prächtig.
  • Cueva Del Palm Mar– Befindet sich auf Teneriffa und zehn Minuten von Los Cristianos und Las Galletas entfernt. Hier wird fortgeschrittenen Tauchern und Tec-Tauchern jede Menge Aufregung geboten. Kristallklares Wasser ermöglicht eine unglaubliche Sicht auf große Felsen, eine Höhle, Hummer, atlantische Barrakudas und verschiedene Muränenarten. Selbst wenn sie eigentlich ganz sanftmütig und nur neugierig sind, so sehen einige von ihnen dabei doch ziemlich grimmig aus.

Willst du noch mehr erfahren? Auf ScubaEarth® findest du weitere Informationen zu Tausenden von Tauchplätzen, Fischarten, Urlaubszielen und noch vieles mehr.

Tauchfakten

Sicht – Hervorragend und, abhängig von den lokalen Bedingungen, oft auch über 30 Meter.

Wassertemperatur – Die Kanarischen Inseln baden quasi im Golfstrom, der die Wassertemperatur hier so reguliert, dass sie im Winter bei 17-18° C und im Sommer bei rund 23° C liegt. Im Sommer bieten sich hier 5mm-Nassanzüge und im Winter 7mm-Anzüge an.

Wetter – Hauptsächlich milde Winter und warme Sommer. Es herrscht das ganze Jahr über warmes, sonniges Wetter mit Temperaturen zwischen 17° C im Winter und 24° C im Sommer.

Meereslebewesen – Zu den Fischarten hier zählen Haie, Rochen, Brassen, Makrelen, Grunzer, Drachenköpfe, Drückerfische, Zackenbarsche, Grundeln und Schleimfische. Bei den Wirbellosen trifft man auf Schwämme, Seefächer, Quallen, Anemonen, Krebse, Seeigel und viele mehr.

Kursempfehlung – Mach die PADI Deep Diver und PADI Wreck Diver Kurse und du kannst an den tieferen Wracks tauchen.  Der AWARE – Fish Identification Spezialkurs empfiehlt sich dann, wenn du die vielen einzigartigen Lebewesen auch identifizieren willst, denen du begegnest.

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Reise-Infos

Hinweis – Reisen, ganz egal wohin sie gehen, können durch bestimmte Umstände negativ beeinflusst werden. Unter anderem beispielsweise durch schwierige Sicherheitslagen, verschärfte Ein- und Ausreiserichtlinien, lokale Gesetzgebung und Kultur, Naturkatastrophen und Klimabedingungen. Egal welches Reiseziel du hast: prüfe bitte während deiner Reiseplanung und noch einmal kurz vor deiner Abreise die Reisewarnungen deiner jeweils zuständigen Stelle bzw. des zuständigen Ministeriums.

Sprache – Spanisch. In den Touristengebieten wird auch englisch, französisch und deutsch gesprochen.

Währung – Euro. Kreditkarten werden in Hotels und in Geschäften akzeptiert, die sich auch auf Touristen spezialisiert haben.

Große Flughäfen – Teneriffa, Lanzarote, Gran Canaria und La Palma

Strom und Internet – 220 Volt, 50 Hz; europäischer Stecker Typ C oder E/F mit zwei Polen

Sehenswürdigkeiten an Land – Wandere in einem Nationalpark einen Vulkan hinauf, wirf dich in das aufregende Leben der großen Touristenstädte oder erhole dich im besten Klima der Welt.

Trouver des Magasins et Clubs de plongée PADI en Espagne

Links für weitere Informationen:
Touristeninformation

Jetzt buchen

Schließe dich PADI auf der BOOT 2017 an!

Wieder einmal wird PADI auf der BOOT Messe in Düsseldorf vom 21. bis 29. Januar ausstellen. Wir laden dich, deine Taucher- und Nichttaucher-Freunde ein, uns im PADI Village zu besuchen, wo PADI Mitarbeiter vor Ort sein werden, um ein freundliches Gespräch zu führen, unsere neuesten Produkte vorzustellen, und all deine Tauchfragen zu beantworten.

Wenn du dich zu deinem nächsten Unterwasser-Abenteuer inspiriert fühlen solltest, oder wieder mit dem Tauchen anfangen möchtest, dann melde dich doch bei einem unserer ausstellenden Dive Center zu deinem nächsten Kurs an, und du erhältst ein kostenloses PADI Geschenk.

Für all deine Nichttaucher-Freunde, haben wir auch ein fantastisches Hallenbad, wo sie sich kostenlos mit einem unserer PADI Instructor am Tauchen versuchen können. So bekommen sie die Chance, die Ausrüstung kennenzulernen, und das Atmen unter Wasser zu erleben. Jeder, der es versucht, bekommt ebenfalls ein kostenloses PADI Geschenk.

Wir freuen uns darauf, dich vor Ort begrüßen zu dürfen!

Neun Tipps, um deinen Luftverbrauch zu verbessern

An irgendeinem Punkt haben wir alle schon einmal die Tauchguides und Tauchlehrer mit Neid und leichtem Misstrauen betrachtet. Sie müssen versteckt unter ihrer perfekt konfigurierten Ausrüstung Kiemen besitzen – wie sonst kann jemand so wenig Luft verbrauchen? Und wir alle kennen die gefürchtete Frage nach dem Tauchgang: „Wie viel Luft hast du noch übrig?“

Die guten Neuigkeiten: Wenn du den Eindruck hast, dass du immer der erste vor allen anderen bist, der das Zeichen „Daumen hoch“ gibt, dann kannst du einiges tun, um deinen Luftverbrauch zu verbessern, damit deine Tauchgänge länger werden:

#1  – Tarierung und Bleimenge: Werde Meister des neutralen Auftriebs, indem du deine Bleimenge überprüfst und deine Trimmung perfektionierst. Mit der Tarierung kämpfen kostet viel Energie und dauernd Luft in dein Tarierjacket ein- und auslassen verbraucht schnell unnötig viel Luft.

Peak Performance BuoyancyTarieren in Perfektion: Der Spezialkurs PADI Tarieren in Perfektion hilft dir, die neutrale Tarierung zu meistern.

#2 – Warte deine Ausrüstung: Vergewissere dich, dass du deine Ausrüstung regelmäßig auf Undichtheiten überprüfst (zum Beispiel sind verschlissene O-Ringe in der Ersten Stufe ein häufiger Grund für Luftblasen) – und bringe deine Ausrüstung regelmäßig zum Service.

#3 – Konfiguriere deine Ausrüstung: Experimentiere mit unterschiedlich montierter Ausrüstung, bis deine Ruheposition im Wasser so horizontal wie möglich geworden ist. Das macht dich im Wasser stromlinienförmiger und verringert die Anstrengung beim Tauchen.

#4 – Klein halten: Wenn du Reserveausrüstung mitnimmst, verwende Zubehör, das zur Aufbewahrung in der Jackettasche konstruiert wurde. Weniger vollgestopfte Taschen machen dich stromlinienförmiger.

#5 – Entspann dich: Vielleicht der wichtigste Faktor – vermindere deinen Stress und genieße den Ausflug. Durch Verringern deiner Arbeitsbelastung unter Wasser verringert sich dein Luftverbrauch drastisch.

#6 – Langsam angehen: Ruhige, langsame und wohlüberlegte Bewegungen tragen dazu bei, deine Atemfrequenz unter Kontrolle zu halten, damit du langsam, tief und kontrolliert atmen kannst.

#7 – Warm bleiben: Je mehr du frierst, umso mehr Energie verbraucht dein Körper – und umso mehr Luft veratmest du. Denke daran, dass du im Wasser etwa 20 Mal schneller die Wärme verlierst als in der Luft. Vergewissere dich daher, dass du den entsprechenden Kälteschutz trägst, um nicht zu frieren.

Dry SuitDer Trockentauchanzug – Wenn du planst, in kaltem Wasser zu tauchen, ist der Spezialkurs PADI Dry Suit Diver unerlässlich.

#8 – Keine Hände: Verwende nicht deine Hände, sondern die Flossen. Schwimmen mit den Händen ist höchst uneffektiv und sorgt nur dafür, dass du noch mehr arbeiten musst, wodurch du deine Luft schneller verbrauchst (das gilt natürlich nicht, wenn du zum Flossenschwimmen physisch eingeschränkt bist).

#9 – Mehr tauchen: Je mehr du tauchen gehst, umso vertrauter wirst du mit der Ausrüstung, umso wohler fühlst du dich im Wasser und umso entspannter wirst du bei deinen Tauchgängen sein (denke an Punkt #5).

Wenn du also das nächste Mal deinen Kopf unter Wasser steckst, versuche diese kleinen Tricks zu beherzigen und du wirst deine vorherigen Tauchgänge übertreffen – und deine Tauchpartner!

10 Instagram-Bilder, die zu Spezialkursen motivieren

Warnung: Wenn du eigentlich am Liebsten immer nur unter Wasser wärst, dann werden diese Instagram-Bilder bei dir den Taucher-Neid auslösen… und dich dazu motivieren, ein paar neue PADI Spezialkurse auszuprobieren.

Wracktauchen

PADI AmbassaDiver, Liz Parkinson zeigt eines der vielen Wracks, das es auf den Bahamas zu entdecken gibt. Foto von @lizbarrettphoto.

Höhlentauchen

Höhlentauchen im Cenote Carwash in Tulum (Mexiko).

Tarieren in Perfektion

Beeindruckend, wie PADI AmbassaDiver Julie Andersen mühelos über den Seesternen hinwegschwebt.

Eistauchen

Das Eis ist so schön, das ist die Kälte wert.  National Geografic-Fotograf bei der Arbeit in Beaufort Sea (Alaska).

Minion Taucher… äh, ich meine Enriched Air Diver

Wer, bitte, hätte nicht gerne die Chance mit einem süßen Minion-Aufkleber auf der Flasche länger unten zu bleiben?

AWARE Shark Conservation Diver

Der einzige Stau, in dem ich gerne stecken will! Großartiges Foto von Hammerhaien vor der Küste der Galapagos-Inseln. Von PADI AmbassaDiver Roberto Ochoa.

Trockentauchen

Die Silfra-Spalte, ein Traum! Mit einem Trockentauchanzug kannst du in zwei Grad kaltes Wasser zwischen den beiden tektonischen Platten des Amerikanischen und Europäischen Kontinents abtauchen. Und bist dann an zwei Orten gleichzeitig.

Digital Imaging

Wir lieben dieses Bild! Das ultimative Selfie mit Buckelwalen vor der Insel Tonga.

Nachttauchen

Foto von William Drumm, gemacht von Lauren Tabata bei einem Nachttauchgang mit sanften Riesen vor Kona (Hawaii).

Tauchen in größerer Höhe

Wer ist bereit diesen unberührten Park in den Alpen zu erforschen? Fotograf Marc Henauer strebt beim Tauchen im Grünen See in Tragöß (Österreich) nach Höherem.

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PADI Profi und Stuntfrau – Szilvia Gogh aus nächster Nähe

Szilvia Gogh - scuba diving

Wann hast du mit dem Tauchen begonnen?

Ich begann mit dem Tauchen, als ich zwölf oder dreizehn Jahre alt war. Ich wuchs in Budapest in Ungarn auf, also in einem Land, das keinen Zugang zum Meer hat. Da wir kein Meer voll schöner Fische hatten, erfanden wir zum Spaß Tauchspiele und betrieben eine Sportart, die sich Orientierungstauchen nannte.  Das Ziel dieser Sportart ist es, mit Hilfe eines Kompasses und eines Geräts zur Abstandsmessung, in einem See mit schlechter Sicht bestimmte Objekte zu finden. Wie bei einer Schatzsuche sozusagen.

Bald wurde ich Mitglied in einem Tauchverein und verbrachte jeden Sommer am See. Wir tauchten morgens, mittags oder abends. Einfach bei jeder Gelegenheit. Das Militär schenkte uns die Ausrüstung und für die Ausbildung und die Teilnahme an Wettbewerben mussten wir nicht zahlen. Aber wir mussten unsere Ausrüstung gut pflegen und waren dafür verantwortlich unsere Flaschen zu streichen und unsere Atemregler und Nassanzüge zu warten bzw. zu flicken. Dabei lernte ich viel über Disziplin und darüber, wie wichtig es ist sich an Regeln zu halten.

Szilvia Gogh - my padi

Wie hast du es gemacht? Also, wie bist du Tauchausbilderin geworden?

Ich war ungefähr 20 Jahre alt und an der Uni, als ich mit einer Freundin den Sommer über nach Malta fuhr und dort eine Tauchbasis besuchte. Ich hatte kein Geld, war aber schon Rescue Diver und hatte Erfahrung als Rettungsschwimmerin. Und so arbeitete ich kostenlos als Praktikantin und arbeitete mich zum PADI Divemaster hoch. Ich habe noch nie im Leben härter gearbeitet als in diesem Sommer! Aber ich traf Menschen aus der ganzen Welt, lernte viel und wurde Divemaster… ich war so glücklich wie noch nie in meinem Leben!

Dann ging ich wieder zurück an die Uni und studierte mit dem Hauptfach Marketingmanagement weiter.   Während meines letzten Jahres an der Uni ging ich wieder nach Malta und machte dort meine Ausbildung zum PADI Open Water Scuba Instructor. Nach meinem Abschluss bot mir die Tauchbasis eine Stelle an.  Also ging ich nach Malta und arbeitete als PADI Instructor.

Letztendlich lernte ich einen Mann kennen und zog mit ihm nach England. Aber die Beziehung hielt nicht.  Und ich beschloss, dass ich irgendwo hin musste, wo es Palmen, Sonnenschein und Meer gab. Ich holte meinen Globus heraus, drehte ihn und entschied, dass ich dahin gehen würde, wo mein Finger landete.  Mein Finger fiel auf Thailand. Ich informierte mich über das Klima dort und stellte fest, dass die Saison gerade begonnen hatte. Also machte ich mich auf.

Szilvia Gogh - Family

Du hast an Fortbildungskursen teilgenommen, die deinen Horizont erweiterten und die dir zu Jobs in den verschiedensten Bereichen verhalfen. Kannst du uns etwas darüber erzählen?

Reisen ist schon seit jeher eine meiner Leidenschaften und so machte ich 2004 meinen Abschluss als Reiseberaterin. Der ermöglichte es mir über 20 internationale „frauenfreundliche“ Tauchreisen bzw. Tauchreisen nur für Frauen aller Ausbildungsstufen zu organisieren. Ich kombinierte auch meinen Marketing-Hintergrund mit meiner Ausbildung in der Reisebranche und produzierte Multi-Plattform Marketingpakete (mit Videos, Printartikeln und Fotos) zur Bewerbung von Reise- und Tauchabenteuern in der Antarktis, Ägypten, im Sudan und in Südafrika.

Mein Zertifikat im Bereich Fotojournalismus erhielt ich 2006, was mir viele Aufträge für Artikel über Tauchreisen, Tauchsicherheit und Tauchausbildungen einbrachte – von PADI, DAN (Divers Alert Network) und zahlreichen anderen internationalen Reise-, Fitness- und Lifestyle-Magazinen.

Welche Bedeutung hat My PADI für dich?

My PADI war bzw. ist mein Sprungbrett.  Dank PADI bin ich SCUBA Instructor und Stuntfrau, habe mein eigenes Schmuck-Label, gründete Miss Scuba und hatte die Chance, die Welt zu bereisen. Und jetzt reise ich mit meinem Mann Hilaire, den ich über das Tauchen kennengelernt habe. Wir haben einen zweijährigen Sohn, Enzo, und alle zusammen leben wir das Taucherleben und unseren Traum – dank PADI.

Szilvia Gogh - Underwater Photography